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22. 08. 2017
Beck, Jacob Samuel – Maler, zu seinem 300. Geburtstag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Detlef Tonn   
01. 02. 2017
Bedeutendster Erfurter Maler des Spätbarock (18. Jahrhundert)
es ist eine solche Wahrheit in seinen Stücken, daß nichts darüber geht.
Bernoulli 1779, S. 252f. über die Thier- und Fruchtstücke,
die der Maler Beck 1776 seinem Schüler Baumann überlassen hatte.

Jacob Samuel Beck gilt unbestritten als der bedeutendste in Erfurt wirkende Maler am Übergang von Barock zum Rokoko mit seinem galanten Stil, zwischen Absolutismus und beginnender Aufklärung. Durch sein bekanntes erhaltenes und vermutetes Werk erscheint er uns als ein sehr vielseitiger, flexibler und produktiver Künstler, der sich unter den ungünstigen allgemeinen Umständen und auf dem Kunstmarkt seiner Zeit bis zu seinem Tod behaupten konnte.In seinen Stillleben folgt Beck niederländischen Vorbildern des 17. Jahrhunderts.

* 21. März 1715 Erfurt
† 18. Juni 1778 ebd.

Jacob Samuel Beck: Selbstporträt (?), um 1775
Jacob Samuel Beck: Selbstporträt (?), um 1775© Foto: Dirk Urban / Angermuseum Erfurt

Im Frühjahr 2015, während der laufenden Vorbereitung der großen Jubiläumsausstellung und unmittelbar mit dem 300. Geburtstag von Beck zusammen treffend, konnte nach einem Hinweis von Martin Franke durch den Verein der Freunde und Förderer des Angermuseums ein glücklicher, spektakulärer und vergleichsweise günstiger Erwerb auf dem Kunstmarkt getätigt werden. Es handelt sich um ein Öl-Porträt eines Mannes, das deutlich die Merkmale eines Malerselbstbildnisses und der Beckschen Malweise aufweist, ist unsigniert, aber auf der Rückseite von fremder Hand mit Tinte beschriftet: No. 112. J. S. Beck, gestorben in Erfurt Anno 1777.  Abgesehen vom leicht fehlerhaften Sterbejahr – richtig 1778 – gibt diese auf das Ende des 18., beginnendes 19. Jahrhundert datierte Inschrift einen bisher wohl nicht beachteten, aber vielleicht wichtigen Hinweis auf die Provenienz und die Bestimmung des Bildes.

In einer 1819 in Riga handgeschriebenen Biografie über den sicherlich letzten Beck-Schüler, den aus Mitau gebürtigen Baumann, heißt es auszugsweise: „Im J. 1776 ging er nach Curland zurück. Beck, der ihn ungern von sich ziehen ließ, vermachte ihm den saemmtlichen Vorrath seiner Thier- und Fruchtstücke, die Baumann auch treflich benutzt hat. Das Cabinet bestand aus 111 Nummern ...“ Offensichtlich weisen die Nr. 112 auf dem 2015 erworbenen Selbstporträt und der Umfang von 111 Nummern der von seinem Lehrer übernommenen Bildersammlung des Beck-Schülers Baumann auf einen recht wahrscheinlichen Zusammenhang hin. Wir können durchaus davon ausgehen, dass das Selbstporträt mit der abschließenden Nr. 112 ursprünglich zu dem Bildercabinett des Baumann gehörte, das dieser bei der Rückkehr in seine Heimat mitnahm. Auch von seiner Größe her, mit einem Hochmaß von 56 cm, konnte es sich gut in die überwiegend kleinformatigen Thier- und Fruchtstücke einfügen. Es sollen sich auch mittlere Formate in dem Cabinet befunden haben, die etwa dem Porträtformat entsprachen. Sehr gut vorstellbar ist, dass Beck sein Selbstporträt dem scheidenden Schüler als Erinnerungsgeschenk mit auf den Weg gab und Baumann es dann, zu Hause angekommen, aus der Sammlung herauslöste, sodass offiziell die 111 Nummern verblieben. Vielleicht ergeben sich aus der rückseitigen Beschriftung der Nr. 112 Rückschlüsse auf Baumann. Mit einiger Überzeugung lässt sich annehmen, dass, wenn der Meister Beck seinem Schüler tatsächlich neben den  Motivvorlagen ein Porträt übergeben hat, es sich dabei eigentlich nur um ein Selbstporträt handeln konnte. Damit könnte sich die bisherige Vermutung in eine fast an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit erhärten.

Die aufgezeigte Möglichkeit der Provenienz des Selbstporträts erzeugt sicherlich auch keinen Konflikt zu der Schilderung vom Besuch bei der Witwe Beck, wo unter dem Nachlass ein sehr treffendes Selbstporträt gerühmt wurde. Das würde nur heißen, es gab und gibt vielleicht noch heute ein weiteres Selbstporträt (evtl. aus anderer Zeit), das dem Meister Beck beim Weggang Baumanns blieb.

Zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers Jacob Samuel Beck widmete ihm das Angermuseum in seiner Heimatstadt vom 18. Oktober 2015 bis zum 17. Januar 2016 die erste umfassende Gesamtschau zu seinem Werk überhaupt, die durch ein umfangreiches Progamm mit Führungen und Vorträgen begleitet wurde. Dem Kurator der Ausstellung Thomas von Taschitzki gelang es in nicht einmal einem Jahr nach der großen Ferdinand-Bellermann-Ausstellung erneut sehr erfolgreich, ein großes Malerjubiläum zu einem Kulturereignis in der Landeshauptstadt werden zu lassen. Eine frühzeitig begonnene und intensiv geführte Vorbereitung mit umfangreichen Recherchen förderte eine unerwartete aber erhoffte Fülle an neuen Erkenntnissen und Entdeckungen einer Vielzahl bisher dem Maler Beck nicht zugeordneter Werke zu Tage. Ebenso konnte Thomas von Taschitzki ein namhaftes Expertenkollegium für das Jubiläum gewinnen, das gemeinsam mit dem Kurator die Ergebnisse eigener Forschungen zu Beck in Vorträgen im Angermuseum wie auch in Essays in der Ausstellungspublikation präsentierten. Der wissenschaftliche Kenntnisstand über den Maler Beck konnte dadurch erheblich gemehrt werden. Das Ausstellungskonzept, den eigenen mit Abstand weltweit größten musealen Bestand an Beck-Gemälden durch ausgewählte möglichst signifikante Leihgaben zu bereichern, ging durch die große Bereitschaft von Leihgebern und Unterstützern voll auf. So kamen erstmals nahezu 100 Gemälde Becks zusammen, mehr wären auch kaum zu zeigen gewesen, 55 Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen sowie 38 aus dem eigenen Bestand, die von Taschitzki intelligent platziert wurden.
Das Ziel, den Katalog zeitnah zur Jubiläumsausstellung erscheinen zu lassen, musste allerdings zugunsten einer erweiterten und fundierten Überarbeitung endgültig aufgegeben werden. Ende 2016 konnte die Publikation vorgelegt werden, die in vorzüglicher Ausstattung beim Sandstein-Verlag Dresden erschienen ist. Sie kann nunmehr als das Standardwerk zur Forschung über Leben und Werk des Erfurter Malers Beck gelten.

