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19. 04. 2018
Erfurt, Stadt- und Regionalbibliothek: Ausstellung "Stadtgrün - Schlossgrün"
Geschrieben von Detlef Tonn   
16. 04. 2018
Erfurt, Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt am Domplatz

Wanderausstellung von 2016 des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (TLVermGeo) in der Treppenhaus-Galerie (EG-2. OG)  27. März - 31. August 2018
Stadtgrün - Schlossgrün | Städtische Thüringer Parks, Gärten, Grünanlagen - ihre Entwicklung und Nutzung.

Auf 18 großformatigen Bild-Text-Tafeln wird eine Auswahl von Parkanlagen gezeigt und ihre Anlage durch Pläne, Senkrecht-Luftbilder, topographische Karten, digitale Modelle sowie Fotos und historisches Material, größtenteils aus dem Staatarchiv Erfurt, näher dargestellt. Den Schwerpunkt bildet Erfurt zu den Themen „Fürstliches und Städtisches Grün“ anhand von Landschaftspark Schloss Molsdorf und Hirschgarten an der Statthalterei, „Von der Festungsanlage zum städtischen Grün“ am Beispiel Stadtpark auf der Daberstedter Schanze, „Vom Ausstellungsgelände zum Stadtgrün“ am Beispiel Augustapark im Steigerwald. Des Weiteren werden Schloss und Garten Heidecksburg mit Rudolstadt (Digitales Oberflächenmodell [DOM], 3D-Gebäudemodell), Trassengarten Schloss Wilhelmsburg Schmalkalden, Weimar Asbachgrünzug, Ilmpark und Belvedere, Greizer Park, Dornburger Schlösser vorgestellt.
Ein Exkurs beleuchtet die bedeutenden großen Erfurter Gartenbauausstellungen in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. (1865 und 1876), die Thüringer Gewerbe- und Industrieausstellung auf der Daberstedter Schanze 1894, die Landesgartenschauen 1. Pößneck 2000, 2. Nordhausen 2004, 3. Schmalkalden 2015, 4. Apolda 2017 sowie die 1. Bundesgartenschau in Thüringen, Gera-Ronneburg 2007.
Ausstellungstafeln
Die Bibliothek am Domplatz ist geöffnet  Montag - Freitag  10 - 19 Uhr, Samstag  10 - 13 Uhr.

Begleitprogramm - Vorträge:

  • 31. Mai, 19:30 Uhr, Dr. Martin Baumann: „Die Denkmalpflege in historischen Parks und Gärten in Thüringen“
  • 14. Juni, 19:30 Uhr, Dietger Hagner: „Zimelien der Thüringer Gartenkunst - die Buga-Außenstandorte der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten“.
Letzte Aktualisierung ( 16. 04. 2018 )
 
Erfurt, Haus Dacheröden: Ausstellung Brehm Renthendorf
Geschrieben von Detlef Tonn   
13. 04. 2018
Erfurt, Kultur Haus Dacheröden

Sonderausstellung  12. April - 18. Mai 2018
Von mutigen Schlangen und feigen Wölfen | Wiederentdeckung des Brehmschen Erbes in Renthendorf

Ausstellungsaufmacher: historische Lithografie auf Brehm-Silhouette
Ausstellungsaufmacher:
historische Lithografie
auf Brehm-Silhouette© Brehm-Gedenkstätte

Kurator: Stefan Kurth, Volontär in Renthendorf 2016-18.
Die Brehm-Gedenkstätte Renthendorf (seit 1946) ist in die Landeshauptstadt gekommen, um die Fortschritte  beim Aufbau eines modernen interaktiv-medialen Museums zu Leben und Wirken von „Vogelpastor“ Christian Ludwig Brehm (1787-1864) und seines Sohnes Alfred Edmund Brehm (1829-84), dem weltbekannten Verfasser des „Tierleben“ zu präsentieren. Vater Christian versah über 50 Jahre seinen Dienst als Seelsorger in der kleinen ostthüringer Gemeinde unweit des heutigen Hermsdorfer Kreuzes und galt als sehr beliebt. Von ihm hat Sohn Alfred seit frühester Kindheit das Rüstzeug eines Naturforschers übernommen.
In den vergangenen sechs Jahren seit der 2012 notwendig gewordenen kurzzeitigen Schließung der Gedenkstätte wurde unter der Federführung von Museumsleiter Prof. Jochen Süss ein umfassendes Gesamtprojekt in dem Standort vorangetrieben, das nur die größte Hochachtung verdient. Davon kann sich der Besucher in den zwei Ausstellungsräumen im 1. OG überzeugen:

