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22. 11. 2017
Wappen der Thüringer Landkreise, Städte und Gemeinden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthias Stier   
04. 12. 2006
Beitragsinhalt
Das Wappen des Freistaates Thüringen
Landkreise Altenburger Land - Zeulenroda
Städte und Gemeinden  Abtsbessingen - Buttstädt
Städte und Gemeinden  Camburg - Frießnitz
Städte und Gemeinden  Gahma - Grumbach
Städte und Gemeinden  Hachelbich - Kühndorf
Städte und Gemeinden  Langenorla - Mupperg
Städte und Gemeinden  Nägelstedt - Ruppersdorf
Städte und Gemeinden  Saalburg - Suhl
Städte und Gemeinden  Tambach-Dietharz - Zoppoten

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TAMBACH-DIETHARZ/THÜR. WALD, Stadt, Landkreis Gotha
TAMBACH-DIETHARZ/THÜR. WALD
Wappen seit 1925
TAMBACH-DIETHARZ/THÜR. WALD

Eine erste urkundliche Erwähnung Tambachs in einer gefälschten Urkunde des Klosters Reinhardsbrunn ist für das Jahr 1039 bekannt. Im Jahre 1251 wird Tambach erneut urkundlich erwähnt, das benachbarte Dietharz bereits 1246. 1293 wurden beide Orte mit der Burg Waldenfels an das Kloster Georgenthal verkauft, das nun bis 1525 die Entwicklung bestimmte. Im 14. Jh. wurde die wohl älteste Schützengilde - die Sebastiansbrüder - hier gegründet. 1919 vereinigten sich die beiden Waldgemeinden zur Stadt Tambach-Dietharz. Im Wappen erinnern die Holzfälleraxt und die Bergeisen an Forstwirtschaft und Holzverarbeitung sowie an das Steinbrechergewerbe in Tambach. Die drei Tannen entstammen dem alten Gemeindesiegel von Dietharz.

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TANNA, Stadt, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz
TANNA
Wappen seit 1514

Das bis heute kaum veränderte Wappen von Tanna wird in der Stadtchronik erstmals 1514 erwähnt. Der Löwe ist das Wappentier der Reuß jüngerer Linie. Die Tanne ist redendes Symbol für den Stadtnamen.

Ortsteile: Frankendorf, Tanna, Schilbach.

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TANNRODA, Stadt,, seit 25. März 1994 Ortsteil von Bad Berka Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Weimar
TANNRODA
Wappen seit 15. Jh.

Die Stadt Tannroda führt ihr bereits auf einem Siegel von 1478 erhaltenes und bis heute gültiges Wappen. Der Inhalt ist redend.

Ortsteile: Kottendorf, Tannroda.

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TEGAU, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz
TEGAU
Wappen seit 1948

Das Wappen gibt Hinweis auf den Landwirtschaftscharakter des Dorfes, das besonders durch den Bau von Spinnrädern bekannt ist.

Ortsteile: Burkersdorf, Tegau.

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TEICHEL, Stadt, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Rudolstadt
TEICHEL
Wappen seit 1556

In einer auf 1076 datierten Urkunde wird Teichel als "Tucheldi" ertmalig erwähnt; 1417 ist Teichel bereits Stadt. Das erste Stadtsiegel ist für 1566 nachgewiesen, es trägt die Umschrift SIGILLVM PVBLICVM CIVITATIS TVCHELN und zeigt den schwarzburgischen Löwen; bis heute ist dieser im Wappen erhalten geblieben. Der grüne Grund verweist auf den einstigen Waldreichtum.

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TEISTUNGEN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

TEISTUNGENDer Löwe verweist auf das ähnliche Familienwappen derer von Westernhagen, welche 1189 bis 1808 die Gerichtsbarkeit über die Ortschaft hatten. Auf einer Anhöhe westlich des Lindenberges befand sich das ehemalige, 1260 gegründete Zisterzienserkloster Teistungenburg. An dem erhalten gebliebenen Klostertor befinden sich zwei in Sandstein gehauene gekreuzte Schlüssel als Attribute der Klosterpatrone Petrus und Paulus. Diese Schlüssel versinnbildlichen im Gemeindewappen den Einfluß des Klosters auf die Entwicklung von Teistungen. Den Untergrund für die beiden gekreuzten Schlüssel bildet ein Schragenkreuz, Attribut des Apostels Andreas, des Kirchenpatrons der Pfarrkirche Teistungen.

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THAL, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Ruhla Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach

THALDie Burg stellt die Scharfenburg dar.

Ortsteile: Thal, Kittelsthal.

