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23. 06. 2017
Geschichte Erfurts PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus Fischer   
26. 06. 2006
Beitragsinhalt
Überblick
100000 v.Chr. - 740
741 - 1000
1001 - 1200
1201 - 1300
1301 - 1400
1401 - 1500
1501 - 1600
1601 - 1700
1701 - 1800
1801 - 1850
1851 - 1900
1901 - 1950
1951 - 2000
2001 - 2050
Dank, Quellen
1901 - 1950

1901

(1.September) Einweihung der „Bismarcksäule“ im Steiger.

Bismarckturm am Steigerrand
1901 Einweihung des Bismarckturmes im Steiger, 2007 (5)

1901

(1.Oktober) Das städtische Elektrizitätswerk in der Radowitzstraße nimmt die regelmäßige Stromversorgung in der Stadt auf.

1901

(16.Oktober) Eröffnung der „Königlichen Baugewerkschule“ in der Schlüterstraße 1-2.

1901

(31.Oktober) Die Gustav-Adolf-Kirche, von romanisierenden Stilelementen geprägt, wird auf der Höhe des Großen Herrenberges eingeweiht. 1951 Wiedereinweihung nach starken Beschädigungen. 1986 bis 1990 Bau des Gustav-Adolf-Gemeindezentrums.

1900 Andreastor Baumpflanzungen

1902

(3.Januar) Der Konsumverein Erfurt „Konsum-Genossenschaft Volkskraft e.G.m.b.H.“ wird auf Veranlassung der im Gewerkschaftskartell Erfurt organisierten Arbeiter gegründet und eröffnet seine erste Verkaufsstelle in Ilversgehoven in der Poststraße.

1901/1902

(1.Oktober 1901 bis 31.Dezember 1902) Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch wirkt als Assistent am Städtischen Krankenhaus.

1902

(16.Juni) Einweihung der neuen Thomaskirche in der Schillerstraße. Im selben Jahr beginnt der Abbruch der alten Thomaskirche in der Löberstraße 18.

1902

1900 John AG
Schlosserwerkstatt der J.A. John AG um 1900 (1)

Hugo John (1858 bis 1911) gründet die Firma „I.A. John Aktien-Gesellschaft“, Fabrik für Schornstein-Aufsatz und Blechwaren in Ilversgehoven, Schwerborner Straße.

1902

Henry Pels (1865 bis 1931) gründet die „Berlin-Erfurter Maschinenfabrik“ in Ilversgehoven, Schwerborner Straße.

1904

(18.Mai) Einweihung des Neubaues der Kunstgewerbeschule in der Hügelstraße 1.
Bezug und Beginn der Lehrtätigkeit erfolgen am 1.Juli.

1904/1905

Bau des Hotels „Kossenhaschen“ (bis 1995 „Erfurter Hof“), Erweiterung 1914 bis 1916.

1904/1905

Verlängerung des an der ehemaligen Milchgasse gelegenen Hofflügels des Rathauses nach Süden; in dem Neubau befindet sich der Stadtverordnetensitzungssaal.

1906

Mit 100.000 Einwohnern wird Erfurt Großstadt

1906 bis 1908

Bau des Kaufhauses „Römischer Kaiser“ (heute Kaufhaus „Karstadt“) auf dem Anger.

1910

(1.April) Auf Forderung der Königlichen Regierung wird in der Stadt eine Berufsfeuerwehr mit 15 Feuerwehrleuten gegründet. Damit ist die Erfurter Berufsfeuerwehr die Älteste im thüringischen Raum.

1910

Die Stadt erwirbt das 1856 und 1881 errichtete Gaswerk für 5 Millionen Mark von der Deutschen Continental-Gesellschaft.

1911

(1.April) Ilversgehoven wird nach Erfurt eingemeindet.

1911 Stadtpark

1911

(10.November) Der Denkmalbrunnen für Gustav II. Adolf vor dem nördlichen Langhaus der Predigerkirche, auf dem ehemaligen Friedhof in der Predigerstraße, wird zur Erinnerung an die mehrfachen Erfurter Aufenthalte des Königs (1631/32) eingeweiht.

1911

Die Erfurter Bürger erleben auf dem Johannesplatz, ehemals Teil der Johannesflur, dem heutigen Gebiet zwischen Eislebener Straße und Ammertalweg, die erste Landung eines Flugzeuges und 1914 die des Zeppelin-Luftschiffs „Z II“.

1911/1912

Neubau der Lukaskirche in Daberstedt.
1945 Beschädigung der Kirche bei Luftangriffen.
1948 Wiederherstellung der Kirche.
1970 Innenerneuerung

1912

Errichtung der städtischen Industriebahn.

