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22. 05. 2017
Wappen der Thüringer Landkreise, Städte und Gemeinden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthias Stier   
04. 12. 2006
Beitragsinhalt
Das Wappen des Freistaates Thüringen
Landkreise Altenburger Land - Zeulenroda
Städte und Gemeinden  Abtsbessingen - Buttstädt
Städte und Gemeinden  Camburg - Frießnitz
Städte und Gemeinden  Gahma - Grumbach
Städte und Gemeinden  Hachelbich - Kühndorf
Städte und Gemeinden  Langenorla - Mupperg
Städte und Gemeinden  Nägelstedt - Ruppersdorf
Städte und Gemeinden  Saalburg - Suhl
Städte und Gemeinden  Tambach-Dietharz - Zoppoten

Beschreibungen und Erläuterungen zu den Wappen der Städte und Gemeinden

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ABTSBESSINGEN, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

ABTSBESSINGENOrtsteile: Abtsbessingen, Billeben.

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ALLMENHAUSEN, Gemeinde, seit 1. Februar 1994 Ortsteil von Ebeleben Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

ALLMENHAUSEN

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ALMERSWIND, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Schalkau Landkreis Sonneberg

ALMERSWINDDas 1991/92 zur 700-Jahrfeier des Ortes geschaffene Wappen symbolisiert die Goldwäscherei (Gold des 1. Feldes), die Mühlen (Mühlrad), das Wasser, die Wehrhaftigkeit, die Ökonomie, das einheimische Gewerbe sowie das Rittergeschlecht. Der halbe Adler ist eine Entlehnung aus dem Wappen derer von Enkevorth, die drei Adler im Wappen führten. Die Balken sind ein Hinweis auf den dort reichlich vorhandenen Holzbestand, und gleichzeitig deuten diese auch auf das Wappen derer von Uttenhoven hin, die ebenfalls vier Balken im Schild geführt haben; allerdings in Schwarz und zum Teil nach oben gezinnt dargestellt.

Ortsteile: Almerswind, Selsendorf.

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ALPERSTEDT, Gemeinde, Landkreis Sömmerda, Alt-Landkreis Erfurt

Wappen (ohne Farbangaben): Ein Herz, umfaßt von an den Stielen gekreuztem Lorbeer- und Palmenzweig (seit 1947).

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ALTENBEUTHEN, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

Wappen (ohne Farbangaben): Muttergottes mit dem Kind.

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ALTENBURG, Stadt, Landkreis Altenburger Land

ALTENBURGIm 13. und 14. Jh. wird als Stadtwappen der Reichsadler geführt. Zu dieser Zeit war Altenburg eine reichsunmittelbare Stadt. In der Mitte des 14. Jh. zeigt das Wappen eine Zinnenmauer mit Turm. Seit Mitte des 15. Jh. erscheint das jetzt noch bestehende Wappenbild; die Stellung von Hand und Rose wurde Anfang des 18. Jh. geändert. Die Zinnenmauer mit Turm ist Kennzeichen der städtischen Gerechtsame. Der Schild mit Löwe ist das Wappen der Markgrafenschaft Meißen (im goldenen Feld ein schwarzer, rot bezungter und bewehrter ungekrönter Löwe). Die Hand symbolisiert das Recht der Stadt, über Leben und Tod zu richten; die Stadt war ab 1467 mit Ober- und Niedergericht belehnt. Die Bedeutung dieses Zeichens ist umstritten und widersprüchlich und wird auch als Zeichen der Marktgerichtsbarkeit erklärt. Auch die Bedeutung der Rose ist strittig: a) Wappen des Burggrafen von Altenburg; b) Symbol des Urteils - Gerichtssymbol; die Rose erscheint wie die Hand im 15. Jh. im Wappenbild (auf silbernem Grund rote fünfblättrige Rose mit goldenem Samen und grünen Kleeblättern); c) wird im 15. Jh. als altenburgisches Zeichen auf die Ware gestempelt oder geprägt (z.B. bei den Tuchmachern, Böttchern, Fleischern und auf eisernen Eichmaßen).