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THALWENDEN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

Wappen: In Grün St. Martin als Reiter auf einem Schimmel.

St. Martin ist der Patron der Ortskirche; der grüne Grund symbolisiert die waldreiche Umgebung und das "Wiesental" und die Entstehung des Ortsnamens "Tal der Wenden".

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THAMSBRÜCK, Stadt,, seit 1. Febr. 1994 Ortsteil von Bad Langensalza Landkreis Gotha, Alt-Landkreis Bad Langensalza  

THAMSBRÜCKEine um das Jahr 900 in den Urkunden des Klosters Fulda genannte Brücke über die Unstrut bildete den Kern der der1270 zur Stadt erhobenen Ansiedlung Thamsbrück. Das Wappen geht auf ein SIGILLVM CIVITATIS TVNGESBRVKEN von 1283 zurück, in dem der Landgraf von Thüringen barhäuptig auf seinem auf der Brücke stehenden Roß sitzt.

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THEMAR, Stadt, Landkreis Hildburghausen

THEMARDas älteste SIGILLVM OPPIDANORVM N THEYMER von 1341 zeigt einen Baum zwischen zwei Dreibergen mit den Hennen. Ein Siegel aus dem 15. Jh. enthält bereits die siebentürmige Mauer, deren Torstelle mit dem gevierten hennebergischen Wappenschild belegt ist. Die Henne auf dem Dreiberg ist das Familienwappen der Henneberger, der Doppeladler über dem ge schachten Feld charakterisiert diese als Reichsvögte und Burggrafen zu Würzburg.

Ortsteile: Tachbach, Themar, Wachenbrunn.

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THIERBACH, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein
THIERBACH
Wappen von 1988

Das vorliegende Wappen wurde 1988 neu gestaltet und wie folgt begründet: Auf altes Tier "Hirschkuh" geht wohl der Ortsname "Thierbach" zurück. Dieser Gedanke wurde bei der Neugestaltung des Wappens im Jahr 1988 verwendet. Das Wappen zeigt eine Hirschkuh am Bach; im Hintergrund sind die Berge Wetzstein, Kulm und Henneberg dargestellt.

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THIMMENDORF, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

THIMMENDORF

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THONHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Altenburger Land, Alt-Landkreis Schmölln

Wappen (ohne Farbangaben): Drei Tannen, belegt mit dem Giebel eines Fachwerkhauses.

Ortsteile: Schönhaide, Thonhausen, Wettelswalde.

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THÜRINGENHAUSEN, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

Wappen (ohne Farbangaben): Gespalten, rechts ein Löwe, links ein Haus.

Das Wappen ist redend.

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TIEFENORT, Gemeinde,Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen 

TIEFENORTDer Ort Tiefenort wurde 1137 erstmals urkundlich erwähnt durch das Kloster Bad Hersfeld. Das Wappenbild symbolisiert die aus dem 8. Jh. stammende Krayenburg; Tiefenort liegt am Fuß des Krayenberges mit der historischen Ruine der Burg.

Ortsteile: Hämbach, Tiefenort, Unterrohn, Weißendiez.

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TITSCHENDORF, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

TITSCHENDORFDie starken Wurzeln sollen darstellen, wie sehr die Bewohner dieser Gegend mit ihrer Heimat verbunden sind.

Ortsteile: Heinrichshöhe, Titschendorf, Rodacherbrunn.

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TOPFSTEDT, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen
TOPFSTEDT
Wappen vom 30. Aug. 1987

Das Wappen der über 1150-jährigen Gemeinde Topfstedt zeigt mit der Wolfsangel das Zeichen der alten Ritter von Topfstedt, die jedoch schon früh ausstarben. Von ihren Siegeln sind nur diese Haken bekannt, Als Tinkturen wurden die thüringischen Landesfarben gewählt, und die doppelte Anzahl der Mauerhaken gibt die beiden Ortsteile Ober- und Niedertopfstedt an.

Ortsteile: Niedertopfstedt, Obertopfstedt.

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TREBRA, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

TREBRAAls Ortswappen wurde das Familienwappen der Trebra, die dem Ort den Namen gaben, zugrundegelegt.