1912/1913

Neubau der Christuskirche in der Tettaustraße für die altlutherische Gemeinde.
1973-1976 Erneuerung der Innenräume.
Christuskirche

1912/1913

Neubau des Feuerwehrdepots am Reglerring (Juri-Gagarin-Ring). Die automatische Feuermeldeanlage mit 58 öffentlichen Feuermeldern geht in Betrieb. Das 1908 fertiggestellte Feuerwehrdepot befand sich in der Neuerbe 30.

1913

(13.September) Eröffnung des neuen Schlacht- und Viehhofs.

1913

Gustav Wilhelm Erfurt gründet die „Erfurter Schokoladen- und Zuckerfabrik“ in der Thomasstraße. Später wird die Fabrik als Kommanditgesellschaft „Erfurt-Erfurt“ in der Moltkestraße (Thälmannstraße) und der Radowitzstraße (Iderhoffstraße) erweitert.

1913 bis 1916

Anlegung des Hauptfriedhofes an der Binderslebener Landstraße.

1914

(30.Juli) Angesichts der drohenden Gefahr des 1. Weltkrieges ruft die SPD Erfurts zu einer Kundgebung unter der Losung „Krieg dem Krieg“ im „Tivoli“ auf, aus der heraus sich spontan eine Friedensdemonstration in die Innenstadt entwickelt.

1914

Gründung der Vereinigung der Erfurter Museumsfreunde durch Oberbürgermeister Hermann Schmidt.

1914 bis 1916

Neubau des Thüringer Mode- und Ausstellungshauses Reibstein am Junkersand (wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört).

1914 bis 1918

Im 1. Weltkrieg werden die Regimenter der Erfurter Garnison auf fast allen Kriegsschauplätzen eingesetzt. Im Laufe des Krieges nimmt der Mangel an Lebensmitteln und Rohstoffen dramatisch zu. Neben Tausenden von Verwundeten sind am Ende des Krieges 3.579 gefallene Bürger zu beklagen.

1917 Kohlrübenkarte

1918

1918 Novemberrevolution(8./9.November) Arbeiter und Soldaten der Erfurter Garnison schließen sich der Novemberrevolution an und bilden einen Arbeiter- und Soldatenrat.

1919

(23.März) Die Erfurter Volkshochschule wird unter maßgeblicher Mitwirkung der Akademie gemeinnütziger Wissenschaftler und des Lehrerverbandes auf der Grundlage eines Gesellschaftsvertrages gegründet.

1919

(1.Dezember) Die erste Nummer der „Mitteldeutschen Zeitung“ erscheint.

1919 bis 1933

Dr. Bruno Mann (1874 bis 1938) ist Oberbürgermeister der Stadt Erfurt.

1920 KPD-Zeitung

1920

Durch Reichsgesetz wird aus den vormals ernestinischen und den schwarzburgischen Staaten und dem Volksstaat Reuß der Freistaat Thüringen gebildet. Die preußischen Gebiete Thüringens einschließlich Erfurts werden nicht mit einbezogen. Thüringens Landeshauptstadt wird Weimar.

1920

1920 Kapp-PutschIm März beteiligen sich große Teile der Erfurter Betriebsbelegschaften am Generalstreik gegen den Kapp-Putsch.

1920

Neubau der Eben-Ezer-Kapelle auf dem Hofgrundstück Magdeburger Allee 10.

1923 bis 1929

 

Nordbad und -park
Nordpark mit Blick zum verwaisten Nordbad 2008
Anlage des Nordparkes und Bau des Nordbades.
1924 RFB

 

1925

1925 FlughafenErfurt erhält im Mai mit Eröffnung eines Zivilflughafens an der Stotternheimer Landstraße Anschluss an den deutschen und den außerdeutschen Luftverkehr.

1925

(9.Juli) Eröffnung der Erfurter Radrennbahn.

1925/26

Das alte Hospital am Johannesring wird abgerissen und an seiner Stelle das neue Hospital (Architekt J.Klaß) errichtet (Juri-Gagarin-Ring).

1927

(10.Dezember) Einweihung der Lutherkirche. Im Zweiten Weltkrieg wird sie beschädigt. Bei der Wiederinstandsetzung erfolgt eine Veränderung der Dachzone.
1977 bis 1983 schrittweise Renovierung der Innenräume der Kirche.
Lutherkirche

1927

Marie-Elise Kayser (1885 bis 1950) gründet an der seit 1925 von ihrem Mann Konrad Kayser geleiteten Landesfrauenklinik Erfurt eine „Frauenmilchsammelstelle“, die bis 1950 eine Menge von 93.660 Liter Muttermilch ausgibt.

1927 bis 1931

Bau der Mitteldeutschen Kampfbahn (heute Steigerwald-Stadion) und Einweihung am 17.Mai 1931 durch den Oberbürgermeister Dr.Bruno Mann.
1956 bis 1973 wurde das Stadion erweitert.