Von den Hunderten von Bildern.
Overmann 1948, S. 104-07

Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Kaninchen, um 1760/70
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Kaninchen, um 1760/70,
Ausschnitt
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Meerschweinchen, um 1760/70
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Meerschweinchen,
um 1760/70, Ausschnitt© Fotos: Dirk Urban / Angermuseum Erfurt

Über vier Jahrzehnte malte Beck ein heute kaum noch abzuschätzende Anzahl Bilder in den verschiedensten Genres - Porträt, Stillleben (Fruchtstücke, Waldbodenstillleben), Tierdarstellung (Tierstücke, Insektenstücke), Genremalerei, religiöse und mythologische Historienmalerei sowie Blumenstücke und Landschaft, darunter ein beträchtlicher Teil von Pendants (Gegenstücken). Zu den beiden letztgenannten Genres sowie Waldbodenstillleben sind derzeit keine Werke Becks greifbar, da nicht vorhanden. Dies gilt ebenso für singulär in deutschen Auktionen des 18. Jahrhunderts für Beck aufgeführte Werke, eine kleines Schlachtenbild und ein Pendantpaar mit Insekten. Die Insektenstücke zeigen etliche Sorten Schwämme, Eidecksen, Frösche, Schnecken und dergleichen bzw. einen Stieglitz über seinem Nest mit vier Eiern auf einem Zweig sitzend, neben dem Käfer, Schnecken, und Raupen auf einigen Blättern kriechen. Beck war auf den besagten Auktionen bemerkenswert zahlreich mit fast 100 Werken vertreten (Taschitzki 2016, S. 85). Nach den wenigen historischen Quellen scheinen Blumenstücke und Landschaften in dem Œuvre des Malers auch von der Zahl her nur von untergeordneter Bedeutung gewesen sein. Dies wird auch durch die werkbezogenen Zitate bestätigt, in denen gewöhnlich Becks „Tier und Fruchtstücke“ hervorgehoben werden, Blumen- und Landschaftsbilder u.a. jedoch keine Erwähnung finden.

Stillleben, die er mehrentheils streng der Natur nachbildete, geriethen ihm vorzüglich; in Landschaften war er minder geschickt. - Seine Porträts, deren er eine große Menge gemahlt hat, sind von einem sehr ungleichen Werth.
Beyer 1823, S. 27f.

Von seinen Landschaften sind nur wenige Bilder bekannt geworden, die sämtlich nach dem Krieg im verborgenen Depot verblieben sind, aber so bleibt zu hoffen, unter günstigen Konstellationen eines Tages wieder in der Öffentlichkeit zu bewundern sein werden. Der Kunstfreund hat sich derweil mit den Anklängen oder Andeutungen der vermissten Genres zu begnügen, die im übrigen Werk Becks zu finden sind. Von seinen Landschaften lässt sich die beste Vorstellung anhand seiner sieben Supraporten in der Residenz Ansbach gewinnen. Die Titel der drei querformatigen Tierstücke Enten- Gänse- Kaninchenfamilie in freier Landschaft zeigen den sich bei Beck eher selten zu findenden öffnenden Blick in die   Hintergrundtiefe an. Auf weiteren Tierstücke nimmt die Hintergrundlandschaft nur einen kleineren Bildbereich ein.
Ähnlich wie bei der Landschaft lassen sich bei Beck auch Anklänge für seine Blumenstücke finden. Ob er als Maler von Blumenstillleben nun doch hervorgetreten ist, muss dahingestellt bleiben. Im 18. Jahrhundert traten jedenfalls Blumenstücke von Beck im Kunsthandel auf, u.a. „Ein Bouquet von einigen Levkoyen und gelben Lackstängeln in einer gläsernen Bouteille mit Wasser gesteckt.“ Hier werden auch zwei ausgesprochene Erfurter Spezialitäten genannt, die eine zeitlang in der Blumenstadt eine große Rolle im Gartenbau und in der Samenzucht gespielt haben. Weitere Blumenzitate in Becks Bilderwelt sind eine blühende Rose im Bild Früchtestillleben mit Meerschweinchen, um 1760/70; ein blühender Zweig in dem besonders schönen Bild Stillleben mit Melone, um 1765; ein Strohblumen(?)-Strauß in der Hand der Schauspielerin, eine kleidschmückende Blumengirlande in den Bildern der Tänzerinnen nach Antoine Pesne (1683-1757); der Blumenschmuck bei Rinaldo und Armida, um 1765/70; der Blumenkorb in den Bildern Flora und Gärtnerin, beide um 1765/70 oder etwa in der Dekorationsmalerei von Schloss Molsdorf.
Von besonderem Interesse aus Natursicht wären Becks Waldbodenstillleben und Insektenstücke. Eine vergleichsweise Vorstellung geben die vorhandene Waldlandschaft mit Fasan und Hermelin, 1754 und Distel mit Faltern, vor 1745 (auch zwei Käfer) sowie ein Pendantpaar von Gemüsestillleben.
Unerklärlich bleibt, bezogen auf seinen bekannten Nachlass, warum von Beck keine  Zeichnungen oder Studienblätter sowie Porträts von Geistlichen, abgesehen vom Fürstbischof Erthal, überliefert sind.

Jacob Samuel Beck: Jagdstück, 1769
Jacob Samuel Beck: Jagdstück, 1769 Öl auf Leinwand. Ein Hauptwerk von Beck in diesem Genre. © Foto: Dirk Urban / Leihgabe des von Winterfeld(t)schen Familienverbandes e. V.

Sein Name steht zuerst für das Stillleben, obwohl die Ausstellung auch beim Porträt, besonders in seinem Spätwerk, eine bislang nicht entsprechend gewürdigte hohe Meisterschaft des Malers zum Vorschein gebracht hat, das menschliche Innenleben künstlerisch zu erfassen. So können Becks Stillleben und Porträt gleichrangig nebeneinander betrachtet werden. In beiden Genres zeigt sich sein malerisches Vermögen und die hohe Qualität, die er in den besten Arbeiten zu liefern befähigt ist.
Beck hat unter den Lebensumständen, denen er sich in seiner Heimatstadt Erfurt ständig stellen musste beachtliches geleistet und es zu einer künstlerischen Reife gebracht, die bedingt durch die regionale Verhaftung in seiner Heimatregion und eine beschränkte Ausbildung, ihn zwar von den Malern seines Wirkungskreises hervorhob, jedoch keine weiter reichende Geltung mit sich brachte. Darauf kam es letztlich auch nicht an, wenn ihm Liebhaber und Abnehmer seiner Kunst deren weitere Ausübung und den Unterhalt der Familie sicherten. Er konnte am Ende seines Lebens zufrieden sein, nicht in Armut sondern in Wohlstand zu gehen und ein Erbe zu hinterlassen.
Sein Werk findet auch heute seine Liebhaber, was aus den respektablen Auktionserlösen spricht. Ein Beck ist eigenständig, weist typische Merkmale auf und spricht eine Art von Kunstempfinden an. In seinen besseren Bildern ist er für viele Kunstsammler interessant. Eine Reihe von privaten Besitzern eines Beck-Bildes, bestimmt einige in der Region Erfurt,  können sich glücklich schätzen.