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TREFFURT, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach

TREFFURTDie ab 1104 erwähnten Treffurter Ritter lebten auf ihrer Burg und vergrößerten ihren Besitz durch Fehdelust und Raubritterzüge nach Hessen und Thüringen. Erstmals 1333 und dann endgültig 1336 eroberte die Streitmacht von Mainz, Hessen und Thüringen Burg und Stadt und vertrieb die Raubritter. So kam der Burgfriede über das "Haus Treffurt" und die Gan-Herrschaft, die Dreiteilung und Verwaltung des Besitzes der Treffurter Ritter, zustande. Nun entstand das neue Stadtwappen der drei Gan-Erben. In einem der ersten Wappen ist für Thüringen der Meißner Löwe abgebildet, der später durch die sächsischen Schwerter ersetzt wurde. Der Inhalt verweist auf die gemeinsame Herrschaft der Wettiner, des Mainzer Erzbischofs und des Landgrafen von Hessen über die Stadt. Der ursprünglich das Wappenbild beherrschende meißnische Löwe wurde später durch die kursächsischen Schwerter ersetzt.

Stadtteile: Falken, Schnellmannshausen, Treffurt, Volteroda, Großburschla.

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TRIEBES, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Zeulenroda
TRIEBES
Wappen von 1975 bis 1990

Der seit 1681 im Besitz des Hauses Reuß befindliche Ort wurde 1919 zur Stadt erklärt. Ursprünglich besaß Triebes ein Wappen, das in Silber ein offenes rotes Tor, flankiert von zwei grünen Bäumen, zeigte.

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TRIPTIS, Stadt, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Pößneck
TRIPTIS
Wappen vom 13. Nov. 1990

Das älteste, um 1360 datierte Stadtsiegel zeigt einen Baum und zwei Figuren in langen Gewändern, deren Geschlecht jedoch nicht zu bestimmen ist. Es könnte sich um eine Darstellung von Mariae Heimsuchung handeln. Erst später erfolgte die Wandlung der Figuren im Sinne nachstehender Episode: Dietrich der Bedrängte (1162-1221), später Markgraf von Meißen, stand während der Machtkämpfe um den deutschen Königsthron Anfang des 13. Jh. auf seiten Philipps von Schwaben, während Ottokar I. von Böhmen, der Gemahl von Dietrichs Schwester Adela, 1198 zur welfischen Gegenpartei übertrat. Als nunmehriger Gegner seines Schwagers verstieß Ottokar im Jahre 1200 seine Gemahlin und schickte sie ihrem Bruder Dietrich zurück, der ihr unweit des Untertores von Triptis unter der alten Eiche des Eichberges den Willkommenstrunk reichte und ihr im Schloß Aufenthalt gewährte.

Ortsteile: Hasla, Ottmannsdorf, Schönborn, Triptis.

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TRUSETAL, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

TRUSETALDer Ort entstand dem Namen nach erst 1950 durch die Zusammenlegung der jetzigen Ortsteile. Die Bachsymbolik bezieht sich als redendes Element auf die namensgebende Truse; dabei steht die sechsfache Wellung des Balkens für die sechs Siedlungsteile Trusetals. Hammer und Eisen sowie die Schneidblätter symbolisieren den Bergbau und die Metallverarbeitung, die bedeutsamsten Gewerke in der Erwerbsgeschichte des Ortes. Das goldene Krückenkreuz gliedert das Wappen und assoziiert gleichzeitig ein "T" als Initialbuchstaben des Ortsnamens. Die Verwendung der Farbe Grün verweist auf die Lage und Tradition der Gemeinde auch als Erholungsort im Südwesten des Thüringer Waldes und versinnbildlicht die wichtige Rolle von Natur und Wald in der Entwicklung Trusetals.

Ortsteile: Elmenthal, Herges, Auwallenburg, Laudenbach, Trusen, Wahles.

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UDER, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

UDERDer silberne gewellte Balken stellt die Lage von Uder an der Leine dar; das Mainzer Rad nimmt Bezug auf die Geschichte: die Zugehörigkeit des Ortes über Jahrhunderte zum Kurfürstentum Mainz; Die Jakobsmuschel auf blauem Grund stellt das Patronat der Ortskirche zu Jakobus dem Älteren dar - nachweislich seit der Ersterwähnung des Ortes;' der blaue Grund symbolisiert, daß Uder ebenso wie das gesamte Eichsfeld Maria, der Mutter Gottes geweiht ist.

Ortsteile: Schönau, Uder.

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UHLSTÄDT, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Rudolstadt
UHLSTÄDT
Wappen seit 1993

Mit der Darstellung der Eule wird in "redender" Form der Ortsname wiedergegeben. Diese Figur setzt die Tradition eines Bildsiegels aus dem Jahre 1949 fort, welches die Eule auf einem Ast mit drei Eichenblättern zeigt. Das Motiv der Lilien geht auf ein Gemeindesiegel aus dem Jahre 1925 zurück und symbolisiert die fünf Ortsteile Uhlstädts.