1928

Die Metallindustrie nimmt den ersten Platz in der Wirtschaft ein. Sie erstreckt sich von der Großproduktion im Maschinen- und Apparatebau bis zur Metallverarbeitung. Zu den größten Betrieben dieses Industriezweiges zählen die Deutschen Werke (Schreibmaschinen), Hagens, I.A.John AG, Maschinenfabrik Henry Pels & Co., Maschinenfabrik Franz Beyer & Co. Und die Erfordia-Maschinenbau AG.

1928

Fertigstellung des Baus der Chirurgischen Klinik des Städtischen Krankenhauses.

1929

(11.Mai) Gründung der Pädagogischen Akademie in Anwesenheit des preußischen Kultusministers Becker. Der Sitz befindet sich im ehemaligen Lehrerseminar in der Regierungsstraße. Direktor ist Dr. W.Bruhn, der 11 hauptamtlichen und einer nebenamtlichen Lehrkraft vorsteht. 219 Studenten erhalten hier eine Ausbildung. Die Akademie wird am 26. September 1931 geschlossen.

1930 Garten Cyriaksburg

1929 bis 1932

In der Weltwirtschaftskrise geht die Produktion der Erfurter Betriebe auf die Hälfte zurück. Die Arbeitslosenquote erreicht einen Höchststand. Mehr als die Hälfte der Arbeitslosen bleibt ohne staatliche Unterstützung. Auch der Mittelstand ist stark betroffen. Die Nationalsozialisten und die Großdeutsche Volkspartei erlangen mit ihrer Demagogie beträchtlichen Einfluss auf die Bevölkerung. Bemühungen um die gemeinsame Abwehr der Gefahr einer nationalsozialistischen Diktatur scheitern an tiefen ideologischen und politischen Gegensätzen zwischen den demokratischen Kräften.

1933

(18.Juni) Adolf Hitler hält sich in Begleitung des ungarischen Ministerpräsidenten Gömbös und des Reichsinnenministers Frick in Erfurt auf. Es ist der einzige Besuch, den Hitler Erfurt während der Jahre 1933 bis 1945 abstattet.

1933

(20.Oktober) Die Stadtverordnetenversammlung beschließt den Kauf der Wasserburg Kapellendorf durch die Stadt Erfurt.

1933

1. KZ in Erfurt1933 Gedenktafel Erstes KZ

Nach Errichtung des Hitlerregimes am 30.Januar bestimmt die NSDAP (National Sozialistische Deutsche ArbeiterPartei) die Geschicke der Stadt. Die kommunale Selbstverwaltung wird beseitigt.
In der Feldstraße 18 wird im April eines der ersten Konzentrationslager errichtet.
Schutzhaft-Lager-Gedenktafel

1933

Erfurt hat 148.855 Einwohner.

1933 bis 1934

Theodor Pichier (NSDAP) ist Oberbürgermeister der Stadt.

1933 bis 1939

Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wird in wachsendem Maße von der Kriegsvorbereitung der Hitlerdiktatur bestimmt. Bei Bindersleben entsteht ein Militärflughafen. Im Süden und im Südosten werden umfangreiche Kasernenanlagen errichtet (1938 eine der größten Garnisonen des Deutschen Reiches).

1934

(29.Mai bis 3.Juni) 1.Reichsnährstandsausstellung (40.Reichsschau der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft) auf dem Alten Flugplatz am Roten Berg.

1934/35

Am Fischmarkt und in der Rathausgasse entstehen ein weiterer Anbau an das Rathaus und die Sparkasse. Die Entwurfsskizzen stammen von Stadtoberbaurat Johannes Klaß. Der plastische Schmuck stammt von dem Erfurter Bildhauer Hans Walther. Das 1945 zerstörte Wandgemälde hat die Münchener Malerin Luise Klempt geschaffen.

20. Jh. Anger

1935

(16.Januar) Der Komponist Richard Wetz, 1875 in Gleiwitz (Oberschlesien) geboren, stirbt in Erfurt, wo er seit 1906 gelebt hat. Hier sind seine großen Werke entstanden (u.a. drei Sinfonien, ein Requiem, ein Weihnachtsoratorium, viele Chorwerke und Lieder).

1935 bis 1936

Dr. Max Zeitler (NSDAP) ist Oberbürgermeister der Stadt.

1936

(19.Juni) Der Umzug der Stadtbibliothek aus dem ehemaligen Packhof am Anger in das Collegium maius wird mit einem Festakt abgeschlossen. Das Collegium maius erfährt damit wieder eine seiner ursprünglichen Zweckbestimmung würdige Nutzung.

1936/1938

Am Rande der Stadt entstehen Hungerbach- und die Cyriaksiedlung.