Als seine Stärke wurde, wie eingangs zitiert, bereits von den Zeitgenossen gerühmt die Wahrheit, d.h. der wirklichkeitsnahe Realismus, die seine Bilder beim Betrachter als Täuschung erscheinen ließen. Inwieweit bei Beck die wissenschaftliche Durchdringung seiner Naturmotive tatsächlich entwickelt war und durch seine Verbindungen mit Wissenschaftspersönlichkeiten der Erfurter Universität, wie etwa den Botaniker Kniphof gefördert wurden, muss dahingestellt bleiben. Er war sicherlich ein ausgezeichneter Beobachter, was einen guten Maler auch ausmacht.

dessen Stärke  vorzüglich im Colorit bestand.
Beyer 1823, S. 27f.

Ein Meister der Schule des Kolorits. [unbekanntes Zitat aus dem Jahre 1776]
… sein feines Gefühl für harmonische Farbenwirkungen...
Overmann 1948, S. 104-07

Jacob Samuel Beck: Hühnerhof, 1756
Jacob Samuel Beck: Hühnerhof, 1756 Öl auf Leinwand.© Foto: Dirk Urban / Privatbesitz

Eine weitere Stärke wurde in seiner Farbgebung, sowohl bei Tier- und Federkleidern als auch bei der teils aufwendigen Kleidung der Porträtierten gesehen, etwa bei Hemdspitzen. Dabei erwiesen sich die frühen Eindrücke vom väterlichen Schneiderhandwerk von Vorteil.

sind nebst einer ansehnlichen Samlung zum theil sehr schöner und seltener Kupferstiche,  und Holzschnitte, viele Gemälde aller Art auch von andern berühmten Meistern...
Meusel 1783, S. 363, zum besichtigten Nachlass Becks beim Besuch seiner Witwe

Bei der Wahl seiner Sujets ließ sich Beck meist von Vorbildern leiten, teils als Original, vielleicht in den ersten zugänglichen Gemäldegalerien in Leipzig oder Dresden bzw. an den Höfen in Gotha, Weimar, auf Schloss Molsdorf, oder von kursierenden Stichen. Nach der Beschreibung von Meusel verfügte der Maler über einen größeren eigenen Vorrat an Bildern und Grafiken. Von den mit Beck befassten Kunstwissenschaftlern konnte zur Verwendung von Vorlagen eine Vielzahl an Beispielen ermittelt werden. Die jeweilige Vorlage wandelte Beck etwa durch passenden Austausch von Details ab. Auch erhielt er, etwa von Gustav Adolf Reichsgraf von Gotter (1692-1762) direkte Kopieraufträge, z.B. für das Tänzerinnenzimmer. Er war ein sehr guter Kopist, auch „Autokopist“, das soll heißen, er kopierte von eigenen Motivvorlagen. Von Einzelobjekten, auch im überschnittsfreien Verband, wie Obst, Gemüsen, Tieren, fertigte Beck kleinformatige vollständig ausgeführte Ölbilder, von denen er später wiederholt gewünschte Elemente detailgetreu übernahm, variierend platzierte und ziemlich gekonnt zu einem neuen Bild komponierte. Eine sehr effektive Arbeitsmethode, wenn er bei einem Auftrag, nicht auf die Beschaffung der  entsprechender Objekte angewiesen war, die oft auch nicht möglich war. Dazu kam die Sicherheit, die eine als gelungen bewertete künstlerische Umsetzung bedeutete. Becks Schüler Baumann erhielt bei seinem Abschied sicherlich einen bedeutenden Teil der Motivvorlagen, vielleicht in der Hoffnung, der Schüler würde dem Meister in dessen Methode folgen und sie benutzen.
Zu den schwächeren Seiten Becks kann die Perspektive gerechnet werden, die sich  gelegentlich in seinen Bildern durch entsprechende Unstimmigkeiten zeigen. In einigen Tischstillleben scheinen sich dann flache Schalen in der Tiefe von der Tischebene zu lösen, was teils auch auf einzelne Früchte zutrifft, die fast schweben. Überhaupt erweist sich das perspektivische Verhalten rundlicher Gegenstände bei Beck als problematisch, was er durch Überdecken der kritischen Bereiche zu umgehen suchte.

Von großem regionalen Wert sind Becks Porträts, in denen er zeitgeschichtlich bedeutende Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, die im Erfurter Land ihre Spuren hinterlassen haben, für die Nachwelt bewahrt hat und uns so teils deren einzige bildliche Vorstellung liefert.

Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit roten Johannisbeeren, um 1760/70
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit roten Johannisbeeren, um
1760/70
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Weinglas, um 1760/70
Jacob Samuel Beck: Früchtestillleben mit Weinglas, um 1760/70© Fotos: Dirk Urban / Angermuseum Erfurt

Jacob Samuel wächst als Sohn von Schneidermeister Georg Conrad Beck († 1730), Ratsverwandter und Polizei-Commisarius und dessen zweiter Ehefrau, Anna Martha, geb. Schulze († 1720), in einer kinderreichen Familie auf. Die Vornamen hat er von seinem Taufpaten Jacob Samuel Schmidt, vermutlich wie sein Vater Schneider, erhalten. Die Mutter verliert Jacob Samuel bereits mit fünf, den Vater zehn Jahre später, mit 15. Da war der Vater mit der vierten Ehefrau verheiratet, der Sohn hatte mit der zweiten Stiefmutter auszukommen.  Ob Samuel in dieser für ihn schwierigen Situation, wo er gerade in seinem jugendlichen Heranwachsen einen führende Hand benötigen hätte, auch einen Stiefvater bekam oder zur Erziehung in andere Hände gegeben wurde, ist nicht bekannt.

Über die schulische wie auch Lehrausbildung Becks fehlen jegliche verläßliche Angaben. Aus der überdurchschnittlichen Qualität von Bildaufbau und -ausführung in seinen Werken  kann eine alleinige autodidaktische Aneignung malerischer Kenntnisse nach der Natur und nach Meisterstücken sicher nicht genügt haben. Als mögliche Lehrer werden der Erfurter Maler Hildebrandt (Franke 1999, S. 16), der 1704/05 für den Hochaltar im Erfurter Dom eine Kreuzigung und ein Marienbild geschaffen hat, ein Porträtmaler Bange, sowie der Kanoniker Urban Franz Albold genannt. Andere Vermutungen gehen auch von einem Lehraufenthalt in der niederländischen Malschule aus.

