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18. 11. 2017
Schröter, Johann Samuel – Paläontologe, Malakologe, Conchyologe, Mineraloge, Gärtner, Chronist PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Detlef Tonn   
09. 12. 2016
Führender Conchyologe und bedeutender Paläontologe war ein vielseitiger, höchst produktiver Publizist

* 25. Februar 1735 Rastenberg
† 24. März 1808 Buttstädt

Johann Samuel Schröter, Porträt 1735
Johann Samuel Schröter, Porträt aus Lithologisches Reallexikon,
Bd. 1, 1772, Frontispiz. Kupferstich von J.G. Schenck and C.B. Glassbach
© 2016 The Mineralogical Record, Inc.

Johann Samuel Schröter kam in Rastenberg als zweites von insgesamt sieben Kindern des Rektors der dortigen Stadtschule, ab 1737 Pfarrer, und der Tochter des Weißenfelser Hof- und Feldtrompeters Reinisch auf die Welt. Ersten Unterricht erhielt er vom Vater, besuchte nachfolgend die Schule seines Geburtsortes und wurde 13jährig zu Vorbereitung des Studiums auf das Gymnasium in Weimar geschickt. Schon zweieinhalb Jahre später hatte er die Studienreife erreicht und ließ sich am 3. Februar 1750 in die Matrikel der Uni Jena eintragen. Neben Theologie, der Familientradition folgend, studierte er nach eigenem Interesse Naturwissenschaften.

Nach dem Studienabschluss kurzzeitig als Hauslehrer tätig, trat er bereits am 31. Oktober 1756 mit gerade 21 Jahren das Amt des Schuldirektors mit den Filialen Hischrode, Wilsdorf und Naschhausen (NZD 1807, Fußnote) und Direktor musices in Dornburg an der Saale an. Hier forschte er zur Stadtgeschichte und legte eine Chronik an, die als ein handschriftliches Zeugnis erhalten blieb und in der Klassik Stiftung Weimar aufbewahrt wird (s.u. Werke). Am 12. Januar 1758 heiratet er. Das Paar bekommt sieben Kinder, doch nur eine Tochter überlebt den Vater (Schmidt 2010).

Seine erste Pfarrstelle (mit der Filiale Rettwitz [NZD 1807, Fußnote]) erhielt er 1763 in Thangelstedt einem Dorf etwa in der Mitte zwischen Weimar und Rudolstadt. Hier nutzte er jede frei Zeit, um seinem ungewöhnlichen Spezialgebiet, den Weichtieren oder Mollusken bzw. Conchylien (Schalen der Weichtiere) zu fröhnen. Nach mehrjähriger Durchforschung der näheren Umgebung seines Dienstortes legte er 1771 seine Ergebnisse in der ersten gedruckten Lokalmoluskenfauna Thüringens vor: „Versuch einer systematischen Abhandlung über die Erdchonchylien ...“ (s.u. Werke).
Vermutlich während seiner Amtszeit in Thangelstedt besuchte der Diluvianer Schröter „nachweislich“ (Rein 2009) den Aktualisten Georg Christian Füchsel. Beide Forscher nahmen gegensätzliche Positionen ein, zwischen denen es keine Annäherung geben konnte. Daher ist anzunehmen, dass sich der auf gegenseitigen Respekt gegründete Austausch und der persönliche Kontakt nicht weiter fortgesetzt hat.

1772 ging Schröter nach Weimar, wo sich die Stelle an der Stadtkirche anbot. Anna Amalia selbst hatte dies offeriert, um den gerühmten Experten für ihre eigenen Sammlungen im Weimarer Schloß zu gewinnen. Er wurde erst Stiftsprediger, 1773 erster Diakon an St. Michael. Die deutliche Zunahme seiner Pflichten, die mit dem bedeutenderen Amt einher gingen, hinderten ihn jedoch nicht daran, weiter intensiv malakologisch zu forschen. Seine umfangreichen Erkenntnisse legte er in der beiden Hauptwerken „Geschichte der Flußconchylien“ (1779) und „Einleitung in die Conchylienkenntnis nach Linné“ (1783) vor. Ein weiteres Hauptwerk und Großprojekt über 15 Jahre bedeutete das achtbändige „Lithologische Reallexikon“ (1772-88). Außerdem war Schröter die Verwaltung des herzoglichen Naturalienkabinetts übertragen worden, die er bis zu Verlagerung nach Jena 1781 wahrnahm. In Weimar stand Schröter mit Herzog Karl August (1757-1828) sowie Goethe (1749-1832), beide entsprechend dem Zeitgeist ebenso Naturaliensammler, in regem Austausch und galt beiden darin als verlässlicher Ratgeber.