1936 bis 1945

Walter Siegfried Kießling (NSDAP) (1892 bis 1966) ist Oberbürgermeister der Stadt Erfurt.

1936 bis 1938

Restaurierung des Augustinerklosters (Kirche, Kreuzgang mit Sakristei und Kapitelsaal, Bibliothek, Obergeschoß) unter maßgeblicher Beteiligung des Architekten Theo Kellner.

1937

(5. bis 7.Juli) 19.Deutscher Historikertag in Erfurt. Vorträge halten u.a. die Historiker Otto Höfler, Erich Maschke und Heinrich Ritter von Srbik.

1937

Ein Neubau für die Innere Abteilung des Städtischen Krankenhauses entsteht.

1938

(1.April) Eingemeindung der Dörfer Hochheim (2.750 Einwohner) und Melchendorf (1.750 Einwohner).

1938

Die Stadt ist zu einer der größten Garnisonen des Deutschen Reiches geworden.

1938

Während der gewaltsamen Ausschreitungen der so genannten „Kristallnacht“ vom 9. zum 10.November brennen Mitglieder der SA die Synagoge am Karthäuserring nieder, viele jüdische Männer werden verhaftet und misshandelt. Die Verschleppung und Vernichtung der jüdischen Bürger setzt ein.

1938 Niedergebrannte SynagogeDie von SA-Horden in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 niedergebrannte Synagoge am Karthäuserring (1)

1939

(Mai) Einweihung des neuen Dienstgebäudes der Preußischen Regierung zu Erfurt in der Hindenburgstraße (heute Arnstädter Straße).Mit dem Bau wurde im Herbst 1936 begonnen und nach Plänen des Architekten Wilhelm Pook durchgeführt worden. Heute ist das Gebäude der Sitz des Thüringer Landtages.

1939

In der Stadt werden 8 Stellen zur Ausgabe von Bezugsscheinen für Spinnstoffwaren und Schuhwerk für Einzelverbraucher errichtet; Seifenkarten und Karten für Hausbrandkohle werden eingeführt. Alle für die städtischen Dienststellen vorgesehenen Luftschutzmaßnahmen treten in Kraft, die völlige Verdunkelung der Gebäude in den Abend- und Nachtstunden wird angeordnet. Die ersten 300 Verwundeten von Schlachtfeldern in Polen werden im Erfurter Standortlazarett (13.September) untergebracht.

1939 bis 1942

Errichtung der Thüringenhalle nach Plänen der Architekten Ahrens und Crienitz durch das Bürgerschützencorps unter finanzieller Beteiligung der Stadt Erfurt.

Rohbauabnahme ist am 25.Juli 1942.

1939 bis 1945

Das 1878 gegründete Erfurter Traditionsunternehmen Topf & Söhne stellt seine Produktion teilweise auf Kriegsgüter, namentlich Granaten, um.


KZ Buchenwald Krematorium Aufnahme 2007KZ Buchenwald Krematorium Aufnahme 2007

Im weiteren Kriegsverlauf wird das Unternehmen Krematoriumsöfen für Dachau, Buchenwald, Auschwitz und andere Vernichtungslager herstellen und montieren. Auch Entlüftungsanlagen für die Gaskammern in Auschwitz werden von der Firma Topf & Söhne hergestellt.

1940

(17.August) Erster Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen im Bereich Großgarage Radowitzstraße (Iderhoffstraße), Baumerstraße, Gneisenaukaserne und Johannesring (Juri-Gagarin-Ring).

1940

Errichtung und Weihe der Georgskapelle in Daberstedt.

1941

Bau einer Versammlungshalle (Thüringenhalle) neben dem Schützenhaus.

1944/1945

(9.Juli) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte liegen im Bereich der Magdeburger Straße.

1944

Auch in Erfurt ertönen immer häufiger die Luftschutzsirenen, je näher die Front kommt. Öffentliche Luftwarnung, später Kleinalarm genannt, wechselt mit Fliegeralarm. Von 24 Stunden verbringt die Bevölkerung durchschnittlich 8 bis 10 Stunden im Luftschutzraum. Die Lebenslage der Bevölkerung der Stadt verschlechtert sich spürbar.

1944

(20.Februar) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen im Bereich Meineckestraße, Brühler Herrenberg, Brühler Hohlweg, Heinrichstraße, Ottostraße, Günterstraße, Borntal, Hahnegarten, Peterborn, Grünstraße, Schlüterstraße, Boyneburgufer und Clausewitzstraße (Eugen-Richter-Straße).

1944

(20.Juli) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte liegen im Bereich Junkersand (Modehaus Reibstein), Rupprechtsgasse, Pilse 12/13, Ursulinenkloster, Anger 62 (Haus Weck), Industriegebiet Ilversgehoven und Bindersleben.

1944

(11.November) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen im Bereich Futterstraße, Johannesstraße 3-5, Meienbergstraße und Neuerbeschule.