Mit 19 Jahren muss Beck bereits seine Ausbildung abgeschlossen haben, und Meister gewesen sein, denn er heiratet am 7. März 1734 die zwölf Jahre ältere Barbara Maria Parfuß (1703-77). Der ungewöhnlich erscheinende große Altersunterschied zwischen dem sehr jungen 19jährigen und seiner 31jährigen Ehefrau stellt keinesfalls einen Einzelfall dar, auch bei dem Pflanzenmaler und Arzt Tiemeroth der Jüngere lagen ähnliche Verhältnisse vor. Über den Anlass der Heirat lässt sich wiederum nur spekulieren. Denkbar sind wirtschaftliche Gründe einer Sicherheit bietenden Mitgift oder die Ehre seiner bereits schwangeren Braut, die umgehend unter die Haube gebracht werden musste. Denn schon im gleichen Jahr wurde die erste Tochter geboren. Jedenfalls brachte Barbara Maria das Haus und Biereigenhof Zum grünen Jäger in der Johannesgasse (heute Johannesstraße Nr. 15) in die Ehe mit, womit der junge Maler eine sichere Existenzgrundlage erhielt und vor allem sein Maleratelier einrichten konnte. Zudem konnten sich die Kontakte zum Sachsen-Gothaischen Hof, über die sie als Tochter eines dortigen Kammerbotenschreibers sicherlich verfügte, als nützlich erweisen. Allein die Tatsache, einen versierten Schreiber als Schwiegervater zu bekommen, stellte in jener Zeit auch eine nutzbare Mitgift dar.
Der Familie werden 1735/37 noch zwei weitere Töchter geboren, aber das gemeinsame Glück blieb nur kurz. Das Schicksal schlägt mit größter Härte zu, als die drei Töchter im frühen Kindesalter 1740/41 sterben. Über weitere Kinder ist nichts bekannt geworden.  Samuel Beck selbst in einer kinderreichen Familie aufgewachsen, blieb demnach kinderlos und ohne Nachkommen.

Jacob Samuel Beck: Fasan und Wiesel, um 1760
Jacob Samuel Beck: Fasan und Wiesel, um 1760Privatbesitz
Jacob Samuel Beck: Fuchs und Fasan, um 1760
Jacob Samuel Beck: Fuchs und Fasan, um 1760Privatbesitz

Bereits kurz nach dem Beginn seiner Malerkarriere konnte Beck 1735 den ersten Auftrag für ein Gemälde zum Bilderzyklus des Totentanzes erhalten. Es ergaben sich die zu erwartenden Folgeaufträge, so dass bis 1772 38 der insgesamt 56 Gemälde, also 2/3, von Beck gestaltet worden. Bis 1737 sind allein 14 Gemälde fertiggestellt, der überwiegende Teil bis 1745. Als junger noch wenig bekannter Maler eine solche Chance zu erhalten, wird man sich gewöhnlich in Verbindung mit einer wohlwollenden Empfehlung vorstellen müssen. Dafür gibt es auch bei anderen später hervortretenden Künstlern genügend Beispiele. Für die Wahl Samuel Becks könnte sich die bedeutendste Erfurter Persönlichkeit des 18. Jahrhunderts, Christian Reichart (1685-1775), ausgesprochen haben. Er war auch im Vorstand des Evangelischen Waisenhauses, der Auftraggeber für den Totentanz war, und kannte Becks Vater bestimmt von den gemeinsamen Aktivitäten der Feuerlösch-Gemeinschaft. Vielleicht war ihm auch Sohn Samuel früh bekannt oder sogar beizeiten von ihm gefördert worden, so wie es von einigen minderbemittelten Kindern bekannt war. Mit seinen ersten Gemälden zum Totentanz hat sich Beck des Vertrauens in sein Können als würdig erwiesen und damit frühzeitig seinen Ruf als der führende Erfurter Maler begründet. Der Anteil Becks von 38 Gemälden am Totentanz steht als Gesamtkunstwerk und Hauptwerk einzigartig im Gesamtschaffen Becks dar. Umso schmerzlicher bleibt der Verlust des gesamten Totentanz-Zyklus beim Brand des Evangelischen Waisenhauses 1872.
Auch mit einer kleinen Auftragsreihe für das Matrikelbuch der Erfurter Universität mit zehn detailreichen Porträts der amtierenden Rektoren von 1742-70, die Beck aufgrund von überlieferten Zeitzeugen und seinen maltechnischen Merkmalen zweifelsfrei zugeordnet werden können, kann der Maler sein Können demonstrieren und sich zudem eine weitere dauerhafte Einkommensquelle sichern. Es ergeben sich auch Aufträge für größere Einzelbildnisse jeweils vom Rektor und seiner Frau, so von den Ehepaaren Henne und Schorch.

Auch repräsentative, konfessionsübergreifende Aufträge für die Erfurter und umliegenden Kirchen, kann Beck für sich erschließen. Als ein weiteres Hauptwerk Beck gelten zweifellos zwei größere Werke für den Erfurter Dom, das Altarblatt Anbetung der Hirten von 1744 sowie das zweite Altarbild für den Hochaltar, Anbetung der Könige von 1748/49, für die Beck 50 bzw. 100 Reichstaler, dazu einen ¼ bzw. ½ Malter Korn erhält. Im Vergleich zum ersten Bild wurde die Dotierung für das zweite Bild also verdoppelt. Ursprünglich stammte auch das Bild der heiligen Dreifaltigkeit im Aufsatz von Beck, dieses existiert jedoch nicht mehr.
Ein ursprünglich 1750 für die Basilika des Erfurter Petersklosters bestimmter 4,50 m hoher Krucifixus wird der Augustinerkirche geschenkt, und hängt noch heute dort an der w Giebelwand n der Orgel. Den letzten bedeutenden religiösen Auftrag kann Beck in der zweiten Hälfte der 1750er Jahre für die Erfurter Martinikirche im Brühl ausführen. Es handelt sich ähnlich wie beim Dom um einen Doppelauftrag für ein großes Altarblatt mit Abendmalsszene sowie eine Kreuzigungsgruppe.

Als ein verlässlicher Gönner des Samuel Beck erwies sich Gustav Adolf Graf von Gotter, seit seiner Anwesenheit auf dem von ihm 1734 erworbenen Rittergut Molsdorf (heute zu Erfurt). Er verfügte zwar über genügend bekannte Maler, die er auch für sich arbeiten ließ, dennoch fand er an Beck, seinen Arbeiten und vermutlich an der schnellen Erreichbarkeit im nahen Erfurt Gefallen. Er avancierte zum Hauptauftraggeber für Beck und dieser wiederum zu einer Art Molsdorfer Hofmaler. Beck porträtierten den Grafen wiederholt oder kopierte vorhandene Bildnisse und bot sich dafür in auftragsschwachen Zeiten bestimmt auch selbst an. Gotter willigte in die Porträtangebote des Beck, wie man sich denken kann, gewöhnlich ein, um seine Sammlung eigener Konterfeis noch um ein weiteres Werk zu erweitern. An der Ausgestaltung der Innenräume von Schloss Molsdorf ist Beck zunächst als Dekorationsmaler beteiligt, erhält von Gotter dann auch einen Auftrag zu sechs Porträts berühmter Bühnenkünstlerinnen für das Tänzerinnenzimmer. Von besonderem Interesse sind die dargestellte Instrumente der Zeit. Mit dem Weggang von Gotter nach Berlin, endete dann auch bald das Mäzenatenverhältnis zum Grafen und eine einträgliche Einkommensquelle erlosch für Beck.
Das war der Graf Gotter als profitabelster Auftraggeber für Beck auf adeliger Seite bedeutete, war der aus Hamburg gebürtige Kaufmann Boutin, der das Renaissancehaus „Zum breiten Herd“ am Fischmarkt erworben hatte, im bürgerlichen Bereich. Boutin lässt über einen längeren Zeitraum neben seiner eigenen Person seine Familienmitglieder porträtieren, bestellt dekorative Bilder zur Ausschmückung des Hauses.