Joh. Samuel Schröter: „Geschichte der Flußconchylien“ (1779)
Joh. Samuel Schröter: „Einleitung in die Conchylienkenntnis nach Linné“ (1783)Tab. III, Kupferstich. © e-rara

Nach 13 Jahren Weimar veränderte er sich 1785 ein letztes Mal. Er wurde Superintendent und Oberpfarrer in Buttstädt (ADB 1786) und blieb es bis an sein Lebensende. Das Pfarrhaus richtete Schröter gänzlich nach den Bedürfnissen seiner umfangreichen Sammelleidenschaft ein. Ausreichende Räumlichkeiten waren vorhanden und so entstanden eine der „vorzüglichsten Privatbibliotheken“ mit sieben bis acht Tausend Kupferstichen (!), wie sie an manchem Fürstenhof kaum umfangreicher zu finden war. Die eigentlichen Sammlungen fanden nach Schröters eigenen Worten jeweils separat in drei Zimmern Platz: die Conchylien (mehr als 7.000) sowie die Mineralien und die Fossilien oder „Versteinerungen“ (zusammen mehr als 5.000). Den Sammlungsbeständen wurde ein stattlicher Wert beigemessen, die Bibliothek schätzte man auf 5.000 und sein Naturalienkabinett Schröter selbst auf 6.000 Reichstaler. Den überragenden erdgeschichtlichen Fundus ließ Schröter auch nicht brach liegen. Er öffnete seine Schatzkammern der Öffentlichkeit, führte Buttstädter Schüler wöchentlich durch das Pfarrhaus und empfing darüber hinaus den einen oder anderen besonders interessierten Gast (NZD 1807, Fußnote), von denen die Auswärtigen meist aus einer der zahlreichen Publikationen nach hier angelockt wurden. Mit der Zeit hatte Buttstädt mit dieser einem Naturkundemuseum vergleichbaren Einrichtung einige Berühmtheit erreicht. Die überaus kostspielige Unterhaltung und Erweiterung von Bibliothek und Sammlungen konnte Schröter eine Zeitlang durch die Honorare aus dem immensen Umfang seiner vertriebenen Druckwerke finanzieren. Eine bedeutende Nachfrage zu seinen Werken über die Conchylien bleibt schwerlich vorstellbar, dagegen schon eher bei den allgemeiner angelegten naturkundlichen. Das Interesse an dieser Literatur zur Aufklärungszeit war unter den gehobenen bürgerlichen Kreise bestimmt groß. 
Mit den zunehmend steigenden Lebenshaltungskosten reichten aber selbst Schröters Einkünfte bald nicht mehr für den Unterhaltung seines Kabinetts aus. Dies war ihm bereits im Jahr 1785 seines Wechsels nach Buttstädt klar, als er sich an Fürstenhäuser wandte, eine Einigung etwa mit dem Mainzer Kurfürsten jedoch nicht zustande kam.

Joh. Samuel Schröter: „Geschichte der Flußconchylien“ (1779)
Joh. Samuel Schröter: „Geschichte der Flußconchylien“ (1779)Tab. IX, Kupferstich. © BHL

Schröter war, ganz anders als sein Forscherkollege und Gegenspieler Füchsel in Rudolstadt, durch seine zahllosen weit verbreiteten Druckwerke in breiten Kreise anerkannt und geschätzt. Er war ab 1773 Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (wie auch Füchsel) und seit 1776 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (Saale), sowie u.a. in der Churfürstlich Sächsischen physicalisch-öconomischen Bienengesellschaft zu Oberlausitz (mind. 1774) bzw. in der Gesellschaft naturforschender Freunde in Berlin (mind. 1776).
Er korrespondierte mit namhaften Gelehrten seiner Zeit (u.a. mit seinem früheren Mentor, dem vielseitigen Jenaer Professor Johann Ernst Immanuel Walch  (1725-78).