Stadtteile: Altenburg, Ehrenberg (Ehrenberg, Greipzig, Lehnitzsch, Mockzig, Modelwitz, Paditz, Stünzhain, Zschaiga, Zschechwitz), Zetzscha (Unterzetzscha, Knau, Rautenberg).

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ALTENFELD, Gemeinde, Ilm-Kreis, Alt-Landkreis Ilmenau

ALTENFELDDas Wappen symbolisiert die wichtige Rolle der Glasherstellung für den Ort. Der holländische Reiter hat folgende Geschichte: Bereits um 1690 sollen holländische Kaufleute mit ihren Reitern nach Altenfeld gekommen sein. Während die Kaufleute in den Häusern der Glasmeister wohnten, brachte man die Reiter unmittelbar neben der Hütte im Wirtshaus unter. Daß die Glasmacher, Schürer, Holzfäller und Fuhrleute von Altenfeld auch in früherer Zeit oft von Durst geplagt wurden, braucht nicht besonders erwähnt zu werden. Aber auch die holländischen Reiter verschmähten keinen Zug. So saßen Holländer und die Vorfahren des Ortes in fröhlicher Runde beisammen. Gar viel wussten die Reiter, die ja eine lange Reise hinter sich hatten, zu erzählen. Es wurde gescherzt und gelacht, auch an Übermut und reichlichem Biergenuß fehlte es nicht. Zum Schluß wurde eine Wette abgeschlossen, daß derjenige Sieger sei, der am meisten trinken und am längsten auf den Beinen stehen könne. Keiner wollte sich vom Gerstensaft umwerfen lassen. Fünf Tage und fünf Nächte saßen und tranken Glasmacher und Reiter. Keiner wollte in dieser Zecherei der Unterlegene sein. Zum Schluß konnte sich noch ein Reiter am Tisch festhalten, während alle anderen schwer betrunken am Boden lagen und um die Wette schliefen und schnarchten. Zur Erinnerung an dieses Ereignis hat das Wirtshaus den Namen "Gasthaus zum holländischen Reiter" erhalten.

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ALTENGESEES, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

Wappen (ohne Farbangaben): Ein historischer Stuhl.

Das Wappen von Altengesees weist einen alten historischen Stuhl aus, da nachweislich Altengesees = Alter Sitz bedeutet.

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AMMERN, Gemeinde, Unstrut-Hainich-Kreis, Alt-Landkreis Mühlhausen

Wappen (ohne Farbangaben): Geteilt; oben ein Baum, beseitet von Mauerwerk, unten ein aus dem Schildgrund wachsender Bär.

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APFELSTÄDT, Gemeinde, Landkreis Gotha, Alt-Landkreis Erfurt

APFELSTÄDTDer 775 erstmals in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen im Jahre 775 als „APLAST“ erwähnte Ort kam 1441 mit Holzhausen, Haarhausen und der Wachsenburg an den berüchtigten Apel Vitzthum, der auch den Apfel im Wappen führte (siehe Apolda). Der Ortsname Aplast wird vom germanischen Aplasta, Aplosta zu indogermanisch apelo = Kraft abgeleitet und hat nichts mit dem heutigen „Apfel“ zu tun. Der Flußname war ursprünglich „Aphiliste“, was so viel wie „viel Wasser“ bedeutet. Diese beiden unterschiedlichen Bezeichnungen wurden im 14. Jahrhundert zur einheitlichen Schreibweise „APFELSTÄDT“ zusammengefasst. In einem bis heute bekannten Dienstsiegel ist der Apfel als Symbol für Apfelstädt enthalten. Aus diesem Grunde wurde der Apfel auch in das Wappen übernommen. Als zweites charakteristisches Symbol fand der Turm der ehemaligen Marienkirche in der Hainstraße als vermutlich ältestes Bauwerk Apfelstädts Aufnahme in das Wappen. Die Wappendiagonale stellt den stilisierten Fluß Apfelstädt dar.