Neben der Gotterschen Auftragsreihe gelingt Beck die Vermittlung an den Hof des Hauses Schwarzburg-Sondershausen. 1746 entstehen die ersten Porträts von Mitgliedern dieses Fürstenhauses. Einen noch größeren Auftragszugang verspricht sich Beck von einem Titel als Hofmaler. So bittet er im Frühjahr 1752 Herzog Friedrich III. von Sachsen-Gotha-Altenburg in einem Brief um die entsprechende Titelverleihung und verweist dabei selbstbewußt auf bereits anvertraute und zur Zufriedenheit von ihm ausgeführte Aufträge. Promt erhält er bereits nach 11 Tagen eine positive Antwort und den gewünschten Titel als Hof- und Cabinet Mahler. Damit lassen sich in der Folge dann auch tatsächlich lukrative Aufträge bekommen. Über den Gesamtumfang Beckscher Arbeiten in diesem Rahmen lassen sich jedoch keine genaueren Angaben machen. Der Schlossbrand in Weimar im Jahre 1774, bei dem alle Kunstwerke vernichtet wurden, hat eine weitere unbestimmte Lücke im Œuvre Becks gerissen.

Autograph von Jacob Samuel Beck, 1752
Einzig bekannter Autograph von Jacob Samuel Beck in seinem Antrag auf Malerprivileg an Friedrich III. vom 26. März 1752. Von eigener Hand:
ganz Unterthänigster Knecht | ( Unterschrift ). "Beck" unterscheidet sich hier deutlich von der Signierung auf seinen Bildern.

Zu der Frage eines Werkstattbetriebes bei Beck gibt es einen Hinweis im Zusammenhang mit der genannten Bezahlung für die fertiggestellte Anbetung der Hirten am 20. Juni 1744, als seine Gesellen einen Reichstaler 8 Groschen als Trinkgeld bekamen. Es ist also anzunehmen das Beck um 1744 eine Werkstatt mit mehrere Gesellen betrieben hat (Bornschein 1994, S. 69).
Erst etwa für die 1750er Jahre sind einige Schüler bei Beck bekannt geworden, die aber später als Maler nicht stärker in Erscheinung traten als ihr Lehrer:

  • Johann Ludwig Stöl(t)zel (Gotha 17. März 1732-nach 1757 ebd.), war das achte von neun Kindern (Gedbas 2005) des Gothaer Hofkapellmeisters Gottfried Heinrich Stöl(t)zel (13. Januar 1690 Grünstädtel – 27. November 1749 Gotha) und seiner Frau Christiana Dorothea (Schleiz 1694–1750), Tochter des Geraer Hofdiakonus Magister Johann Knauer. Das am 25. Mai 1719 in Gera getraute Paar zog noch im gleichen Jahr nach Gotha, wo alle Kinder geboren wurden. In seinem Bittgesuch um Verleihung eines Malerprivilegs von 1752 an Herzog Friedrich den III. von Sachsen-Gotha-Altenburg nannte Beck nur den Nachnamen, indem er sich darauf bezog, dass der Herzog „den jungen Stöltzel, welcher sich recht gut appliciret, unter meiner Lehre zu thun allergnädigst befohlen“ hatte. Bisher (Taschitzki 2016) war dieser Schüler nicht weiter bekannt bzw. identifiziert. GeneaThür gibt für den Joh. Ludwig Stölzel als Beruf Maler an, was dessen Schülerschaft bei Beck bereits fast sicherstellt.
  • N. Schreiber (?, Lebensdaten nicht ermittelt), erwähnt in einem Künstlerlexikon des 19. Jhs. als Landschafts- und Genremaler der zweiten Hälfte des 18. Jhs.
  • Johann Michael Schwabeda (Erfurt 1734 – 1817 Ansbach), um 1754-56. Nach Joh. Georg Meusel (1786) erhielt Schwabeda in Erfurt zunächst Unterricht von dem Kanonikus Albold und dem Porträtmaler Zöllner bevor er zu Beck kam: „Hier entwickelte sich seine Anlage in der Malerey, besonders in Abbildung der Früchte, Blumen und Landschaften. Denn durch die Anweisung seines neuen Lehrers überwand er nunmehro alle Schwierigkeiten, die ihm im Wege standen, so daß er in kurzer Zeit der Nebenbuhler seines Meisters ward.“ Der letzte Satz Meusels muss nach einem Bilder-Vergleich beider Maler relativiert werden, bei dem die gröbere Malweise Schwobedas deutlich hervortritt und er in der Qualität deutlich hinter seinem Lehrer zurückbleibt. Um der regiden Soldatenwerbung zu Beginn des Siebenjährigen Krieges 1756 in Erfurt zu entgehen, verließ er seine Vaterstadt und gelangte über die Stationen Fulda und Würzburg nach Ansbach, wo er 1763 Hofmaler wird. Der danach zu datierende Auftrag für sieben großformatige Gemälde für die Residenz in Ansbach an Beck, soll auf Vermittlung Schwabedas zurückgehen.
  • Friedrich Wilhelm Wunder (Legefeld 1742 – 1828 Bayreuth), um 1757/58. Wunder spezialisierte sich zu einem Naturalienmaler, der für den Erfurter Botaniker Kniphof Aufträge ausführte. Etwa 1758-61 zeichnete Wunder Kniphofs umfangreiche Konchiliensammlung auf 553 Folioblättern(!), heute in der Leopoldina in Halle aufbewahrt, die durch ihre Feinheit, Naturtreue und Plastizität in der damaligen Fachwelt große Beachtung fanden  Das zu Kniphofs Rektorenblatt in der Universitätsmatrikel angefertigte Schmuckblatt mit Conchilien wird Wunder zugeschrieben. Im Gegenzug erhielt Wunder von Kniphof Unterricht in Naturgeschichte, ein Studium der Naturwissenschaften an der Erfurter Universität folgte. In Beck fand Wunder den für ihn idealen Lehrer, der ihm das genaue Beobachten und Erkennen der Naturdinge sowie deren entsprechende Umsetzung in der Darstellung vermitteln konnte. In Bayreuth wurde er Wunder Inspektor des Fürstlichen Naturalienkabinetts.
  • Johann Heinrich Baumann (Mitau/Kurland [heute Jelgava, LV]  9. Februar 1753 – 19. Juli 1832 Klein Jungfernhof bei Riga), Malausbildung 1773-76 begleitend zu seinem Theologie-Studium in Erfurt. Zu seinem letzten Schüler entwickelt Beck zum nahenden Ende seines Malerlebens eine besonders enge Verbindung. Einen Nachfolger hätte Beck sicher gern gesehen, der sein malerisches Erbe weiterführte. Er porträtiert auch seinen Schüler Baumann. Ohne eigene Nachkommen, fällt Beck der Weggang Baumanns 1776 besonders schwer. Er vermacht Baumann seinen gesamten umfangreichen Bestand an kleinerformatigen Tier- und Fruchtstücken, von dem ihm gewiss ein bedeutender Teil als wertvolle Vorlage gedient haben mag, für die er aber keine weitere Verwendung mehr hat. Nach seiner Rückkehr lebte Baumann in Kurland und Livland, widmete sich vollständig der Malerei und malte abgesehen von einigen Porträts fast nur Tierstücke und Jagdszenen. Sein umfangreiches Werk umfasst 1713 Ölgemälde (Vierhaus 2005, S. 422).