Ortsteile: Partschefeld, Rückersdorf, Uhlstädt, Kleinkrossen, Oberkrossen.

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ULLERSREUTH, Gemeinde, seit 20. Febr. 1994 Ortsteil von Hirschberg Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz

ULLERSREUTH

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UMMERSTADT, Stadt, Landkreis Hildburghausen

UMMERSTADTDas Wappen von Ummerstadt zeigt einerseits die markmeißnischen und andererseits die thüringischen Löwen, womit sowohl die ehemalige Zugehörigkeit zum Hause Wettin (Balthasar von Meißen die alten verlorengegangenen Stadtrechte von neue m bestätigte) als auch zum Lande angedeutet wird. Die vier Felder mit den Löwen erscheinen erstmals auf einem um 1400 entstandenen Siegel.

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UNTERLEMNITZ, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

UNTERLEMNITZDie Eisenbahnbrücke ist das Wahrzeichen der Gemeinde; der Nadelbaum steht als Symbol des Waldes; die Getreideähre symbolisiert die Landwirtschaft, und Hammer und Spule weisen auf die örtliche Industrie hin (Weberei, Maschinenfabrik).

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UNTERLOQUITZ, Gemeinde, seit 10. März 1994 Ortsteil von Probstzella Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

Wappen (ohne Farbangaben): Über Schildfuß, darin ein Blitz, eine aufgehende Sonne, beseitet von zwei Nadelbäumen und belegt mit gekreuztem Hammer und Schlegel.

Ortsteile: Arnsbach, Döhlen, Unterloquitz.

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VACHA, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen
VACHA
Wappen seit 15. Dez. 1950

Der heilige Bonifatius, Patron des Klosters Fulda, steht bereits im ersten Stadtsiegel von 1292. 1631 erscheint stattdessen St. Vitus, der Patron der Stadtkirche. Das Wappen enthält zwischen Industrie- und Landwirtschaftssymbolen als historische Reminiszenz den heiligen Bonifatius; die Brücke verkörpert die steinerne Werrabrücke aus dem Jahre 1342.

Ortsteile: Busengraben, Vacha, Badelachen, Oberzella, Unterzella.

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VACHDORF, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Meiningen

VACHDORFDer geteilte Schild ist das Wappen des Herzogtums Franken, zu dem einst die ganze Werra-Landschaft südlich des Thüringer Waldes gehörte. Der Fisch deutet an, daß sich der Ort am Werra-Fluß befindet.

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VEILSDORF, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

VEILSDORFIn der urkundlichen Ersterwähnung der Gemeinde (ca. 860) überträgt der fränkische Graf Erpho Besitzungen zu Veilsdorf dem Kloster Fulda. In Anlehnung daran wurde der fränkische Rechen im Wappen aufgenommen. An das 1180 gegründete ehemalige Benediktinernonnenkloster zu Veilsdorf, welches dem Erzengel Michael gewidmet war, erinnert die Waage im Wappen als Attribut Michaels als des Seelenwägers beim Gericht. Die spätere Zugehörigkeit der Ortschaft zur Pflege Coburg symbolisieren die Farben Schwarz und Gold.

Ortsteile: Großmannsrod, Veilsdorf, Kloster Veilsdorf, Schackendorf, Hetschbach.

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VIESELBACH, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Erfurt Stadt Erfurt, Alt-Landkreis Erfurt
VIESELBACH
VIESELBACH, Vollwappen
Vollwappen

Das in der Falckensteinschen Thüringischen Chronik abgebildete Wappen führt das Schirmbrett nicht. Zuweilen wurde der Adler auch ohne Krone abgebildet. Bemerkenswert ist, daß die genannten Farben mit denen des thüringischen Wappens übereinstimmen. Ein historischer Nachweis darüber, daß jene Zweiglinie der Grafen von Gleichen, der Vieselbach gehörte, diese Wappen geführt hat, ist nicht vorhanden. Wahrscheinlich war der Adler das Wappentier des Hermann von Hirsingerode. Im Lehnbrief von 1296 erklärte sich Graf Heinrich damit einverstanden, daß die Grafschaft cum omnibus juribus, pertinentiis, districtu, jurisdictione pariter et honore der Stadt Erfurt zugehören solle. Mit allen Nutzen, Rechten, Freiheiten und Ehren hatte die Grafschaft, wie dann endgültig 1343, an die Stadt überzugehen.

Ortsteile: Hochstedt, Vieselbach, Wallichen.

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VOLKMANNSDORF, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz

Wappen: Geteilt von Rot und Blau; oben ein silberner Pflug, unten ein Strauch?