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APOLDA, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Apolda

APOLDAEtwa 500 Jahre lang waren die Vitzthume die Stadtherren von Apolda. Seit 1349 führten sie als Wappen ein Naturholz mit drei Äpfeln. Bei der Erteilung des Wappens legten sie wahrscheinlich ihr eigenes Familienwappen zugrunde: Das Holz mit den grünenden Zweigen in beiden Wappen drückt die Zugehörigkeit der Stadt zur Vitzthumsherrschaft aus. Das Fehlen der drei Äpfel zeigt die Minderung des Stadtwappens gegenüber dem Familienwappen. Durch künstlerische Abwandlung wurde das vitzthumsche Naturholz schließlich zum Baumstumpf bzw. Stubben. Im Dezember 1856 bestätigte die weimarische Landesregierung mit einem Erlaß eine neue Fassung des Stadtwappens von Apolda. Der Erlaß wurde am 5. Jan. 1857 im ,,Apoldaischen Wochenblatt" veröffentlicht. Die Zeichnung des Stadtwappens wurde vom Diakon Facius 1857 angefertigt.

Stadtteile: Apolda, Herressen, Sulzbach, Oberndorf, Zottelstedt, Oberroßla, Rödigsdorf, Utenbach.

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APPENRODE, Gemeinde,, Ortsteil von Ellrich Landkreis Nordhausen

APPENRODEDie beiden gekreuzten silbernen Äxte stehen als redendes Element für die etymoogische Deutung des Ortsnamens und symbolisieren die Ortsentstehung durch Rodung. Eine ca. 700jährige Gerichts- und Festlinde, die sogenannte Haynerlinde, wird nach dem heraldischen Prinzip pars pro toto durch das silberne Lindenblatt versinnbildlicht. Bezug nehmend auf die ehemalige Zugehörigkeit der Gemeinde zur Grafschaft Honstein greift die Gestaltung des Schildhauptes prinzipiell deren Wappenbild auf.

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ARNSTADT, Stadt, Ilm-Kreis, Alt-Landkreis Arnstadt

ARNSTADTSchon um das Jahr 1200 ist der Adler auf Hersfelder Münzen zu sehen, die in Arnstadt geprägt wurden. Das älteste Siegel mit einem Adler zwischen zwei hohen gotischen Türmen über einem Stadttor stammt aus dem Jahre 1322. Das Wappen ist damit redend (Arnstadt = Adlerstadt). Die Adler horsteten einst im Jonastal welches vor Jahrhunderten Aartal genannt wurde.

Ortsteile: Arnstadt, Siegelbach (Siegelbach, Espenfeld, Dosdorf).

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ARTERN/UNSTRUT, Stadt, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Artern

ARTERN/UNSTRUTDas Wappen von Artern wurde auf Grund historisch belegter Umstände angenommen. Zugleich wurde damit die bis dahin bestehende Unsicherheit über das zutreffende Stadtwappen und seine Aussagekraft beseitigt. In der angegebenen Gestalt hatte sich das Wappen in einem Quaderkalkstein eingehauen am alten Rathaus befunden, das im Jahre 1906 einem Neubau wich. Im Jahre 1850 war der Stein bis dahin von Putz bedeckt, freigelegt worden. Es ist das Wappen des Ministerialengeschlechtes von Hake, das in Artern und Umgebung Lehnsbesitz zu eigen hatte. Der anfänglich geführte Streit darüber, ob es Regenbogen, Mondsicheln oder Radfelgen zeigt, ist wohl endgültig zugunsten der letzteren entschieden worden, denn Radfelgen passen aussagekräftig zu der am Rande der Goldenen Aue liegenden Stadt, die als Siedlung schon sehr früh, im 8. Jh., im Hersfelder Zehntverzeichnis als Aratora genannt wird; der Ortsname könnte von dem mittelhochdeutschen Wort art = Ackerbau abgeleitet werden. Vor Einführung dieses Wappens hatte Artern lange das sogenannte Schildheiligenwappen geführt, ein heraldisch ziemlich unhaltbares, recht kompliziertes Wappen, das den viergeteilten Mansfelder Grafenschild zeigte, gekrönt von drei ziemlich unbestimmbaren Heiligen, über deren Person oder Bedeutung die Meinungen sehr auseinandergingen. Noch früher, in Urkunden um das Jahr 1500, zeigt das Arterner Stadtsiegel einen Reiter, der das Mansfelder Grafenschild führt. Artern gehörte damals zur Grafschaft Mansfeld.

