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18. 12. 2017
Umweltbildung-Umwelterziehung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Rädler/Schoder   
13. 06. 2006

Ihr Schwerpunkt liegt in der Vermittlung sozialer und technischer Problemlösungen als Antwort auf die Ökokrise. Sie wird vor allem in traditionellen Bildungsinstitutionen vom Kindergarten bis zur Hochschule, in der Öffentlichkeitsarbeit der Gebietskörperschaften und politischen Einrichtungen praktiziert.
Typische Themen sind z.B. Abfallvermeidung und -recycling, Umgang mit Energie, Wasser und Abwasser, Einkauf, Verkehr usw.
Es ist deutlich, daß hier nicht ein ganzheitlicher Bildungsprozeß im Sinne einer Bildung zur „ Freiheit der Person“ im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen steht, sondern weitgehend die Vermittlung von Wissen und Können.
Die Umwelterziehung leistet den Versuch, die bisherige Einstellung zur Natur, den bisherigen Umgang mit ökologischen Korrekturen fortzusetzen. Die Herrschaft des Menschen über die Natur, das Verfügbarmachen vermittels der Technik usw. wird nicht infrage gestellt, die Natur ist und bleibt Um-Welt für den Menschen.
Die Umwelterziehung will mit dem Denken, den Begriffen und den Handlungsmustern der Gegenwart das Morgen vorwegnehmen, sie kommt über eine bloße Fortschreibung der Gegenwartstrends jedoch nicht hinaus.
Umweltbildung als „ Zukunftsaufgabe“ und unverzichtbares Element moderner Allgemeinbildung ist nicht nur für den schulischen Bereich als programmatischer Anspruch hinreichend legitimiert worden. Ihre gesellschaftliche, umwelt- und bildungspolitische Relevanz wird weithin akzeptiert.
Für den schulischen Bereich war es lange Zeit üblich, den Begriff „ Umwelterziehung“ zu benutzen. Mittlerweile hat sich auch hier der Begriff „ Umweltbildung „ durchgesetzt.
Grundlegende Umweltbildung als Basisqualifikation für eine mündige Beteiligung am Gestaltungsprozess nachhaltiger Entwicklung und den kompetenten, problemlösungsorientierten Umgang mit komplexem Umweltphänomenen erfordert ein inhaltlich fundiertes Unterrichtskonzept, das mindestens drei Ebenen umfaßt:
-Ökologische Elementarbildung zur Qualifikation der Akteure
-Reale Umwelterschließung in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit Umweltproblemen und -situationen vor Ort
-Reflexion zukunftsfähiger Entwicklung, die auf eine Auseinandersetzung mit möglichen Formen von Zukunft im Sinne der Agenda 21 gerichtet ist:
Anbieter:
Arbeitskreis Umweltbildung Thüringen-akuTh e.V.


Mehr Infos unter:

www.umweltbildung-akuth.de/akuth/gruener faden

Letzte Aktualisierung ( 25. 09. 2009 )
 
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