1944

Auf Anordnung des Gauleiters Sauckel schließen im August das Theater und die im November 1942 gegründete Musikschule aus kriegsbedingten Gründen ihre Pforten. Am 1.September stellt die seit 95 Jahren bestehende „Thüringer Allgemeine Zeitung“ ihr Erscheinen ein. Deren Leser erhalten nun die „Thüringer Gauzeitung“.

1944

(26./27.November) Bombenangriffe auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen im Bereich Junkersand (Modehaus Reibstein), „Haus zum Schiffchen“ und „Anker“, Neue Mühle, Barfüßerschule und -kirche, Barfüßerstraße, Predigerkloster, Rathausgasse, Venedig, Gartenstraße, Löberring, Thomasstraße und Schlösserstraße.

1944 An der Schlösserbrücke
Barfüsserkirche Chor 2007

1944

(6.Dezember) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Leipziger Platz und Hospitalplatz.

1945

1945 Ruine Collegium Maius(9.Februar) Bombenagriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen in den Bereichen Michaelisstraße, Collegium maius der Alten Universität, Kreuzgasse, Kürschnergasse, Hügel, Venedig, Evangelisches Waisenhaus, Grünstraße, Pfeiffersgasse, Boyneburgufer und Wallturm 23.

1945

1945 Anger(19.Februar) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen in den Bereichen Humboldtschule, Johannesstraße, Müfflingstraße (Theo-Neubauer-Straße), Moltkestraße (Thälmannstraße), Angermuseum, Franckestraße, Lange Brücke, Stunzengasse, Hundorfsgasse, Preßburger Straße (Clara-Zetkin-Straße), Epinaystraße (Windthorststraße), Weimarische Straße, Südfriedhof, Thomasstraße und Karthäuserstraße.

1945

(25.Februar) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen in den Bereichen Nettelbeckufer, Staatsbauschule, Venedig, untere Johannesstraße, Wenigemarkt und Gartenstraße. Im Keller des Bibliotheksgebäudes des Augustinerklosters komme 267 Menschen, überwiegend Kinder, ums Leben.

1945

(17.März) Bombenangriff auf Erfurt. Bombenschäden im Bereich Rudolfstraße und Dittelstedt.

1945

Um die Versorgung der aus den östlichen Kampfgebieten nach Erfurt geflüchteten bzw. zwangsumgesiedelten Menschen zu sichern, werden ab dem Anfang März beginnenden Lebensmittelzeitraum die Brot-, Nährmittel- und Fettzuteilungen an die Erfurter Bürger weiter erheblich gekürzt.

1945

(30.März) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen des Südviertels, der Arnstädter Straße, der Straßburger Straße (Robert-Koch-Straße), der Herderstraße, der Melchendorfer Straße, der Schillerstraße, des Gymnasiums, der Thomaskirche und des Beethovenplatzes.

1945

(31.März) Bombenangriff auf Erfurt. Die Schwerpunkte der Zerstörung liegen in den Bereichen Süd- und Westviertel, Dorotheenstraße, Goethestraße, Klingenstraße, Hochheimer Straße, Neuwerkstraße, Hohenzollernstraße (Alfred-Hess-Straße), Espachstraße, Friedrichstraße, Rubianusstraße, Gartenstraße, Futterstraße und Domplatz.

1945

(1.April) Einheiten der 3.US-Armee unter Befehl des Generals George S. Patton überschreiten westlich von Eisenach die thüringische Landesgrenze und nähern sich innerhalb weniger Tage dem Erfurter Gebiet.

1945

(10.April) Aufruf des Kreisleiters der NSDAP Franz Theine in der „Thüringer Gauzeitung“: „Erfurter werdet nicht mutlos! Für Feiglinge ist kein Platz in unserer Stadt! Je näher der Feind, desto unbeugsamer unsere Haltung!“.
Am gleichen Tag wird gegen 14 Uhr Feindalarm ausgelöst. Die Bevölkerung flüchtet in die Keller und richtet sich auf ein längeres Verweilen darin ein. Tieffliegerangriffe nehmen erheblich zu.
Am folgenden Tag ist die Stadt von amerikanischen Truppen eingeschlossen und liegt unter Beschuss ihrer Artillerie. Der Schwerpunkt der Zerstörung liegt im Bereich der Marktstraße, des Rathauses, der Neuwerkstraße, der Gartenstraße, des Angerecks und des Bartholomäusturms.

1945

(13.April) Die im Regierungsgebäude am Hirschgarten stationierte amerikanische Militärverwaltung unter dem Kommando des Majors Noble O. Moore übt die vollziehende Gewalt in der Stadt aus. Ihre Befehle und Veröffentlichungen sind widerspruchslos zu befolgen.
Der Post- und Eisenbahnverkehr für die Bevölkerung ist völlig eingestellt. Sämtliche Behörden außer der Stadtverwaltung, alle Schulen und Einrichtungen sind geschlossen.