Das Spätwerk Becks wird durch eine Reihe von Bildnissen von bedeutenden Persönlichkeiten geprägt. Hier begegnet uns wieder der wohl wichtigste Erfurter des 18. Jahrhunderts, der Begründer des wissenschaftlichen Gartenbaus, Christian Reichart, der sich in seinem 90. Lebensjahr kurz vor dem Ende seines wirkungs- und segensreichen Lebens als der umtriebige Gestalter darstellen läßt, der er war. Zu den besten Porträts Becks zählen die erst jüngst dem Maler zugeschriebenen Künstlerdarstellungen des Weimarer Hofbildhauers Martin Gottlieb Klauer (1742-1801) und des jungen Komponisten Joseph Martin Kraus (1756-1792), deren Seelenleben besonders deutlich getroffen ist.

Nach dem Tod seiner Ehefrau Barbara Maria Anfang 1777 heiratete Beck am 17. August 1777 mit 62 ein zweites Mal. Es ist die 15 Jahre jüngere Sophia Eleonore Sinnhold (1730-1814), Tochter des Erfurter Diakons der Reglergemeinde und Professors der Beredsamkeit, Nicolaus Sinnhold (Erfurt 22.09.1695 getauft-04.03.1748 bestattet ebd.), der mit Tiemeroth d.Ä., wie er Professor am Ratsgymnasium, lange befreundet war. Sinnhold promovierte 1719 als Theologie-Student unter seinem Mentor Tiemeroth zum Magister mit Dissertatio Historico-Moralis De Candidatis. Mit der späten Heirat Becks entstand kurzzeitig eine Verbindung zwischen ihm und dem bedeutendsten Thüringer Pflanzenmaler Tiemeroth d.J. (1699-1768), dem Sohn von Tiemeroth d.Ä.
Das Zusammenleben der Neuvermählten währte nur zehn Monate, als Jacob Samuel Beck im Alter von 63 Jahren verstarb.

Werke /  Verbleib (Taschitzky 2016, u.a. Vorwort)

Schlösser und Museen | Thüringen
44 Gemälde, davon 16 Pendants (7 Paare u. ein Pendant aus Museumsbestand, zugehöriges Pendant als Leihgabe aus Privatbesitz):
Erfurt, Angermuseum:
Der deutlich umfangreichste Werkbestand von Jacob Samuel Beck. Seit Museumsgründung im Jahre 1886 war man sich der Verantwortung um das Erbe des Malers voll bewusst und betrachtete fortan die Mehrung der Beckschen  Sammlung als eines der vorrangige Ziele. So ist es bis heute geblieben. Zwischen 1945 und 1990 konnten eine ganze Reihe von Bildern aus Privatbesitz in Erfurt und Umgebung erworben werden, besonders viele von den Nachkommen des Kaufmanns Boutin. Mit dem Selbstporträt (?) gelang der jüngste Bilderwerb für die Beck-Sammlung des Museums, passend im Jubiläumsjahr 2015.
12 Bilder werden in der Gemäldegalerie in der 1. Etage präsentiert (Stand 2017).
(D = In der Dauerausstellung der Gemäldegalerie des Angermuseums zu sehen. Zur Orientierung: Der Galeriesaal wird durch Wandelemente gegliedert in einen mittleren Bereich – Mittelgang zwischen den sich automatisch öffnenden Türen und zwei seitlichen Bereichen mit verdunkelten Fenstern, nach N – Angerseite sowie nach S – Hofseite.)

Bildnis Gustav Adolf Reichsgraf von Gotter als Jäger, um 1745/50 (D, Mittelgang, obere Hängung) | Bildnis Gustav Adolf Reichsgraf von Gotter, um 1755/60 | Bildnis einer alten Frau (nach Jacob Jordaens), um 1760 | Bildnis des Kaufmanns Johann Christian Brandis (Erfurt 1706-66 ebd.), um 1760 | Bildnis des Kaufmanns Christian Jacob Andreae (Erfurt 1726-92 ebd.). 1768 | Bildnis des Johann Nikolaus Boutin (Hamburg 1716-95 Erfurt), um 1770 | Bildnis des Franz Arnold von und zu Brencken (gest. 1776). 1774 | Bildnis eines Mainzer Offiziers, um 1760/70 | Bildnis des Oberst Weltz | Bildnis Dr. jur. Heinrich Wilhelm Schorch (Erfurt 1736-1804). 1775 | 2 verschiedene Bildnisse Christoph Reichart (1711-92), um 1775 | 2 Bildnisse Christian Reichart (Erfurt 1685-1775 ebd.), 1. Bildnis ehem. Altes Rathaus, mit Inschrift (rechts oben) → Bildansicht, 2. Bildnis ehem. Markusstift, ohne Schrift | Bildnis Martin Gottlieb Klauer (Rudolstadt 1742-1801 Weimar). 1775 (D, Angerseite) | Selbstporträt (?), um 1775 (D, Angerseite, neben vorhergehenden Bildnis) | Früchtestillleben mit roten Johannisbeeren, um 1760/70 ← Pendant → Früchtestillleben mit Weinglas, um 1760/70 (beide D, Angerseite) | Früchtestillleben mit Fayenceschale, 1768 ← Pendant → Früchtestillleben mit weißer Porzellanschale, 1768, Leihgabe seit 2016 aus Privatbesitz  (beide D: Mittelgang, weite Hängung mit Zwischenbild) | Früchtestillleben mit Meerschweinchen, um 1760/70 ← Pendant → Früchtestillleben mit Kaninchen, um 1760/70 (beide D, Angerseite) | Stillleben mit Stieglitz, um 1760/70 (D) | Stillleben mit Wurst, Brot und Maßkrug, um 1750/60 ← Pendant → Stillleben mit Hering, Brot und Bierglas, um 1750/60 | Küchenstillleben mit Fleisch, Gurken und gerupften Geflügel, um 1760 | Zwei Krautköpfe, um 1750/60. | Stillleben mit Gurken, Rotkohl, Kohlrabi, Möhren, Haselnüssen und Rotkehlchen, um 1750/60. | 2x Stillleben mit erlegten Vögeln, um 1760/70, Pendants | Jagdstillleben mit Turmfalke, zwei Wacholderdrosseln und blühendem Klee, um 1760/70 | Jagdstillleben mit Stockentenerpel und Fasanenhenne, um 1760/70 (D) | Jagdstillleben mit Auerhahn, Wiedehopf und Kernbeißer, um 1760/70 | Studie eines Waldiltis, um 1750/60 (D) | Tauben. 1767 ? Pendant ? Henne und Küken. 1767 | Gänsefamilie, um 1760/70 ← Pendant → Kaninchen mit Rüben und Kohl, um 1760/70 | Rinaldo und Armida, um 1765/70 | (zugeschr.) Musizierendes Paar (Supraporte), um 1750/60. | Danae, um 1760/70 | Wahrsagerin und zwei Mädchen, um 1760/70 ← Pendant → Dame mit Hund, um 1760/70 | Krucifixus, 1767 (an anderer Stelle 1765), ehemals Große Hospitalkirche, Leinwand beschädigt.