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VOLLENBORN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

VOLLENBORNVollenborn wird als Fulenborn bereits 1180 urkundlich genannt. Der Ort zählt neben Kleinbartloff, Rüdigershagen und Deuna zu den vier DÜNDÖRFERN. Der grünende Buchenzweig deutet auf die unmittelbare Nähe des Dorfes zu den Buchenwaldungen des Düns hin. Das sich aus dem Krug ergießende Wasser (Strahl) weist auf eine historische Wasserstelle (Born) hin. Der Krug erinnert an frühere Keramikherstellung (Schüsseln und Krüge) in Vollenborn. Im Ort befinden sich noch drei gepflegte, öffentliche Brunnen. Seit über 800 Jahren weist der Ortsname auf BORN (Wasserstelle) hin.

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WALTERSHAUSEN, Stadt, Landkreis Gotha
WALTERSHAUSEN
Wappen vom 22. Nov. 1951

Von Anfang an war im Siegel bzw. Wappen der Stadt Waltershausen ein Fisch. Sehr wahrscheinlich wurde er wegen seiner symbolischen Bedeutung gewählt; er ist das Sinnbild der Fruchtbarkeit, aber auch das Christi. Hiermit würde auch die Deutung des Ringes, den der Fisch auf dem ältesten - aus dem Jahre 1330 - erhaltenen Siegel im Maul zu halten scheint, als Fischerring des Petrus übereinstimmen. Im ältesten Stadtsiegel ist der Fisch zudem senkrecht mit dem Schwanz nach unten angebracht; er steht zwischen belaubten Zweigen auf einem Wappenschild und um dieses herum läuft die lateinische Inschrift: "sigillum civium de Waltershusen". Im Jahr 1440 befindet sich nunmehr ein waagerechter Fisch in der Mitte des Wappenschildes, unten mit Wurzeln und Ranken sowie mit Blätterwerk in feinster gotischer Form und Ausführung. Die dritte Form des Stadtsiegels wurde 1583 eingeführt: das naturalistische Rankenwerk des gotischen Stils ist durch die drei Tannen ersetzt. Das unwesentlich geänderte heutige Wappen wurde 1951 eingeführt.

Ortsteile: Waltershausen, Langenhain, Wahlwinkel, Schnepfenthal-Rödichen.

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WASSERTHALEBEN, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

WASSERTHALEBEN

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WASUNGEN, Stadt, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Meiningen

Wappen: In Blau eine silberne Burg mit offenem Tor und zwei Kuppeltürmen; zwischen ihnen schwebend ein goldener Schild, darin eine schwarze Henne auf grünem Dreiberg.

Das Wappen von Wasungen wird bereits auf einer im Staatsarchiv Meiningen aufbewahrten Urkunde mit dem ältesten Siegel von 1420 gebraucht. Es kennzeichnet die Stadt als hennebergischen Besitz.

Ortsteile: Bonndorf, Wasungen.

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WEIDA, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Gera
WEIDA
Wappen seit 1949

Die Figuren des heutigen Wappens von Weida weist schon das älteste Stadtsiegel von 1333 auf. Das Tor und die zwei Türme sind als Teile der ehemaligen Stadtbefestigung der Stadt Weida anzusehen. Türme, Tor und Mauer waren die wichtigsten Teile einer Stadtbefestigung, und ihre Darstellung im Wappen galt im Mittelalter als Beweis dafür, daß der Ort als Stadt gegründet worden sei. Die Stadt Weida wird bereits 1209 urkundlich als Stadt (civitas) genannt, es handelt sich also um eine frühe Stadtgründung. Der Weidenbaum ist redend für den Namen der Stadt. Die Tingierung wird durch eine farbige Zeichnung von 1515 in der Matrikel der Universität Erfurt belegt.

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WEIMAR, kreisfreie Stadt
WEIMAR
Wappen seit 14. Jh.

Die Stadt Weimar führt, wie sich aus den seit 1262 bezeugten und vom Jahre 1387 ab erhaltenen Siegeln ergibt, bereits seit dem 13. Jh. das Wappen der einstigen Landes- und Stadtherren, der Grafen von Orlamünde, als eigenes Wappen: einen steigenden Löwen in einem mit Herzen übersäten Feld. Der Löwe im Wappen der Grafen von Orlamünde erschien jedoch zuerst auf glattem Feld, bis im 14. Jh. eine Linie der Grafen aus nicht mehr bekannten Gründen die Herzen in das Feld aufnahm. Ursprünglich war die Farbe des Löwen als Wappenzeichen bis zum Übergang der Besitzungen der Grafen von Orlamünde an das Haus Wettin im 14. Jh. Blau und wurde dann Schwarz. In der Zeit der faschistischen Herrschaft - 1938 wurde dieses Wappen außer Kraft gesetzt, und an seine Stelle kam ein ihrer Ideologie gemäßes. 1945 wurde das frühere Stadtwappen wieder verwendet· 1975 erhielt es seine endgültige heutige Form.