  • Raum 1: Inventarstücke aus dem Wohnhaus der Brehms
    „Frisch“ restauriertes Mobiliar zwei Sessel, die bereits verloren schienen, aber durch die Kunst der Restauratoren gerettet werden und in altem Glanz neu erstrahlen, wie auch das Nähschränkchen der Familie mit Perlmuttintarsien oder der Lüster | Fotos und Befundstücke lassen den Vorzustand erkennen |  Erstaunlich Befunde auch vom Dachboden in einer Vitrine.
    Zu den baulichen Maßnahmen, die ein Weimarer Architekturbüro ausführt, sind Entwürfe und Modelle zu sehen. Nach dem Abriss eines Sanitäranbaus am Wohnhaus für Besucher, entstand die Idee, ein Funktionsgebäude neu zu errichtet. Auf historischen Aufnahmen fand sich dazu sogar der Vorgängerbau, der aber nicht mehr vorhanden war. Der längliche Neubau wird eine unterirdische Ebene erhalten, die u.a. das Archiv aufnehmen wird. Außerdem erhält die Natura2000-Station hier ihren Sitz.
    Gegenüberstellungen von historischen und heutigen Ansichten dokumentieren anschaulich die Veränderungen in den Jahrzehnten
  • Raum 2: Zum schriftstellerischen und illustratorischen Werk bei Alfred Brehm
    Originalausgaben und spätere Faksimiles | Illustrationen aus „Brehms Tierleben“ überwiegend von Gustav Mützel | Tierpräparate

Eröffnet wurde die Ausstellung am 12. April durch Olaf Möller, Staatssekretär für Umwelt, Energie und Naturschutz (Laudatio) und den Leiter der Brehm-Gedenkstätte, Prof. Jochen Süss (Einführungsvortrag). Zur musikalischen Umrahmung brachte ein junger Pianist Motive aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns zu Gehör.

Begleitprogramm:

  • Mittwoch, 18. April, 19.00 Uhr, Eintritt: € 5,-
    Filmvorführung „Alfred Brehm – Die Gefühle der Tiere“ (Doku-Drama von Kai Christiansen)
  • Samstag, 21. April, 15.00 Uhr, Eintritt: € 5,-/erm. € 3,-
    Bühnenprogramm „Fräulein Brehms Tierleben - Der Wolf" (ab 8 Jahre)
  • Freitag, 18. Mai, 19.00 Uhr, Eintritt: € 7,-/erm. € 5,-
    Finissage mit Lesung aus Alfred Brehms „Tierleben“
Letzte Aktualisierung ( 17. 04. 2018 )
 
Erfurt, Gartenbaumuseum: Ausstellung Alte Obst- und Gemüsesorten
Geschrieben von Detlef Tonn   
08. 03. 2018
Erfurt, Deutsches Gartenbaumuseum

Sonderausstellung  04. März - 31. Oktober 2018
Geschmack der Regionen - Obst und Gemüse neu entdeckt!

Die Vielfalt an Obst- und Gemüsesorten, die über die Jahrhunderte herangezüchtet, kultiviert und verzehrt wurde, ist enorm, das heutige Wissen darüber beim Normalverbraucher eher gering. Nur wenige, ausgesprochene Experten, verfügen über das Wissen und die Erfahrung, diese Sorten zu bestimmen. Der Jenaer Pomologe und Gartenbauer Werner Schuricht, d e r  Experte hierzulande für die alten Sorten und daher zu Recht mit dem Ehrentitel „Apfelpapst“ bedacht, kennt mehr als die in Deutschland vorkommenden rund 2000 Apfelsorten. Sicher bestimmen kann er einige Hundert, verbunden mit Angaben zu Herkunft, Geschichte und Anbaubedingungen. Er kennt nur zu gut die wertvollen Eigenschaften, die neben dem besonderen Geschmack auch Krankheitsresistenz bedeuten können.
Über ein solches Wissen kann der Normalverbraucher, der aus dem Discounter vielleicht eine Handvoll Sorten kennt, nur staunend den Kopf schütteln. Die Vielfalt im täglichen Angebot ging verloren und damit auch die Kenntnis darüber und Wertschätzung. Besonders die um sich greifende Vereinheitlichung und Normierung auf dem europäische Markt in den letzten Jahrzehnte zeichnet für diese Entwicklung verantwortlich. Dem was von der „Sortennorm“ abweicht, bleibt der Zugang zum Durchschnittsverbraucher versperrt. Entgegen dem Diktat von Einheitsangebot hat sich unter den „bewussten“ Verbrauchern der Wunsch nach einheimischen Sorten in jüngster Zeit merklich gemehrt. Sie sind wieder auf den verloren gegangenen Geschmack gekommen.
Der Weg ist aber weit, bis sich ein breites Umdenken in der Gesellschaft und damit auch auf dem Markt einstellt. Und es stellt sich die Frage, ob überhaupt. Ansätze gibt es aber bereits vielerorten mit Neuanpflanzungen alter Sorten.

Erfurt, Deutsches Gartenbaumuseum
Alter Jonathan und Renette in OTZ vom 07. Oktober 2015

Letzte Aktualisierung ( 12. 04. 2018 )
 
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