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27. 07. 2017
Deutsches Bienenmuseum Weimar PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Jürgen Zerull   
30. 05. 2007


Honig, der geheimnisvolle goldene Saft aus der Imkerei ist ein seit Jahrhunderten begehrtes Naturprodukt. Nicht nur, dass er ganz allgemein gesundheitlich förderlich ist, gut schmeckt, den in Kritik geratenen Kristallzucker ersetzt und gleichzeitig dem Körper wichtige Mineralien zufügt, er hilft auch hervorragend bei Erkältungen, wirkt desinfizierend bei kleineren Wunden und stärkt die Abwehrkräfte gegen Infektionserkrankungen.
Aber, er sollte tatsächlich aus der Natur und auch aus einheimischen Trachten (Blüten) stammen. Ein guter Honig braucht viel Arbeit und Sorgfalt und ist deshalb nicht billig.
Deshalb sollte man sich bewusst sein, dass Qualität ihren Preis hat.

Der Heilige Ambrosius ist übrigens Schutzpatron der Imker.
Über die Geschichte der Imkerei, die Entstehung des Honigs, über Bienenzucht und die Gerätschaften usw. klärt das Deutsche Bienenmuseum in Weimar auf.
Es wurde 1907 vom Pfarrer Ferdinand Gerstung gegründet.
Nach wechselvoller Geschichte ist es vielen Initiativen Einzelner und der Spendenbereitschaft der Imker zu verdanken, dass 1985 mit dem Wiederaufbau begonnen werden konnte. Inzwischen hat es sich zu einem attraktiven Treffpunkt zur wissenschaftlichen Begleitung der Imkerei entwickelt, unterhält eine umfangreiche Bibliothek über alles, was mit der Bienezucht zusammen hängt,

In umfangreichen Ausstellungen sind die Bienenhäuser aus historischen Zeiten zu bestaunen, die Geschichte der Imkerei, aber auch praktische Erkenntnisse können gesammelt werden, denn einige Bienenvölker „arbeiten“ vor Ort.
Ein Kräutergarten rundet die Ausstellung ab.
Das Bienenmuseum liegt unmittelbar an der Ilm am Ortseingang zu Oberweimar und bietet auch für Wanderer in einem kleinen Park Ruhe und Entspannung.

Das Bienenmuseum ist teilweise bewirtschaftet, für kleinere Familienfeiern können Räume gemietet werden, das Ambiente lädt zur Gemütlichkeit ein.

 

Impressionen:

 

Bienenmuseum Ilmstraße, Weimar

Deutsches Bienenmuseum Ilmstraße, Weimar
 
 

 Innenhof, altehrwürdiges Bauernhaus mit Laubengang

Bienenmuseum - Innenhof, altehrwürdiges Bauernhaus mit Laubengang, im Erdgeschoss befindet sich der Honigladen mit Angeboten einheimischer ImkerInnen

   
Bienenstöcke unterschiedlicher Bauart

Bienenstöcke unterschiedlicher Bauart

 Historische Bemalungen auf Bienenstöcken

Historische Bemalungen auf Bienenstöcken

   
Ilmpark am Bienenmuseum lädt zum Verweilen und Entspannen ein

Ilmpark am Bienenmuseum lädt zum Verweilen und Entspannen ein
 

 Aktive Bienen sammeln für den Winter

Aktive Bienen sammeln für den Winter – Vorsicht: Stechgefahr (ruhiges Herantreten an die Völker ermöglicht spannende Beobachtungen)

   
Musterbau eines Insektenhotels

Musterbau eines Insektenhotels, welches bereits gut bezogen ist
 

 Einheimische Duft-, Kräuter- und Färbepflanzen im „Garten der Sinne“

Einheimische Duft-, Kräuter- und Färbepflanzen im „Garten der Sinne“ als Nahrungsquellen für Bienen

 

Adresse:

Deutsches Bienenmuseum Weimar
Ilmstraße 3
99425 Weimar
Tel.: 03643 – 901032, Fax: 03643 – 805309
Internet:
http://dbm.lvti.de/
http://gonzo.uni-weimar.de/~hielsch1/klein_aber_internet/Bienenmuseum/

 

Öffnungszeiten:

 

 

Museum

April bis Oktober

Di bis So 10:00 bis 18:00 Uhr

 

 

November bis März

Di bis So 10:00 bis 17:00 Uhr

    

 

Gaststube

 

Di bis So 11:30 bis 23:00 Uhr

Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.


Spenden für den Fortbestand des Bienenmuseum können an den Förderverein gerichtet werden, der unter eMail
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Dieser unterstützt das Museum durch vielfältige Aktivitäten, u.a. durch Pflege und Erneuerung des Freigeländes und des Bienengartens, personelle Unterstützung bei Veranstaltungen, z.B. Bienen- und Adventsmarkt, fachlichen Vorträgen und Führungen.

 

Letzte Aktualisierung ( 24. 09. 2008 )
 
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