10:
ebd., Stadtarchiv:
Porträts zu den Rektorenblättern im Matrikelbuch der Erfurter Universität, auf Pergament. u.a. Joh. Hieronymus Kniphof → Bildansicht | Dr. jur. Hieronymus Schorch | Dr. jur. Rudolph Christoph Henne, um 1766.

4:
ebd., Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Schloss Molsdorf:
Seifenblasender Putto (Teil einer Raumausstattung), um 1744-46 | (zugeschr.) Dekorationsmalerei auf einer Holztafel der Wandverkleidung im Weißen Blumenzimmer, um 1744-46 | Dekorationsmalerei Damenzimmer, auf Holz, 1744-46 | Fleurette, im Vestibül  auf Putz, um 1744-46.

2:
Erfurt, Stadtmuseum:
Bildnis Elisabeth Dorothea Rebecca Schorch, geb. Uthe (1713-86). 1754 | Bildnis Prof. Dr. jur. Hieronymus Friedrich Schorch als Rektor der Erfurter Universität. 1754. Bildansicht (vergrößerbar).

4:
Gotha, Stiftung Schloss Friedenstein, Schlossmuseum:
Bildnis eines alten Mannes o.J.  Bildansicht.

3:
Sondershausen, Schlossmuseum:
Bildnis Charlotte Auguste, Prinzessin von Schwarzburg-Sondershausen (1732-74) 1746 |  Bildnis August II., Prinz von Schwarzburg-Sondershausen (1738-1806) 1746 | Bildnis Christian Günther, Fürst von Schwarzburg-Sondershausen (1736-94) 1759

2:
Weimar, Klassik Stiftung, Museen, Schlossmuseum:
(zugeschr.) Porträt Ernst August II. Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach (1737-58), um 1750, nahezu identische Version zu der Eisenacher | Fruchtstillleben, um 1760/70.

1:
Eisenach, Thüringer Museum:
(zugeschr.) Porträt Ernst August II. Constantin von Sachsen-Weimar-Eisenach (1737-58), um 1750, nahezu identische Version in Weimar.

Deutschland
7:
Ansbach, Bayerische Schlösserverwaltung München, Residenz Ansbach:
Schlafende Diana | Schlafende Venus | Entenfamilie in freier Landschaft | Gänsefamilie in freier Landschaft | Kaninchenfamilie in freier Landschaft. Alle Supraporten, um 1763-70.
ebd., Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Staatsgalerie in der Residenz Ansbach | Innenansichten:
Totes Wild o.J. | Totes Federwild o.J.

6:
Schloss Bückeburg:
Bildnis Ernestine Altertine Gräfin von Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Sachsen-Weimar (1722-69), um 1755 von Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Sachsen-Weimar (1722-69), um 1755 | Porträt der Ernestine Albertine, Gräfin von Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Sachsen-Weimar (1722-69) im Jagdgewand, um 1755 | Der Sachsen-Weimarische Oberhofmarschall von Schardt, Freifrau von Schardt und Freiin von Reinbaben, um 1755 von Schaumburg-Lippe, geb. Prinzessin von Sachsen-Weimar (1722-69), um 1755 | Ernst August II. Constantin, Herzog zu Sachsen-Weimar und seine Halbschwester Ernestine Albertine, Gräfin von Schaumburg-Lippe, um 1755.

5:
Callenberg bei Coburg, Schloss, Herzoglicher Kunstbesitz SCG:
Die Tänzerin Marie Sallé nach Nicolas Lancret, um 1745 | Die Tänzerin Maria Camargo nach Nicolas Lancret, um 1745 | Die Tänzerin Barbara Campanini nach Antoine Pesne, um 1745. → Schloss Callenberg & Bildansicht.
Es gab zwei Originalfassungen des Bildes der „La Barbarina“ genannten Tänzerin von Pesne. Die berühmtere  (Bildansicht (vergrößerbar)) zierte einst das Schreibzimmer des Königs Friedrich II. im Berliner Schloss  (Vorkriegsansicht & Bildansicht) (→ Auktionshaus Lempertz) , überstand im Gegensatz zum Schloss den Krieg und befindet sich heute im Schloss Charlottenburg. Im Tänzerinnenzimmer von Schloss Molsdorf hing eine Kopie der Barbarina von Pesne, die Beck für sein Bild „Der Tod der Tänzerin“ (1745, gestiftet von Joh. Samuel Andreae) zum Totentanz-Zyklus nur leicht abwandeln musste – den Tamburinspieler im Hintergrund ersetzte der fidelnde Tod (Helmut Börsch-Supan 2016, S. ) | Bildnis der Schauspielerin Babette Cochois nach Antoine Pesne, nach 1745 | (zugeschr.) Porträt Luise Dorothea Herzogin von Sachsen-Gotha-Altenburg, 1746-51.

je 1:
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg:
Gustav Adolf Graf von Gotter. 1743/56.

Coburg, Kunstsammlungen der Veste Coburg:
Bildnis Ernst August II. Constantin als Jäger, um 1754/55 http://www.kunstsammlungen-coburg.de/datenbank-gemaelde/details.php?lid=366
Unter SAMMLUNGEN ONLINE | GEMÄLDESAMMLUNG DATENBANK ist als Künstler Johann Heinrich Tischbein d. Ä.  Wikipedia: Johann Heinrich Tischbein der Ältere
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Tischbein_der_%C3%84ltere (1722 – 1789) angegeben.

Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Museum für Kommunikation Frankfurt:
Porträt des preußischen Generalpostmeisters Gustav Adolf von Gotter, um 1754 Bildansicht.

Kassel, Gemäldegalerie Alter Meister:
Stillleben mit Kohl, Artischocken und Quitten, um 1765-70 Bildansicht (vergrößerbar).