72jährig beging Schröter am 03. November 1806, nur wenige Tage nach der Schlacht bei Auerstedt und der „Schrecknisse der Plünderung am 14. Okt.“ sein 50jähriges Amtsjubiläum in der Stadtkirche. Buttstädt hatte zu jener Zeit schwer an den Kriegslasten mit Plünderung und Einquartierungen zu tragen. Die Bewohner litten größte Not und gaben doch das letzte Stück Brot den hungernden preußischen Kriegsgefangenen, dass sie selbst dringend nötig gehabt hätten. (NZD 1807)

Joh. Samuel Schröter verstarb im 74. Lebensjahr „an völliger Entkräftung“. Es ging einer der herausragenden Naturwissenschaftler des 18. Jahrhunderts in Thüringen, der durch über 100 wissenschaftliche Beiträge in Zeitschriften, sowie häufig mehrbändige Druckwerke bleibende Spuren bis in unsere Zeit hinterließ.

Sein Schwiegersohn Schmith wurde mit dem Verkauf des reichen Kabinetts und der umfangreichen Bibliothek des Verstorbenen betraut. Dazu wurde auch inseriert. Die Bibliothek kam 1852 ein zweites Mal in Zürich zur Versteigerung, die europaweit angekündigt war (Frieß 1978). Teile der Bibliothek gelangten so in international verstreuten Besitz, was aus Thüringer Sicht heute sicherlich zu bedauern ist.
Bedeutende Sammlungsteile gelangten nach Gotha. Dort begann Friedrich Christian Schmidt mit dem Aufbau eines Conchylienkabinetts und er erwarb Schröters Sammlung, mit der er einen wesentlichen Grundstock geschaffen hatte. Später wurde das Kabinett von Schmidt in Fachkreisen als das zweitbedeutendste in Europa nach dem kaiserlichen in Wien eingeschätzt. Alexander von Humboldts Empfehlung folgend, erwarb Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg das Kabinett vergleichsweise günstig.
Auch die Mineralien-Sammlung Schröters gelangte nach Gotha in die Hände des dortigen Oberhofmarschalls und Paläontologen Ernst Friedrich Schlotheim  (1764-1832).