Ortsteile: Artern, Kachstedt.

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ASBACH, Kurort, seit 1. Juni 1994 Ortsteil von Schmalkalden Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

ASBACH

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AUMA, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Zeulenroda

AUMADas Wappen ist aus der 1.Hälfte des 15. Jh. sicher bezeugt. Früher befanden sich an Stelle der Nadelbäume drei Buchen. Ab dem 17. Jh. wurde häufig nur ein Baum mit einem Eichhörnchen in der Krone dargestellt. Zur Entwicklung des Stadtsiegels gibt es keine Urkunden oder sonstige Schriftstücke. Lediglich im Text einer Ortschronik von 1837 erläutert der Chronist, daß die Vorlage zum Aumaer Stadtsiegel einst die sieben Lindenbäume vor der ehemaligen Nikolaikirche gewesen seien. In einer anderen Auslegung heißt es, daß die waldreiche Gegend - und der Hügel, auf dem das Stadtzentrum einst errichtet wurde, die Vorlage zum Stadtsiegel gegeben haben. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich das Aussehen des Siegels mehrmals, bis sich die Darstellung von 3 Nadelbäumen, auf der Bodenerhebung stehend, durchsetzte. Auf der Spitze des mittleren Baumes, der etwas größer ist als die bei den anderen, sitzt ein Eichhörnchen, den Kopf nach links gerichtet. Die heutige Farbgebung des Wappens wurde von Prof. Emil Ludwig/Plauen (Sohn des Aumaer Bildhauers Eduard Ludwig aus dem vorigen Jahrhundert) 1920 auf einem Entwurf zum damaligen Notgelddruck vorgegeben. Bis heute ist diese Darstellung des Aumaer Stadtsiegels gültig.

Ortsteile: Auma, Gütterlitz, Untendorf, Muntscha, Krölpa, Wenigenauma, Zickra.

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BAD BERKA, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Weimar

BAD BERKADie ersten Darstellungen des Stadtwappens und Siegelbildes sind aus dem Jahr 1674 vorhanden. Es ist eine Verwandtschaft des Stadtsiegels von 1674 mit dem Wappen der Fruchtbringenden Gesellschaft zu Weimar zu erkennen. Deshalb wird angenommen, daß der Herzog von Sachsen-Weimar als Mitglied dieser Gesellschaft, welche sich auch Palmorden nannte, der Stadt Berka dieses "Traditionszeichen" als Stadtsiegel und Wappen gewährt hat. Das Wappen wurde in dieser Form am 7. Okt. 1992 von der Stadtverordnetenversammlung Bad Berka angenommen; im vorhergehenden Wappen war der Stamm der Palme grün und die Burg silbern.

Ortsteile: Bad Berka, München, Tannroda, Bergern, Kottendorf, Meckfeld, Tiefengruben, Schoppendorf.

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BAD BLANKENBURG, Stadt, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Rudolstadt

BAD BLANKENBURGDas Wappen zeigt den Löwen ihrer Stadtherren, der Grafen von Schwarzburg-Blankenburg.

Ortsteile: Bad Blankenburg, Watzdorf, Großgölitz, Kleingölitz, Oberwirbach, Cordobang, Fröbitz.

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BAD COLBERG-HELDBURG, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

BAD COLBERG-HELDBURGDas Wappen entstammt den für 1431 und 1576 nachweisbaren Siegeln, die möglicherweise noch ältere Vorgänger im 14. Jh. hatten. Der Löwe weist vermutlich auf ehemalige Grundherren des Ortes hin. Eine andere Version der Wappentingierung nennt goldenen Turm und rot-silbern geteilten Löwen auf blauem Grund, das Wappenzeichen der Thüringer Landgrafen.

Ortsteile: Bad Colberg, Lindenau, Gellershausen, Völkershausen, Holzhausen, Heldburg, Einöd.