Stadt-/Ortsteile: Buchenwald, Ettersbergsiedlung, Schöndorf, Tiefurt, Weimar; Gelmeroda, Niedergrunstedt, Possendorf, Taubach.

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WEISBACH, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

WEISBACHDargestellt ist ein sehr alter Ahornbaum, welcher auf dem höchsten Punkt der Weisbacher Flur, dem Angerhügel, seit Generationen "dem rauhen Wind widersteht". Da der kugelförmige Baum als markanter Punkt über weite Entfernung sichtbar ist und damit zum Symbol für Weisbach wurde, entschloß man sich, ihn in das Gemeindesiegel aufzunehmen. Er symbolisiert Lebenskraft, Standhaftigkeit sowie Verbundenheit mit Natur und Boden.

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WEISSENBORN-LÜDERODE, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

WEISSENBORN-LÜDERODEIm Wappen steht für jeden der Ortsteile Weißenborn, Lüderode und Gerode ein Symbol. Die frühere gemeinsame territoriale Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz gibt das silberne sechsspeichige Rad wieder. Während der dreifach gewellte silberne Schildfuß als "redendes" Element für Weißenborn steht und gleichzeitig den Quellbereich des Weißenborns und die Geröder Eller symbolisiert, erinnert die Rodehacke an die durch Rodung entstandenen jetzigen Ortsteile Lüderode und Gerode. Das Flammenschwert als Attribut des Erzengels Michael verweist auf das ehemalige Benediktinerkloster Gerode, das diesem Heiligen gewidmet war.

Ortsteile: Weißenborn, Lüderode, Gerode.

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WEISSENSEE, Stadt, Landkreis Sömmerda

WEISSENSEEDas Wappen in der heutigen Form führt Weißensee seit dem 19. Jh.; doch zeigen bereits die frühesten Siegel seit dem 13. Jh. neben anderen Figuren einen Fisch. Die zwei Fische (Barben) symbolisieren den Ober- und den Niedersee; der goldene Stern symbolisiert die Runneburg.

Stadtteile: Scherndorf, Weißensee, Waltersdorf, Ottenhausen.

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WEITERSRODA, Gemeinde, seit 21. Jan. 1994 Ortsteil von Hildburghausen Landkreis Hildburghausen

WEITERSRODADas Wappen geht zurück auf das Wappen des ausgestorbenen unterfränkischen Rittergeschlechtes Zöllner von Rothenstein, die hier die Domänenbesitzer waren und eine große Bedeutung für die Geschichte des Ortes hatten. So wurde deren Wappen als Ortszeichen angenommen.

Ortsteile: Friedrichsanfang, Weitersroda.

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WEITISBERGA, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

Wappen (teilweise ohne Farbangaben): In Gold der "Henneberg", ein stilisiertes Ortsbild mit blauen Schieferdächern und rechts einer grünen Fichte.

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WENIGENTAFT, Gemeinde, seit 23. Febr. 1994 Ortsteil von Buttlar Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen

WENIGENTAFTDer Fisch stellt eine Forelle dar und ist das Familienwappen von der Tann; Löwe und Halbmond mit Stern stellen das Familienwappen der Familie von Geyso dar. Wenigentaft führt dieses Wappen, da der Ort beiden gemeinsam gehörte.

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WERNSHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

WERNSHAUSENDer Flößer im Wappen verweist darauf, daß bereits 1585 Rundholz und Bretter von Wernshausen nach Hann.-Münden auf dem Wasserweg transportiert wurden. Seit der Gründung der Firma E. & S. Fischer 1813 als Dampfsäge, Hobelwerk und Holzhandlung besteht bis heute im Ort die Holzindustrie. Das symbolisiert das Gatter mit Holzstamm. Die seit 1873 bestehende Papierfabrik wird mit der Papiermaschine symbolisiert. Das alte Dorfsiegel zeigte die Henne, da Wernshausen zum Kernland der Henneberger gehörte.

Ortsteile: Wernshausen, Niederschmalkalden, Helmers.