Werke / Veröffentlichungen / Schriften
Ortschronik
  • [Chronik von Dornburg] / Diese Chronik ist mit vielem Fleiße von dem seel. Hrn Superint. Schröter zu Buttstädt, der vom Jahre 1756 bis 1763 Rector zu Dornburg war ... eigenhändig geschrieben ...  [Hdschr. 18. Jh.]. Digitalisat: HAAB
Conchyologie bzw. Conchologie
    Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)
    Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)Tab. I, colorierter Kupferstich. © e-rara
  • Lithographische | Beschreibung | der | Gegenden | um | Thangelstedt und Rettewitz, | in dem Weimarischen, | von | Johann Samuel Schröter, | Pfarrer daselbst. | Jena, | verlegts Johann Wilhelm Hartung, | 1768. Digitalisate: e-rara | UB Potsdam | BSB MDZ | HAAB [Brandspuren an den Seitenrändern]:  2. vermehrte Aufl. mit einer Abhandlung über die versteinerten Röhrenknochen, Jena, bey Hartung, 1769.
  • Johann Samuel Schröters Systematische Klassifikation der Erdschnecken seiner Gegend. Berlin, gedruckt bey Johann George Bosse. 1770. Digitalisat: HAAB [Brandspuren an den Seitenrändern]
  • Versuch | einer | systematischen Abhandlung | über die | Erdkonchylien, | sonderlich derer, | welche | um Thangelstedt | gefunden werden. | Nebst einer Nachlese | über die Erdschnecken überhaupt | von | Johann Samuel Schröter, | Kaiserlichen gekrönten Poet, auch Pastor zu Thangelstedt | und Rettewitz in dem Herzogthum Weimar. | Mit Kupfern. |  Berlin, | bey Johann George Bosse Buchdrucker in der | Wilhelmstraße 1771. Digitalisat: BHL
  • Lithologisches | Reallexikon, | in welchem so wohl | die Lithographie, | als auch | die nöthigsten Wahrheiten der Lithogeognosie | enthalten sind. | Erster [-Achter] Band. | Berlin, | gedruckt und verlegt von J.G. Bosse. 1772-88. [mit Porträt]. 8 Bde.
  • Journal | für die Liebhaber | des | Steinreichs | und der | Konchyliologie | von | Johann Samuel Schröter | Erster [-Sechster] Band. | Weimar, | bey Carl Ludolf Hoffmann. 1774 [-80]. 6 Bde.
  • Vollständige Einleitung | in die | Kenntniß und Geschichte | der | Steine und Versteinerungen, | von | Johann Samuel Schröter, | ersten Diaconus an der Stadt- und Pfarrkirche zu St. Petri und Pauli zu Weimar, der | Churfürstlich Sächsischen physicalisch-öconomischen Bienengesellschaft zu Oberlausitz, | und der Churfürstlich Maynzischen Akademie nützlicher Wissenschaften zu Erfurth, ordentlichem Mitgliede. | Erster Theil. [… Vierter Theil] | Altenburg, | in der Richterischen Buchhandlung. | 1774[-84]. 4 Bde. Digitalisate: e-rara | BHL | HAAB [Brandspuren an den Seitenrändern]
  • Abhandlungen | über | verschiedene Gegenstände | der | Naturgeschichte | von | Johann Samuel Schröter | Ersten Diaconus an der Stadt- und Hauptpfarrkirche zu | St. Petri und Pauli zu Weimar, der Churfürstlich Sächsischen | physikalisch öconomischen Bienengesellschaft in der Oberlausitz, der | Churfürstlich Mayntzischen Akademie nützlicher Wissenschaften in Erfurth | und der Gesellschaft naturforschender Freunde in | Berlin, Mitglied. | Erster [Zweyter] Theil. | Mit ausgemahlten Kupfern. | Halle, | bey J. Just. Gebauers Witwe und J. Jac. Gebauer. | 1776[7]. 2 Bde. Digitalisate: e-rara | BHL
  • Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)
    Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)Tab. II, colorierter Kupferstich. © e-rara
  • Nachricht von den Fossilien der Grafschaft Oettingen aus den Schriften des Herrn ... Michel gezogen von Johann Samuel Schröter. 1776-7. 2 Bde.
  • C. Collini | Tagebuch einer Reise | welches | verschiedene mineralogische Beobachtungen | besonders über die Agate und den | Basalt enthält; | nebst einer Beschreibung der Berarbeitung | der Agate. | Aus dem Französischen übersetzt | und mit Anmerkungen begleitet | von | J[ohann]. S[amuel]. Schröter. | erster Diakonus zu Weimar, der römisch. kaiserl. Aka- | demie der Naturforscher und verschiedener andern | gelehrten Gesellschaften Mitglied. | Mannheim, | bei C. F. Schwan, kuhrfürstl. Hofbuchhändler. | 1777. Digitalisat: e-rara
  • Die | Geschichte | der | Flußconchylien | mit | vorzüglicher Rücksicht auf diejenigen | welche | in den thüringischen Wassern leben | von | Johann Samuel Schröter | ersten Diaconus an der Stadt- und Hauptpfarrkirche zu St. Petri und Pauli in Weimar; | Aufseher über das Herzogliche Naturalien- und Kunstkabinet, der Römisch-Kayserlichen | Academie der Naturforscher, der Churfürstlich Sächsischen physikalisch öconomischen Bienen- |Gesellschaft in der Oberlausitz, der Churfürstlich Maynzischen Akademie nützlicher | Wissenschaften in Erfurth, und der Gesellschaft naturforschender | Freunde in | Berlin,  Mitglied. | Mit e[i]lf Kupfertafeln. | Halle, | bey Johann Jacob Gebauer. 1779. Digitalisat: BHL
