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21. 07. 2017
Mittleres Ilmtal / Riechheimer Berg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus Fischer   
24. 04. 2008

Exkursion „Thüringer Naturbrief” - Mittleres Ilmtal / Riechheimer Berg – 11. April 2008

 

 2-Richtungs-Wegweiser 

Für die ca.15km Rundwanderung im schönen Mittleren Ilmtal von Nauendorf zum Riechheimer Berg, über den Sonnenhof, Hohenfelden zurück nach Nauendorf hatten wir uns nicht gerade das schönste Wanderwetter ausgesucht.
Zwar war es „von oben” fast trocken, aber zwei Tage Regen hinterlassen überall ihre Spuren. Und so waren wir oft gezwungen den „rechten Weg” zu verlassen um überhaupt die Steigungen zu meistern oder nicht durch große Pfützen zu waten.

 Blick auf Naundorf mit Kirche  Nebelschleier im Wald
 

Von Nauendorf geht es sehr steil ca.1,5 km auf dem Erfurter Weg des Eichenberges durch Nadelwald, der dann von Mischwald abgelöst wird. Nach der Steigung ist man warmgelaufen und erreicht auf dem, fast ebenen Stadtweg die Eichenberghütte.

  Baumtopografie
 Wanderer  
 Steinbruch  

Die Naturidylle wird hier an Wochentagen vom tösenden Lärm der Steinbrecher im Steinbruch links des Weges erheblich gestört.

 

Der Weg führt vom 470m hohen Eichenberg über den Katzenberg (488m) zum Riechheimer Berg.

Durch Nebelschwaden, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, auf dem Riechheimer Berg angelangt bot sich leider keinerlei Aussicht. Bei schönem Wetter kann man von dem 513m hohen Berg auf mehr als 80 Ortschaften, die Kette des Thüringer Waldes und die Drei Gleichen blicken.

 Rastplatz unter Kiefern Umgestürzter Baum überm Weg
 

Im Gasthaus werden die Wanderer seit 1905 mit guter Thüringer Kost verwöhnt. Ursprünglich ein Thüringer Bauernhaus, das 1884 für die Gewerbe- und Industrieausstellung in Erfurt errichtet, ein Jahr später mit Hilfe des Thüringer Waldverein hierher versetzt wurde.

Entfernungsstein Riechheimer Berg
 Gasthaus Riechheimer Berg
 

Die Rücktour führte uns über den Sonnenhof, der äußerlich einen guten Eindruck macht, aber leider verschlossen ist und an diesem Tage auch sonst seinem Namen keine Ehre gemacht hat.

 "Nebelblick" vom Eichenberg auf Hohenfelden "Sonnenhof"
 

Durch ein Waldstück erreicht man den Waldrand oberhalb von Hohenfelden, Ort und Stausee waren zu erkennen und locken bei schönem Wetter zu einem Abstecher. Wir sind am Waldrand geblieben, am Thüringer Freilichtmuseum vorbei, immer zwischen Frühlingsblühern, Schlehen und Wacholder bis zum Ausgangspunkt Nauendorf.

 Über Hohenfelden Hangweg am Waldrand
   
Regentropfen an Kiefernnadeln
 Perlende Regentropfen an Baumblüten
   
Schlüsselblume und Leberblümchen
 Blütenknospen
 

Weitere Informationen:

Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden

Tel. 036450 30 285

www.freilichtmuseum-hohenfelden.de

Gasthaus „Riechheimer Berg”

Freitag Ruhetag

Tel.:036200 65644

 

Text / Fotos: Klaus Fischer

  

 

 

Letzte Aktualisierung ( 15. 09. 2008 )
 
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