1945

(12./13.April) Voller Ungewissheit über die Zukunft verlassen die Menschen Luftschutzkeller und Bunker. Die Stadt Erfurt bietet ein trostloses Bild. Die Arbeit in den Betrieben ist fast ganz zum Erliegen gekommen. 5.000 Erfurter Männer kehren nicht von den Schlachtfeldern Europas zurück, viele andere nur als Krüppel. Dem Bomben- und Granatenhagel sind 1.392 Greise, Frauen und Kinder zum Opfer gefallen. Hunderte von Gegnern des NS-Regimes und jüdische Bürger der Stadt sind verschleppt, viele in den Konzentrationslagern ermordet. Die Gebäudeschäden in der Stadt betragen 85,5 Millionen Reichsmark. Dennoch sind die Bombenschäden im Vergleich mit anderen deutschen Städten gering.

1945

Lange Züge heimatloser Menschen kommen aus den Kampfgebieten und ziehen durch die Stadt in der Hoffnung, eine Unterkunft zu finden. Mitte April leben 37.430 Kriegsevakuierte in der Stadt. In der Neuerbeschule, im „Schützenhaus“, im Barackenlager am Alten Nordhäuser Bahnhof, im Gymnasium und in den Gebäuden Allerheiligenstraße 9/10 sind Durchgangslager für Flüchtlinge und Vertriebene eingerichtet.

1945

(15.April) Otto Gerber (parteilos) (1884 bis 1961) wird auf Anordnung des US-amerikanischen Stadtkommendanten als Oberbürgermeister eingesetzt.

1945

(29.April) Der Güterzug- und Kurzstreckenverkehr der Deutschen Reichsbahn für die Bevölkerung wird in beschränktem Umfang zugelassen. Durch Gleisunterbrechungen infolge der Kampfhandlungen und der Brückensprengungen sind zahlreiche Streckenabschnitte gesperrt. Das Fernmeldenetz ist nachhaltig zerstört.

1945

(1.Juni) Der Straßenbahnverkehr beginnt mit der Linie 1. Bereits in den folgenden Wochen werden nach der Instandsetzung des Schienennetzes und des Wagenparks die weiteren Streckenabschnitte befahren. Ab dem 19.Juli werden wieder alle Strecken der Erfurter Straßenbahn und erste Omnibuslinien befahren.
Die erste Ausgabe der Veröffentlichung „Amtliche Nachrichten der Militärregierung für den Stadtkreis Erfurt und den Landkreis Weißensee“ erscheint.

1945

(3.Juli) Einheiten der sowjetischen Armee übernehmen aufgrund einer Vereinbarung der alliierten Militärkommandanten in Deutschland entsprechend dem 1. Londoner Zonenprotokoll von 1944 und den Beschlüssen der Konferenz von Jalta die Stadt.
Erfurt wird Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone.

1945

Als Tageszeitung erscheinen in Erfurt: Die „Thüringer Volkszeitung“ (KPD) ab dem 3.Juli, die „Tribüne“ (SPD) ab dem 1.November, das „Thüringer Tageblatt“ (CDU) ab dem 1.Mai 1946, die „Thüringer Landeszeitung (LDPD) ab dem 4.Januar 1947 und die „Thüringer Neuesten Nachrichten“ (NDPD) ab dem 30.April 1951.

1945

(7.Juli) Hermann Jahn (KPD) (1894 bis 1946) wird durch den sowjetischen Stadtkommandanten nach Amtsenthebung von Otto Gerber als Oberbürgermeister eingesetzt.

1945

(April bis Juli) In der Stadt konstituieren sich Ortsgruppen politischer Parteien und führen erste Versammlungen durch: KPD am 26.April, „Bund demokratischer Sozialisten“ am 1.Juni, SPD am 15.Juni, CDU am 26.Juni und LDPD am 5.Juli.
Ihnen folgen die NDPD und die DBD 1948.

1945

(April bis Juni) Die in Erfurter Betrieben „zwangsverpflichteten“ 31.000 Arbeitskräfte aus der Sowjetunion, Polen, der Tschechoslowakei, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Rumänien, den Niederlanden und Bulgarien kehren in der Mehrzahl nach Kriegsende in ihre Heimatländer zurück.

1945

(Juni) Die Strom- und Gasversorgung kann nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder notdürftig gesichert werden.

1945

(1.Juli) Einstellung der Tätigkeit der preußischen Regierung in Erfurt. Die Stadt wird am 16.Juni Thüringen zugeordnet.

1945

(30.August) Mit der Aufführung von Beethovens „Fidelio“ im Stadttheater nimmt das Theaterleben einen neuen Anfang.

