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21. 07. 2017
Steiger, Bachstelzenweg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus Fischer   
30. 04. 2008

Exkursion „Thüringer Naturbrief” - Steiger, Bachstelzenweg – 24. April 2008

 

Der Einstieg für unsere Tour in den Stadtwald der Erfurter, dem Steiger, war dieses Mal die ehemalige Steigerbrauerei (jetzt Thüringer Innenministerium).
An der Silberhütte vorbei, auf dem Holzweg/Grenzweg ging es durchs Hochheimer Holz.

 

Weg          Bäume

 

Hier befinden sich die erkennbaren Erd- und Steinaufschüttungen einer vor ca. 3000 Jahren errichteten Wallburg, die den damaligen Siedlern in der Bronzezeit als Fliehburg diente. Hier gemachte archeologische Funde und ein Modell der Wallburg kann man unter anderem im Museum für Stadtgeschichte Erfurt besichtigen.

 

Buschwindröschen          Wallburg

 

Huflattich

 

Der Steiger präsentierte sich an diesem Tag in voller
Frühlingspracht. Neben den schon in den letzten
Wochen zu bewundernden Frühlingsblühern, wie
Buschwindröschen, Veilchen, Huflattich, Blatterbse
oder Lungenkraut, war die rasante Entwicklung der
Natur nicht zu übersehen.

 

Platterbse          Veilchen

 

Es zeigen sich nicht nur die ersten Blätter an den Bäumen und Büschen, sondern auch die Große Sternmiere oder der seltene Schuppenwurz. Aber auch Maiglöckchen und das „Kulturkraut” der letzten Jahre, der Bärlauch, schieben ihre ersten Blütenstände ans Licht. Weniger selten und nicht zu übersehen sind die vielen Schlüsselblumen, die hier im Steiger, mit fast 30 cm Höhe, fast „Überlängen” erreichen.

 

Grosse Sternmiere          Schuppenwurz

 

Durchs Große Hospitalholz ging es zur Fuchsfarm. Die Naturlehrstätte „Fuchsfarm”, auf der man viel Wissenswertes über die einheimische Pflanzen-, und Tierwelt erfährt und viele praktische Hinweise zur Gestaltung von naturnahen Gärten erhalten kann, ist besonders für Familien mit Kindern empfehlenswert.
Über den „Wachsenburgblick” führte uns die Tour auf dem Otto-Kraus-Weg/Krummer Weg nach Bischleben.

 

Wiese          Weg nach Bischleben

 

Das schon 874 als „Busileba” erwähnte Gera-Dorf mit seiner alten Kirche und den sehenswerten Fachwerkhäusern war dieses Mal der „Wendepunkt” unserer Tour. Zuvor jedoch der obligatorische Abstecher ins traditionsreiche „Bachstelzenkaffee”, von dessen Terrasse man in Ruhe das Geratal überschauen kann.
Im Geratal, auf dem beliebten Bachstelzenweg führte die Tour entlang des Flusses über Hochheim, der Kanuanlage, dem Dreibrunnenbad und den Brunnenkresseklingen zurück zum Ausgangspunkt, der Steigerstraße.

 

Bachstelzenweg          Wurzeln

 

Weg          hohle Weide

 

 

Text / Fotos : Klaus Fischer

Letzte Aktualisierung ( 15. 09. 2008 )
 
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