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22. 05. 2017
Zoobesuch mit Patienten des Katholischen Krankenhauses, Erfurt 30.07.2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Klaus Fischer   
03. 08. 2009

  
Nachdem die Besucher der Tagesklinik des KKH schon vor einigen Wochen eine ausführliche Führung im Thüringer Zoopark unternommen hatten, stand diesmal speziell die Fütterung der Löwen auf dem Programm.
Die Gruppe um die Sozialpädagoginnen Sylvia und Monika wurden von der Diplombiologin, Frau Zech, sach- und fachkundig nicht nur zu den hungrigen Löwen geführt.
 

Die Gruppe

Die Gruppe

 Frau Zech in Aktion

Frau Zech in Aktion


Mit der Fütterung der Löwen war das so eine Sache, denn nicht nur wir wollten uns die Fütterung der Katzen anschauen. Sehr, sehr viele Besucher belagerten die Raubtieranlage, und so war es nicht einfach das große Fressen zu beobachten.

 

Löwe beim Fressen Löwe beim Fressen

Alles meine.”


Aber andere Tiere haben auch Hunger und so konnten wir die Fütterung der scheuen Löffelhunde beobachten. Die Wildhunde der afrikanischen Savanne ließen sich auch erst nach einiger Zeit von ihrer Pflegerin mit Futter (ihre Lieblingsspeise sind Termiten) aus ihrem Versteck locken.

 

Löffelhund auf "Futtergang"

Auf der Suche”

 Vorsichtig nähert sich der Löffelhund der Pflegerin

Gibt es noch etwas ?”


Verwundert waren einige Besucher über die Ernährungsgewohnheiten der Erdmännchen. Man vermutete die possierlichen Tiere aus dem südlichen Afrika in die Kategorie der Nager. Als sie sich jedoch um tote Kücken balgten war wohl allen klar, dass sie auch zu den Fleischfressern gehören.

 

Erdmännchen-Trio, einer hält sichernd Ausschau

Wo bleibt das Futter?”

 Erdmännchen bei der Futteraufnahme

Schnell weg!”


Nicht zu übersehen war der Appetit einiger dickhäutiger Damen und so ließen sich die Elefanten und Nashörner auch nicht bei ihrer Mahlzeit stören.

 

Elefant läßt sich die grünen Zweige schmecken Nashorn-Weibchen-Trio - kein Futterneid

Mahlzeit!


Während die Tiere jeden Tag ihr spezielles Futter benötigen und auch bekommen, bekommt dem Zoo ein solcher Besucheransturm wie an diesem Tag ganz gut und die MitarbeiterInnen würden sich solch ein Interesse noch häufiger wünschen. Denn nicht nur das Futter und das Engagement der MitarbeiterInnen muß bezahlt werden, auch die Schaffung von naturnahen Lebensbedingungen für die Tiere kostet einiges.
Es ist nicht zu übersehen, was in den letzten Jahren alles für die Tiere und Besucher geschaffen wurde und auch die nächsten großen Projekte werfen ihre Schatten voraus. So sollen die Elefanten eine neue Anlage oberhalb des Bauernhofes bekommen und die Anlage der Zebras soll mit der Rinder- und Wasservogelanlage am alten Haupteingang zusammengelegt und erweitert werden. Hier können sich dann nicht nur die Zebras und Rinder wohlfühlen, sondern auch für Antilopen, Strauße und ... wird genügend Platz geschaffen worden sein.

 

Zebra mit 3 Wochen alten Nachwuchs

Bald mehr Platz”

 

Text / Fotos : Klaus Fischer

Letzte Aktualisierung ( 03. 08. 2009 )
 
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