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WIEDERSBACH, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

WIEDERSBACH

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WIEHE, Stadt, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Artern

WIEHEDas Wappen zeigt St. Bartholomäus, den Schutzheiligen der Stadtkirche in Wiehe, mit seinen Attributen. Der Schild stellt das Wappen der Herren von Werthern dar, die seit 1453 zunächst wiederverkäuflich und ab 1461 erblich im Besitz der wiederholt geteilten Grafschaft Wiehe waren. Der Schild erscheint zuerst Mitte des 16. Jh. auf einem Siegel mit der Umschrift: SIGILLVM CIVITATIS WIHE. Auf früheren Siegeln ist Bartholomäus allein unter einem Baldachin zu sehen.

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WINDISCHHOLZHAUSEN, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Erfurt, Stadt Erfurt, Alt-Landkreis Erfurt

WINDISCHHOLZHAUSENDer Kirchturm ist das Wahrzeichen der Ortschaft, und das Rad gibt die ehemalige Zugehörigkeit zum Stadtterritorium von Erfurt an. Die Mauer erinnert daran, daß der Ort einst befestigt war, was heute immer noch sichtbar ist. Das Lindenblatt symbolisiert die alte Dorflinde.

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WIPPERDORF, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

WIPPERDORFDie zum Gemeindeverband Wipperdorf zusammengeschlossenen Ortsteile Oberdorf, Mitteldorf und Pustleben werden durch die drei Sterne im Wappen symbolisiert. Verbindendes Element ist der Fluß Wipper, der durch die drei Gemeinden fließt und durch einen Wellenbalken wiedergegeben wird. Eine frühere Zugehörigkeit zur Grafschaft Honstein wird durch die Wappentinkturen Rot und Silber dargestellt.

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WOLFSBERG, Gemeinde, 1994 aus den Orten Gräfinau-Angstedt, Wümbach und Bücheloh gebildet, Ilm-Kreis, Alt-Landkreis Ilmenau

WOLFSBERG

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WOLFSBURG-UNKERODA, Gemeinde, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach
WOLFSBURG-UNKERODA
Wappen vom 13. Mai 1994

Wolfsburg wurde erstmals im Jahre 800 in den Unterlagen des Klosters Fulda als "ungerodetes Land, nahe der Werra" erwähnt. Die Besitzverhältnisse änderten sich von Heinrich von Frankenstein über das Kloster Allendorf und das Stift "Unserer lieben Frauen" Eisenach zu Herzogsbesitz. Im 17.118. Jh. wurde hier Kupfererz abgebaut. Der Wolf ist redendes Element für den Ortsnamen; das Kreuz mit dem Eberkopf symbolisiert ein historisches Steinkreuz in der Gemeindeflur, welches die Darstellung einer Jagdszene enthält. Der gespaltene Berg im Schildfuß weist auf die Lage der Gemeinde im Thüringer Wald hin; die Spaltung symbolisiert hierbei die beiden.

Ortsteile. Ortsteile: Wolfsburg, Unkeroda.

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WOLKRAMSHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

WOLKRAMSHAUSENOrtsteile: Am Bahnhof, Am Schacht, Umspannwerk, Wernrode, Wolkramshausen.

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WORBIS, Stadt, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

WORBISWORBIS

Die Stadt gehörte im 13. Jh. den Grafen von Beichlingen, daher deren Schildteilung; 1682 wurde vom Kurfürsten von Mainz das Stadtrecht erneuert, daher das Mainzer Rad. Schon an einer im Staats archiv Wolfenbüttel beruhenden Urkunde vom 2. Juni 1255 hängt neben dem Siegel des Grafen Friedrich des Jüngeren von Beichlingen das verletzte Siegel der Stadt Worbis. Dasselbe ist mangelhaft geschnitten und zeigt den gerüsteten Grafen auf einem rechtshin schreitenden Pferde. Auf dem Haupte trägt er den Topfhelm, der mit fünf, überaus primitiv gestalteten Pfauenfedern besteckt ist; vor der Brust hält er seinen anscheinend fünfmal (von Silber und Rot) geteilten Schild und in der dahinter verborgenen Rechten eine dreimal geteilte Fahne. Von der Umschrift ist nur erhalten: + SIGILLV ..... ENSIV ..... WORWEZE. Ansonsten ist nur ein zu Anfang des 19. Jh. geschnittenes Siegel: MAGISTRAT DER STADT WORBIS und dessen neue Nachbildung bekannt geworden, das den geteilten Schild mit einem Helm darüber, der wohl Decken, aber kein Kleinod hat, zeigt. Aus den beichlingischen Streifen sind dabei drei freischwebende, sich nach unten zu verjüngende Balken geworden.

Ortsteile: Worbis, Neumühle, Kirchohmfeld, Adelsborn, Kaltohmfeld.