Köln, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud:
Stillleben [je drei(!) Früchte (Äpfel, Quitten, Birnen, Pflaumen, Edel-Pflaumen), Fayenceschale, darauf eine Blaumeise sitzend, mit Wall- und Haselnüssen], 1772.

Mainz, Landesmuseum :
Bildnis Friedrich Carl Joseph von Erthal, Kurfürst von Mainz (1719-1802), um 1777.

Bad Bocklet, Museen Aschach, Graf-Luxburg-Museum   :
Erthal-Bildnis (s. zuvor), ovale Fassung.

Wiesbaden, Museum:
Stillleben mit Kaninchen, ?.

Europa
2+10(?):
Moskau (RU), Puschkin-Museum:
Stillleben mit Kohl und Meerschweinchen, ?
Börsch-Supan 2016 zitiert Bartoschek 2004, S. 73f, wonach zehn Landschaftsbilder, die aus Schloss Molsdorf stammen sollen, 1946 in die Sowjetunion verbracht wurden und sich heute im Puschkin-Museum Moskau befinden sollen.

4:
Riga (LV), Lettisches Nationales Kunstmuseum :
Bildnis Johann Heinrich Baumann (1752-1832), um 1775 | Rebhuhn, um 1745-50 | Jagdbeute (Hirschkopf), um 1755 | Ochsenkopf, um 1750-60.

je 2:
Vilnius (LT), Litauisches Kunstmuseum :
Jagdstillleben mit Hase, 1767 | Jagdstillleben mit Fuchs und Auerhahn, 1767.

Budapest (HU), Ungarische Nationalgalerie | Dauerausstellungen (engl.)

je 1:
Wroclaw (Breslau) (PL), Das Museum der Stadt Breslau | Historisches Museum :
Porträt Friedrich Wilhelm Freiherr von Seydlitz (1721-73), 1763, Leihgabe.

Doorn (NL), Museum Huis Doorn :
Gustav Adolf Graf von Gotter (Supraporte), um 1745.
Unter Kunst | Gemälde wird auf Beck hingewiesen: „Neben Werke von französischen Malern wie Nicolas Lancret, Antoine Pesne und Jean Antoine Watteau, gibt es Gemälde von deutschen Meistern wie Johann Samuel Beck, ...
Das Gotter'sche Bildnis hängt in der Rookkamer über der Durchgangstür zur Gobelinkamer und ist auf der Panoramatour zu sehen, es lässt sich ansteuern und vergrößern. Direkt daneben über Eck ist ein Bild platziert, das gleichfalls mit Beck in Verbindung steht - Antoine Pesne: Dietrich Freiherr v. Keyserlingk, 1739. Eine Kopie (verschollen) dieses Bildes, die sich im Schloss Molsdorf befand und die Beck dort gesehen haben muss, nahm er als Vorlage zu seinem Bild Der Tod zum Studenten für den Erfurter Totentanzzyklus (Helmut Börsch-Supan 2016, S. 23-25). Ungewöhnlich für den Studenten – er bekam auch die Leibesfülle des Keyserlingk übertragen!

Kirchen
Erfurt, Marienstift:
Beweinung Christi, um 1750/60.

ebd., Dom St. Marien:
Anbetung der Hirten, Altarblatt Hochaltar 1744 | Anbetung der Könige, Altarblatt Hochaltar, 1749.

ebd., St. Martini im Brühl:
(zugeschr.) Beweinung Christi nach Jacob Jordaens, um 1750/60 | Kreuzigung Christi, Altarauszug um 1755-58 | Das letzte Abendmahl, Altarblatt Hochaltar, um 1755-58.

ebd., Augustinerkirche:
Kruzifixus in Landschaft, um 1745-50.

Greußen, St. Martin:
Auferstehung Christi, Altarblatt, um 1735-40.

Privatbesitz
Die Jubiläumsausstellung bestätigte aufs neue, den großen Anteil aus Becks Bildernachlass in Privatbesitz. Für eine größere Anzahl von Werken ist der Verbleib unbekannt oder sie gelten als verschollen. Aus der weiten Verbreitung seiner Bilder speist sich auch weiterhin das stete Auftreten des Namen J.S. Beck im Kunsthandel, mit dem Auftreten bisher unbekannter Bilder unseres Beck ist zu rechnen.

Verluste
38:
Die Nummern 1-7, 9,12,14,15,17,19, 26-31 außer 28, 34-56 außer 44 (Joh. David Hartung), 51, 54 (Joh. Ernst Heinsius) aus dem Totentanz-Zyklus. Brand des Evangelischen Waisenhauses 1872.

?:
Schlossbrand in Weimar 1774.
Siehe auch: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Ehrungen

Erfurt, Johannesstraße Nr. 15: Gedenktafel am Wohnhaus von J.S. Beck

Straßenbenennung

Erfurt, Melchendorf: Samuel-Beck-Weg

Quellen

Bernoulli, Johann: Reisen durch Brandenburg, Pommern, Preußen, Curland, Rußland und Pohlen in den Jahren 1777 und 1778. Dritter Band: Reise von Danzig nach Königsberg, und von da nach Petersburg im Jahr 1778. Leipzig 1779.
Beyer, Constantin: Nachträge zu der neuen Chronik von Erfurt von 1736 bis 1815. Erfurt 1823.
Bornschein, Falko: Zur Entstehungsgeschichte des barocken Hochaltars im Dom zu Erfurt. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt. H. 55 = N.F., H. 2. 1994, S. 47-73.
Franke, Martin: Jacob Samuel Beck. 1715–1778. Erfurt 1999.
Hofmann, Friedrich H.: Studien zur deutschen Kunstgeschichte  Die Kunst am Hofe der Markgrafen von Brandenburg. Fränkische Linie. Heft 32, Strassburg 1901
Lucke, Mechthild: Jacob Samuel Beck. In: Beiträge zur Erfurter Kunstgeschichte, Erfurt 1999.
Meusel, Johann Georg (Hg.): Miscellaneen artistischen Inhalts. 18. Heft, Erfurt 1783
Overmann, Alfred: J. S. Beck, ein Erfurter Maler des 18. Jahrhunderts. In: Aus Erfurts alter Zeit. Gesammelte Aufsätze zur Erfurter Kulturgeschichte, Erfurt 1948, S. 104 - 107.
Taschitzki, Thomas von / Schierz, Kai Uwe (Hg.): Jacob Samuel Beck (1715–1778). Zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers. Dresden, Sandstein 2016
Mücke, Marion / Schnalke, Thomas: Briefnetz Leopoldina | Die Korrespondenz der Deutschen Akademie der Naturforscher um 1750. Walter de Gruyter, 2009, 730 S.
Gedbas http://gedbas.genealogy.net/person/show/995901324 2005
Geneathuer http://geneathuer.de/tng/familygroup.php?familyID=F11767&tree=L1 zum Schüler Stölzel
Vierhaus, Rudolf (Hg.): Deutsche biographische Enzyklopädie, Bd. 1 Aachen – Braniß, 2. überarbeitete und erweiterte Ausg., München 2005.

Letzte Aktualisierung ( 20. 02. 2017 )
 
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