  • Herrn D. und Prof. [Balthasar] Hacquet | zu Laybach in Crain | Nachricht | von Versteinerungen | von | Schalthieren | die sich in ausgebrannten feuerspeyenden Bergen | finden. | Zur Erläuterung und Ergänzung | der Abhandlung des Herrn Abt. Fortis, | über das Thal Ronca im Veronesischen | Gebiete. | Herausgegeben und mit Anmerkungen vermehrt | von | Johann Samuel Schröter. | Nebst zwey Kupfertafeln. | Weimar | bey Carl Ludolf Hoffmanns seel. Wittwe u. Erben. | 1780. Digitalisat: e-rara 
  • Für die | Litteratur und Kenntniß | der | Naturgeschichte | sonderlich | der Conchylien | und | der Steine | von | Johann Samuel Schröter. | ersten Diaconus an der Stadt- und Hauptpfarrkirche zu St. | Petri und Pauli in Weimar, der römisch-Kayserlichen | Aca- | demie der Naturforscher, der churfürstl. sächsischen physica- | lisch öconomischen Bienengesellschaft in der Oberlausitz, der | churfürstlich Maynzischen Akademie nützlicher Wissenschaften | zu Erfurth, und der Gesellschaft naturforschender | Freunde in Berlin,  Mitglied. | Mit Kupfern. | Erster [-Zweite] Band. | Weimar 1782. | bey Carl Ludolph Hoffmanns sel. | Wittwe und Erben. 2 Bde. Digitalisat: BHL 
  • Musei Gottwaldiani Testaceorum, Stellarum Marinarum et Coralliorum quae supersunt tabulae. Die Conchylien, Seesterne und Meergewächse der ehemaligen Gottwaldtischen Naturaliensammlung nach den vorhandenen neun und vierzig Kupfertafeln mit einer kurzen Beschreibung begleitet. Nürnberg, Raspe, 1782. 2. Ausg., 64 S.
  • Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)
    Joh. Samuel Schröter: „Abhandlungen der Naturgeschichte“ (1776)Tab. III, colorierter Kupferstich. © e-rara
  • Einleitung | in die | Conchylienkenntniß | nach Linné | von | Johann Samuel Schröter. | Erster Diaconus an der Stadt- und Hauptpfarrkirche zu St. | Petri und Pauli in Weimar, der Römisch Kaiserlichen Aca- | demie der Naturforscher, der Churfürstl. Sächs. physica- |lisch-öconomischen Bienengesellschaft in der Oberlausitz, der | Churfürstl. Maynzischen Academie nützlicher Wissenschaften in | Erfurth, und der Gesellschaft naturforschender Freunde | in Berlin, Mitglied. | Erster Band, von den Schnecken. | Nebst drey Kupfertafeln. | Halle, | bey Johann Jacob Gebauer. | 1783. 3 Bde. Digitalisat: e-rara 
  • Neue Litteratur und Beyträge zur Kenntniß der Naturgeschichte, vorzüglich der Conchylien und Foßilien. Leipzig, bei Müller, 1784-7. 4 Bde.
  • Beyträge | zur | Naturgeschichte | sonderlich | des Mineralreichs, | aus ungedruckten Briefen gelehrter Naturforscher, | und aufmerksamer Freunde der Natur. | Erster Theil [Zweiter Theil | Mit Kupfern] | Altenburg, | in der Richterischen Buchhandlung. 1774[6]. 2 Bde. Digitalisat: e-rara
  • Unterhaltungen | für | Conchylienfreunde | und für | Sammler der Mineralien. | Erstes Stück. | Erlangen, | bey Wolfgang Walther. 1789. Digitalisat: BHL 
  • Vollständiges | alphabetisches | Namen-Register | über | alle zehn Bände | des, | von dem seel. Herrn D. Martini in Berlin angefangenen, und vom Herrn | Pastor Chemnitz in Kopenhagen fortgesetzten und | vollendeten | systematischen | Conchylien-Cabinets. |Verfertiget | von | Johann Samuel Schröter | Herzoglich Sachsen-Weimarischen Superintendenten zu Buttstädt, auch Oberpfarrer daselbst, | mehrerer gelehrter Akademien und Gesellschaften Mitglied. | Nürnberg, | in der Raspischen Buchhandlung, 1788.
    Digitalisat: BHL
Mineralogie / Bergbau
  • Mineralogisches und bergmännisches Wörterbuch über Namen, Worte und Sachen aus der Mineralogie und Bergwerkskunde. Von Johann Samuel Schröter ... Frankfurt am Main: bei Varrentrapp und Wenner, 1789.  1789-91. 2 Bde. in einem.
Gartenkunst
  • Beschreibung | einer | Harlemer | Hyacinthen-Flor | vom Jahre 1789. | Nebst Anzeige | einiger | Vortheile | bey ihrer | Behandlung. | Erfurt, 1790. | bey Georg Adam Keyser. 37 S. Digitalisat: BSB MDZ
  • Allgemeine Betrachtungen über verschie- | dene Düngungsmittel in Rücksicht auf | Gemüß- und Blumengärten. | von | Johann Samuel Schröter, | Super. und Oberpf. zu Buttstädt.  In: Annalen | der | Gärtnerey | Nebst einem | Allgemeinen Intelligenzblatt | für | Garten- und Blumen-Freunde. | Herausgegeben | von | Neuenhahn dem jüngern. |  Siebentes Stück. | Erfurt 1798. In der Keyserschen Buchhandlung. S. 32-55. Digitalisat: Google
Ehrungen
Straßenbenennung