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WURZBACH, Stadt, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein
WURZBACH
Wappen seit 1757

Das Recht, Siegel und Wappen zu führen, erhielt Wurzbach, seinerzeit Amtsdorf mit Marktrecht, im Jahre 1757. Der Kranich ist dem Wappen der jüngeren Reußen entnommen, die 1451 die Herrschaft Oberkranichfeld kauften und damals auch den Kranich in ihrem Herrschaftswappen führten.

Ortsteile: Wurzbach, Dürrenbach.

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WÜSTHEUTERODE, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

WÜSTHEUTERODEWÜSTHEUTERODE

Das Feuer im Wappen soll darauf verweisen, daß der Ort Wüstheuterode, früher Hardewarderode genannt, im Jahr 1424 durch die Mühlhäuser fast vollständig zerstört und um 1500 erst wieder neu aufgebaut wurde. Danach erhielt der Ort den Namen Wüstheuterode, der nach geschichtlichen Ermittlungen von Dr. Erhard Müller im Jahr 1605 erstamlig urkundlich erwähnt wurde. Mit diesem Symbol soll dem Ort Wüstheuterode sein geschichtlicher Name bestätigt werden. Das Mainzer Rad soll darauf hindeuten, daß das einheitliche Eichsfeld über mehrere Jahrhunderte dem Erzstift Mainz unterstellt war, welches 1803 aufgelöst wurde. Im Jahr 1816 wurde das Eichsfeld gespalten und konnte bis zum heutigen Tag nicht wieder zusammengeführt werden. Die Darstellung des hl. Bonifatius, des Schutzpatrons der Dorfkirche, wurde historisch überlieferten Gemeindesiegeln entlehnt und führt somit zugleich historische Traditionen fort.

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WUTHA-FARNRODA, Gemeinde, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach
WUTHA-FARNRODA
Wappen vom 14. Okt. 1991

Ortsteile: Farnroda, Wutha, Kahlenberg, Mosbach, Schönau.

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ZELLA-MEHLIS, Stadt, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Suhl

ZELLA-MEHLISDas Wappen von Zella-Mehlis entstand 1919 mit der Vereinigung von Zella St. Blasii und Mehlis. Beide Ortsteile gaben die Schutzpatrone ihrer Pfarrkirchen ins neue Allianzwappen, Zella den heiligen Blasius, Mehlis die heilige Maria Magdalena; Armbrust und Bergeisen sind Symbole für den Eisenbergbau und die Waffenindustrie. Im Jahr 1990 wurde eine Änderung des Stadtwappens vorgenommen; die jetzt silbernen Felder waren vorher rot, und Armbrust und Bergeisen waren vorher golden. Mit der jetzigen Tingierung Blau und Silber werden die Stadtfarben symbolisiert.

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ZEULENRODA, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Zeulenroda
ZEULENRODA
Wappen seit 1438

Bereits 1438 zur Stadtrechtsverleihung erhielt Zeulenroda sein Wappen, dessen Beschreibung in der noch erhaltenen Urkunde niedergelegt ist. Der Löwe ist das Wappentier der reußischen Vögte.

Ortsteile: Pfefferleite, Schwarzbach, Zeulenroda, Dr.-W.-Külz-Siedlung, König, K.-Liebknecht-Siedlung, Kleinwolschendorf, Leitlitz, Stelzendorf, Förthen, Pahren, Läwitz, Weckersdorf.

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ZEUTSCH, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Rudolstadt

ZEUTSCHDas Wappen geht in seiner Symbolik auf das Wappen des im Ort ansässigen Rittergeschlechts von Zeutsch zurück, die Farben wurden frei gewählt.

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ZIEGENRÜCK, Stadt, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz

ZIEGENRÜCKZIEGENRÜCK

Dieses Wappenbild hat im wesentlichen die gleiche Darstellung wie ein Siegel von 1403 mit der Umschrift: S. CIVITATIS CIGENERVCKE. Die Ziege und die Anordnung des Gebäudes über deren Rücken sind redend für den Namen des Ortes. Das Gebäude soll vermutlich nur den Stadtcharakter zum Ausdruck bringen.

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ZOPPOTEN, Ortsteil der Großgemeinde Ebersdorf Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

ZOPPOTEN

Quelle

Ulle, Hartmut: Thüringer Wappenbuch, die Wappen der thüringischen Landkreise, Städte und Gemeinden.
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen e.V. - Verein für Familien-, Wappen- und Heimatkunde. Erfurt 1994

 

Letzte Aktualisierung ( 11. 09. 2014 )
 
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