1945

1945 Plakat(29.September) Eröffnung einer Ausstellung unter dem Motto „Erfurter Wirtschaft im Aufbau“ in den Gebäuden der Feima-Werke, Altonaer Straße. Sie zeigt, wie Betriebe oft mit Behelfsmitteln, durch Rohstoffknappheit und vielen anderen Schwierigkeiten verursacht, die Produktion in Gang gesetzt haben. Gleichzeitig wird eine erste Kunstausstellung unter der Thematik „Künstler im antifaschistischen Kampf“ eröffnet.

1945

(1.Oktober) Die Erfurter Schulen nehmen in allen Klassenstufen- die Mehrzahl der ersten vier Unterrichtsstufen bereits am 24.Juli- den Unterricht wieder auf. Die Schülerzahl beträgt 21.200.

1945

(7.Oktober) Die Erfurter Musikschule wird mit einer Feierstunde im Stadttheater eröffnet. Im Rahmen der musikalischen Darbietungen spricht Stadtschulrat Dr. Binnert.

1945

(November) In der Innenstadt sind 30.000 m³ Schutt von den Straßen geräumt und etwa ein Drittel der beschädigten Wohnungen instandgesetzt. Besondere Anstrengungen erfordert die Sicherung der gesundheitlichen Betreuung der Stadtbevölkerung und vor allem der Flüchtlinge. In den Erfurter Lagern haben sich fast 700.000 Menschen aus den Ostgebieten Deutschlands (1945-1949) aufgehalten.

1946

(15.Februar) Die Pädagogische Fachschule wird mit einem Festakt in der Aula der Gutenbergschule als Nachfolgeeinrichtung der Lehrerbildungsanstalt eröffnet.

1946

(13. und 14.April) 1. Landesparteitag der CDU in Erfurt im „Stadtkrug“; am zweiten Tag Ende mit einer Festveranstaltung im Angerkino. Es spricht Jakob Kaiser. Der zweite Landesparteitag findet vom 18. bis zum 20.April im „Kossenhaschen“ und in den „Reichshallen“ statt (dort mit Dertinger und Lemmer), der dritte vom 21.Mai bis zum 25.Mai 1948 im „Kossenhaschen“ und in den „Reichshallen“ (dort mit Dertinger und Nuschke), der vierte am 17. und am 18.Mai 1950 im „Erfurter Hof“.

1946

(21.Mai) Mit dem Befehl Nr. 156/181 der SMAD wird die Übergabe des sequestrierten Eigentums in Besitz und Nutznießung der Stadtverwaltung bestimmt. Entsprechend den Festlegungen der Sequesterkommission der Stadt gehen von den Beschlagnahmten 330 Objekten 224 in „Volkseigentum“ über. 106 werden an die alten Besitzer zurückgegeben. Zur Verwaltung wird das Kommunale Wirtschaftsunternehmen (KWU) gebildet.

1946

Die Erfurter Großbetriebe „Olympia-Büromaschinen-Werke“, das Telefunken-Werk und die Berlin-Erfurter Maschinenfabrik „Henry Pels & Co“. werden in Sowjetische Aktiengesellschaften (SAG) umgewandelt.
1947 bis 1954 Übergabe aller SAG-Betriebe in Volkseigentum.

1946

(12.April) Kommunisten und Sozialdemokraten Erfurts fassen auf einer gemeinsamen Tagung im Kaisersaal den „Beschluss über die Vereinigung der KPD und SPD“ zur „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ auf lokaler Ebene. Ein beachtlicher Teil der Erfurter Sozialdemokraten lehnt die Vereinigung ab.
Ab dem 9.April erscheint als neues Organ der SED die Tageszeitung „Thüringer Volk“.

1946

(8.September) Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung. Es beteiligen sich 87 % der wahlberechtigten Bürger. Von den gültigen Stimmen werden auf den Wahlvorschlag der LDPD 44.058, den der SED 39.425, den der CDU 25.036 und den des Frauenausschusses 902 abgegeben.

1946

(26.September) Paul Hach (LDPD) (1893 bis 1976) wird entsprechend dem Wahlergebnis durch die Stadtverordnetenversammlung als Oberbürgermeister benannt. Gedeckt vom sowjetischen Stadtkommandanten, erzwingt die SED-Führung den Rücktritt des LDPD-Oberbürgermeisters. Unter massivem Druck verzichtet die LDPD-Fraktion auf eine Kandidatur.

1946 bis 1961

Georg Boock (SED) (1891 bis 1961) wird am 5.Mai als Oberbürgermeister der Stadt Erfurt eingeführt. Nach der Gemeindewahl vom 8.September 1946 legt er am 26.September sein Amt nieder. Nachdem die LDPD-Fraktion unter massivem Druck auf die Kandidatur verzichtet hat, wird im Dezember Georg Boock von der Stadtverordnetenversammlung erneut zum Oberbürgermeister gewählt.