Buttstädt: Samuel-Schröter-Straße

Quellen / Literatur

Blaha, Walter: [C20] „einer der vorzüglichsten Conchyliologen“ und bedeutender Paläontologe. | Johann Samuel Schröter (1735-1808). In: Benl, Rudolf (Hg./Verf.) & Blaha, Walter (Verf.): Ein eigenartiges Stück deutschen Geisteslebens - 250 Jahre Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Eine Ausstellung des Stadtarchivs Erfurt in der Zeit vom 15. Mai bis zum 27. Juni 2004 im Kulturhof zum Güldenen Krönbacken; Katalog zur Ausstellung. Erfurt 2004, 157 S., S. 73f.
Köhler, Günter, Bößneck, Ulrich, Zimmermann, Wolfgang: Johann Samuel Schröter (1735-1808) und die Anfänge der Faunistik in Thüringen. In: Vernate Fortsetzung der Veröffentlichungen des Naturkundemuseums Erfurt Heft 32. 2013 432 S., S. 5 - 46.
Friess, Herbert: Die Sammlungen des gelehrten Superintendenten Johann Samuel Schröter (1735-1808). Ihre Entstehung unter dem Gesichtspunkt seiner wirtschaftlichen Verhältnisse und ihr Schicksal. In: Medizinhistorisches Journal. 1978; Bd. 13 H. 1-2, S. 78-92.
Rein, S.: Georg-Christian Füchsel (1722-1773) - ein Aktualist entdeckt die Tiefenzeit der Erdgeschichte. In: Vernate Fortsetzung der Veröffentlichungen des Naturkundemuseums Erfurt Heft 28. 2009 456 S., S. 11-30. http://www.ceratiten.de/Pdf/ab%202010/Rein_Fuechsel.pdf
Schmidt, Hans-Joachim: Ein großer Sohn der Stadt Rastenberg. Der Theologe und Naturforscher Johann Samuel Schröter. In: Rastenberg Kurier. Amtsblatt der Stadt Rastenberg, Jg. 21, v. Freitag, den 5. März 2010, S. 15f http://www.rastenberg.de/german/download/kurier/2010/02.10_Rastenberg.pdf
Stolzenau, Martin: Naturforscher Johann Samuel Schröter feiert 275. In: Thüringer Allgemeine v. 25. Februar 2010
[minrec] SCHRÖTER (Schroeter), Johann Samuel. (1735 – 1808) auf: The Mineralogical Record. The Library – Curtis Schuhs Biobibliography of Mineralogy
[ADB] Johann Samuel Schröter | Superintendentens und Oberpfarrers zu Buttstädt 
Unter: Nachrichten. Beförderungen. 1785.: Der bisherige erste Diakonus an der Haupt- und Pfarrkirche zu Weimar, Herr Johann Samuel Schröter, ist als Superintendent und Oberpfarrer zu Buttstädt im Weimarischen angestellet worden.
In: Allgemeine deutsche Bibliothek (ADB). Des fünf und sechzigsten Bandes erstes Stück. Berlin und Stettin, verlegts Friedrich Nicolai, 1786, S. 621.
[NZD] Zum 50jährigen Amtsjubiläum Schröters. In: National-Zeitung der Deutschen (NZD). Jg. 1807, Sp. 382-85.

Letzte Aktualisierung ( 18. 01. 2017 )
 
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