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26. 05. 2017
19. Tanz- und Folkfest Rudolstadt 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus Fischer   
15. 07. 2009

tff RUDOLSTADT 2009 – das 19.Tanz- und Folkfest Rudolstadt

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Rudolstadt, die ansonsten beschauliche Kleinstadt hatte gerufen und ihre Türen und Tore weit geöffnet.
Viele, sehr viele sind dem Ruf gefolgt und haben am 1. Wochenende im Juli die Stadt in eine bunte Komposition aus Menschen, Musik, Formen und Farben verwandelt.

 

Nu pogodi Rudolstadt” - "Na warte Rudolstadt",
so drohte eine Bühnendekoration zum Länderschwerpunkt Russland.
 "Na warte, Rudolstadt"

"Na warte, Rudolstadt"

 

Aber Russland ist groß und so vielfältig sind auch die Völker und ihre Musik.
Und so war es auch nicht nur die Balalaika, die die Zuhörer begeisterte, denn sieben ganz unterschiedliche Gruppen vertraten das Land. Ob das virtuose Maultrommelspiel der jakutischen Frauen von Ayarkhaan oder die Trommellieder und Tänze der Evenen von Orjakan (Kleines Rentier) aus Zentral-Kamtschatka, sie machten die Vielfalt und die Unterschiede des Landes deutlich.

 

Ayarkhaan (RUS)

Ayarkhaan (RUS)

 Orjakan (RUS)

Orjakan (RUS)


Eines der größten Europäischen Roots Folk World Festivals sprengte erneut alle Rahmen.
Die 69.600 Besucher (1.600 mehr als 2008) wurden begeistert von den über 1.200 Künstlern aus 40 Ländern dieser Erde.

 

Abendstimmung im Heinepark

Abendstimmung im Heinepark

 Im Handwerkerhof

Im Handwerkerhof

 

Bei herrlichstem Sommerwetter und toller Stimmung boten die Künstler auf den 20 Bühnen, von der Heidecksburg, über die Plätze, Straßen und Gassen bis in den Heinepark ein weites Spektrum an Musik und Tänzen zum Verweilen und Mitmachen an.

 

Monsters of Liedermaching (BRD)

Monsters of Liedermaching (GER)

 Straßenclown Ale Risorio (ESP, rechts)

Straßenclown Ale Risorio (ESP, rechts)

Die Musikrichtungen und Stile erstreckten sich von der klassischen Folklore bis zu moderneren Folkloreformen mit Einflüssen von Jazz, Blues bis Rock, von Dudelsackklängen bis Gypsy Punk.
Bei den Tänzen lag der Focus in diesem Jahr bei den Männertänzen.
Ob zum Werben der Bräute oder zum austoben, ob Wettkampf- oder Waffentänze – es reichte vom bayrischen Schuhplattler über den norwegischen Laus bis zum Legényes und Verbunkos aus Ungarn.
Doch beim Mitmachen auf den Straßen und Plätzen waren meist die kleinen und großen Tänzerinnen in der Mehrzahl.

 

Im Tanzzelt

Im Tanzzelt

 Begeisterte Zuhörer

Begeisterte Zuhörer

Das „Ländle” (Baden-Württemberg) war diesjähriger regionaler Schwerpunkt und konnte sich nicht nur mit der stimmungsvollen „Chaotenbänd” sehen und hören lassen.

 

Chaotenbänd (BRD)

Chaotenbänd (GER)

Die Geschichte des diesjährigen magischen Instrumentes, der Laute, reicht bis in die Antike zurück.
Schon vor mehr als 4000 Jahren wurden lautenartige Instrumente bei den Sumerern in Mesopotamien gespielt. Als Al,ud im Orient, Pi'pa in China, Laouto bei den Griechen, Koboz, Kobza in Osteuropa, oder Laute in Mitteleuropa ist dieses Instrument in seinen verschiedenen Formen aus der Volksmusik nicht wegzudenken.

 

Ti-Coca and Wanga-Nègrès (HAI)

Ti-Coca and Wanga-Nègès (HAI)


 
Gong Linna (CHN)

Gong Linna (CHN)

Was ist ein tff ohne die Kinderfeste auf dem großen „Abenteuerspielplatz Heinepark”.
Da wird alles geboten was das Kinderherz erfreut. Vom Theater-Spiel-Laden über Musik und Puppentheater, bis zum Basteln und Spielen bei der Kita Knirpsenland. Da können die Kleinen Wäsche waschen wie ihre Urgroßmütter, sich als Schmied oder Holzschnitzer ausprobieren, oder das breite Spielangebot der Lausitzer Kulturinsel Einsiedel nutzen.
(Übrigens findet das 16.FOLKLORUM – das Festival der Kulturen am 1.Septemberwochenende in Einsiedel statt, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ).

 

Heinepark, Kindertheater

Heinepark, Kindertheater

 Heinepark, Kulturinsel Einsiedel

Heinepark, Kulturinsel Einsiedel

Das waren wieder drei Tage kunterbunte Stimmung bei leisen, lauten und auch ungewohnten Tönen.
Da stampfte es im Tanzzelt, trommelte es durch die Gassen und dann war es auch mal wieder ganz ruhig, wie auf der Wiese im Museumsbauernhof. Da begrüßte man alte Bekannte auf dem Zeltplatz und traf neue im Heinepark. Das Programm, die Stimmung und das Wetter im harmonischen Gleichklang (bis auf die paar Regentropfen am Sonnabend) – das macht Rudolstadt aus.

 

Straßenmusik :

  

 

  

 

Impressionen rund um das Fest :

 

Stadtansicht

Stadtansicht

 „Kleine Erfrischung”

Kleine Erfrischung”

 

„Farben und Formen”

Farben und Formen”

 „Gesichter”

Gesichter”

 

Trubel im Heinepark Trubel im Heinepark

Trubel im Heinepark

 

Ruheoase im Muserumsbauernhof (Heinepark)

Ruheoase im Museumsbauernhof (Heinepark)

 „Pflastermüde”

Pflastermüde”

 

Ja, wenn das so weitergeht mit dem Zuspruch in Rudolstadt, dann wird es langsam eng auf den Zelt- und Parkplätzen und vor den Bühnen. Mit 70.000 Besuchern ist die Kapazität in Rudolstadt wohl ausgereizt.
Am besten nicht mehr weitersagen, dann sehen wir uns im nächsten Jahr zum 20. Weltmusikfest am 1. Juliwochenende in Rudolstadt wieder.
Dann ist Europa als ganzer Kontinent der „Länderschwerpunkt” und es schmettert die magische Trompete und ruft zum Stepptanz.

 

Text : Klaus Fischer

Fotos : KlausFischer, Logo Veranstalter (1)

Letzte Aktualisierung ( 24. 07. 2009 )
 
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