1946

(29.Oktober) Die Einwohnerzahl der Stadt Erfurt beträgt laut durchgeführter Volks- und Berufszählung 174.633 Personen, davon 73.501 männliche und 101.132 weibliche.

1946

Angermuseum 2008(8.Dezember) Das Angermuseum eröffnet nach der Beseitigung der Kriegsschäden am Gebäude wieder Ausstellungsräume mit den Sammlungen der Gemälde sowie der Fayencen, Gläser und Porzellane beginnend.

1947

(25.Februar) Durch Kontrollgesetz der Alliierten Nr. 68 wird Preußen als Staat aufgelöst. Nach 145 Jahren endet damit für Erfurt auch juristisch die Zugehörigkeit zu Preußen.

1947

(1.Juni) Auf der Radrennbahn im Andreasrieth wird das erste Nachkriegsrennen durchgeführt.

1947

(2.Oktober) Die Ingenieurschule für Bauwesen beginnt als Nachfolgeeinrichtung der Lehranstalt für Hoch- und Tiefbau mit dem Lehrbetrieb.

1947

(20.Oktober) Die neu gebildete Höhere Gartenbauschule, die vorläufig in dem Hause Allerheiligenstraße 9/11 untergebracht ist, beginnt mit dem Lehrbetrieb.

1947

Die während des Kriegs erbauten Luftschutz-Löschteiche (Betonbehälter) auf dem Domplatz, dem Fischmarkt, dem Anger, im Hirschgarten, am Löberring, am Reglerring, am Krämpferring sowie die übrigen am Rande der Stadt werden beseitigt.

1948

(7.Juli) Durch den Thüringer Landtag wird Erfurt zur Landeshauptstadt erklärt, wird es auch de facto, als der Ministerpräsident 1950 seinen Amtssitz nach Erfurt verlegt.
Erfurt erhält damit die seiner Bedeutung entsprechende Stellung.

1948

Beginn der Arbeiten für den Aufbau des Kulturparks Cyriaksburg unter großer Beteiligung der Erfurter Bevölkerung.

1948

Die staatliche Handelsorganisation (HO) eröffnet die ersten Läden in der Predigerstraße 1 / 2 und der Schlösserstraße 7 sowie eine Gaststätte am Anger 19/20.

1948 Geldscheine

1949

(15./16.Mai) Bei den noch relativ freien Wahlen der Delegierten des 3.Deutschen Volkskongresses stimmen von den Erwachsenen 62,48 % für die Einheitsliste, 37,52 % dagegen, von den Jugendlichen 65,40 % für die Liste, 34,60 % dagegen. Es ist dies die letzte Wahl vor der dann 40 Jahre dauernden Zeit der Scheinwahlen mit 99 %-Ergebnissen. Bereits die Wahlen zur Volkskammer, zum Landtag und zur Stadtverordnetenversammlung vom 15. Oktober 1950 erbringen ein „Ergebnis“ von 97,3 % Ja-Stimmen für die Kandidaten der Nationalen Front.

1949

(29.August) Eröffnung des Schauspielhauses im Gelände der ehemaligen „Ressource“ im Klostergang.

1949

(7.Oktober) Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

1949

(Oktober) Erfurt hat 179.807 Einwohner, davon 101.776 weibliche gegenüber 78.031 männlichen Bürgern. Das Gebiet der Stadt dehnt sich über 61.20 km² aus.

1949

(12.November) Der Stadtkommandant der sowjetischen Militäradministration, Major Kutschuk, überträgt Oberbürgermeister Georg Boock alle politischen und administrativen Rechte und Pflichten.

1950 bis 1952

Bau eines Hochhauses für die Thüringer Landesregierung an der Johann-Sebastian-Bach-Straße.

1951 Plakat Fünfjahrplan

1950

Eingemeindung der Dörfer Bischleben, Dittelstedt und Rhoda am 1.Januar und der Dörfer Bindersleben, Gispersleben-Viti, Gispersleben-Kiliani, Marbach, Möbisburg und Schmira am 1.Juli.
Durch die Eingemeindungen vergrößert sich die Fläche der Stadt von 61.20 km² auf 106.22 km², die Anzahl ihrer Einwohner steigt auf 189.988.

1950

Wohnungsbau in der Riethstraße, im Fuchsgrund sowie zwischen Geschwister-Scholl-Straße und Steinplatz. Baubeginn der Rote-Berg-Siedlung.

1950

(7.Juli) Mit der Eröffnung der Gartenbauausstellung „Erfurt blüht“ wird an die Tradition der Blumenstadt angeknüpft.



Letzte Aktualisierung ( 30. 10. 2014 )
 
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