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24. 03. 2017
Umweltbildung


Was ist Natur- und Umweltpädagogik ?

Die Natur- und Umweltpädagogik ist die Antwort auf Herausforderungen wie Waldsterben, Treibhauseffekt, Tschernobyl, Saurer Regen, Ozonloch u.s.w..
Als Natur-Pädagogik will sie die verloren gegangene Beziehung Mensch - Natur neu knüpfen.
Verschiedene Methoden bauen auf positive, ganzheitliche Naturerfahrung als Basis für eine zugewandte, liebevolle und verantwortliche Beziehung zur Natur. Ziel ist letztlich so etwas wie eine Revolution der Denkweise, in dem Sinne, daß die Werte des Lebendigen, des Mitgeschöpflichen über denen des persönlichen Komforts und Eigennutzes stehen.
Die Umwelt-Pädagogik vermittelt auf dieser Grundlage dann die Kenntnisse und Fertigkeiten eines umweltgerechten Verhaltens im Alltag, im Beruf oder als Mitglied der Gesellschaft.
Zu Ihrer Grundlegung muß die Natur- und Umweltpädagogik dem Verhältnis von Natur und Mensch nachspüren, muß dessen Chancen und Gefahren ausloten, und sie muß zu einer Zukunft befähigen, in der das Spannungsverhältnis Natur-Mensch überlebensfähig und lebensfähig gestaltet werden kann. Sie braucht also begründete Antworten auf die Frage, warum wir heute kurz vor dem ökologischen Holocaust stehen, und sie soll auf dieser Grundlage den pädagogischen Beitrag zur Rettung des Lebens auf der Erde leisten.
Das pädagogische Heil liegt nicht in Grabenkämpfen darüber, welcher der heutigen Ansätze uns aus der Ökokrise retten wird. Es geht um eine durchdachte Integration dieser Ansätze und Methoden zu einem ganzheitlichen Bildungsprozeß, um das Gewinnen einer ökologischen Perspektive des Seins als Bildungsziel. Zur Idee der Ganzheit gehört dabei die Verknüpfung von Erleben, Erkennen und Handeln im Bildungsprozeß sowie das Einbeziehen der verschiedenen Möglichkeiten menschlicher Erfahrung.
Natur-und Umweltpädagogik soll dazu befähigen, eine überlebensfähige und lebenswerte Zukunft zu erschließen. Das impliziert den radikalen Bruch mit unserer jetzigen Zukunft ( als Verlängerung der Gegenwart), denn sonst haben wir überhaupt keine Zukunft mehr. Das impliziert ebenso den kritischen Blick auf Vergangenheit und Gegenwart mit der Frage, welche Denk- und Handlungsmuster uns bis kurz vor den Abgrund geführt haben.

Anbieter:

An der Universität Erfurt, Erziehungswissenschaftliche Fakultät, Fachgebiet Grundschulpädagogik und Kindheitsforschung, wird Umweltpädagogik gelehrt.
In den Studiengängen Grundschullehramt, BA Pädagogik der Kindheit ist sie Bestandteil.
Mehr Infos unter:

http://www.uni-erfurt.de/grundschulpaedagogik/sachunterricht/

Hinweis:

Die Erfurter Grundschule 19 fühlt sich dem Erfurter Gartenbaumeister und Begründer des Erfurter Erwerbsgartenbaus, Christian Reichart, dessen Namen sie trägt, verpflichtet und dessen Leben und Wirken sie umfassend recherchiert hat.
Die Pädagogen der GS 19 sind bestrebt, die SchülerInnen anzuleiten, verantwortungsbewusst mit der natürlichen Umwelt umzugehen und sich für deren Schutz einzusetzen und ließen die kleine Grundschule im Grünen zu einem positiven Beispiel für die Umsetzung der Lehren und Kenntnisse von Natur und Umwelt   .


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