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BAD FRANKENHAUSEN/KYFFH., Stadt, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Artern

BAD FRANKENHAUSEN/KVFFH.Vor diesem Wappen bestand ein sehr häßliches und geschichtlich unberechtigtes Doppelwappen. Das Wappen von Bad Frankenhausen ist in dieser Form bereits auf dem ältesten SIGILLVM CIVITATIS FRANKENHUSENSIS an einer Urkunde aus dem Jahre 1384 zu sehen. Der Schwarzburger Löwe läßt die Erinnerung an die Schwarzburger Herrschaft fortleben. Nachdem Frankenhausen ungefähr 130 Jahre grafenbeichlingisch gewesen war, verkauften die Grafen von Beichlingen bei der Linien am 29. Dez. 1340 Frankenhausen, d.h. Burg und Stadt mit allen Zubehörungen und Gerechtsamen, an die Grafen Günther XXI. und Heinrich XII. zu Schwarzburg. Der Kaufpreis betrug 6.500 Mark lötigem Silbers Erfurter Gewichts.

Ortsteile: Bad Frankenhausen/ Kyffhäuser, Seehausen, Udersleben.

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BAD KLOSTERLAUSNITZ, Gemeinde, Saale-Holzland-Kreis, Alt-Landkreis Stadtroda

BAD KLOSTERLAUSNITZDie Jahreszahl bedeutet die erste urkundliche Erwähnung im Bestätigungsbrief von Papst Innocenz 11. im Jahr 1137; die Bäume versinnbildlichen das Holzland, und die Leitern symbolisieren die Leiternproduktion im Gebiet.

Ortsteile: B. Klosterlausnitz, Jugendwaldheim, Siedl. a. Bahndamm.

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BAD KÖSTRITZ, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Gera

BAD KÖSTRITZBAD KÖSTRITZ

Über die Entstehung und die Symbolik des Wappens von Bad Köstritz ist wenig bekannt. Der Löwe steht im Gegensatz zum Wappen der ehemaligen Fürstentümer Reuß, die in Schwarz den goldenen Löwen hatten. Der Händedruck sei politisch zu deuten und stehe mit Ereignissen des Jahres 1848 im Zusammenhang.

Ortsteile: Bad Köstritz, Pohlitz, Gleina, Reichardtsdorf.

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BAD LANGENSALZA, Stadt, Unstrut-Hainich-Kreis, Alt-Landkreis Bad Langensalza

BAD LANGENSALZADie Verleihung des Stadtsiegels erfolgte nachweislich 1356 durch eine Urkunde nach Vereinigung der Vorstädte Neustadt und Jacobstadt mit der Altstadt. Diesem Zwei-Türme-Siegel, "an einem Tarne ein Rad und an dem andern einen Lewen", folgte 1387, nachdem die mainzische Herrschaft verzichtet hatte, wodurch das erzbischöfliche Rad entfiel und die Stadt unter landgräfliche Alleinherrschaft kam, das vorstehend blasonierte, noch heute gültige Wappen. Die drei Schilde, wohl mit Beziehung auf die drei Stadtviertel, zeigen den meißnischen und den thüringischen Löwen sowie die Landsberger Pfähle. Die Wappenschilder sind nach rechts geneigt, als Zeichen der Unterwürfigkeit.

Ortsteile: Langensalza, Grumbach, Henningsleben, Waldstedt, Wiegleben, Eckardtsleben, Illeben, Aschara, Merxleben, Großwelsbach, Nägelstedt, Zimmern, Thamsbrück.

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BAD LIEBENSTEIN, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen

BAD LIEBENSTEINDas Wappen zeigt den Brunnentempel, der über einer Heilquelle des bekannten Herzbades errichtet wurde. Würfel, Walze und Kugel als Kinderspielzeug stehen mit dem Wirken des Pädagogen Friedrich Fröbel in Verbindung, der in Bad Liebenstein verstarb.

Ortsteile: Altenstein, Bad Liebenstein, Bainroda.

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BAD SALZUNGEN, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen
BAD SALZUNGEN
Wappen von 1949-1991
BAD SALZUNGEN
Wappen ab 1991

Nach bisherigen Forschungen gilt das Jahr 1305 als Erstbeleg der Stadtbezeichnung von Salzungen. Im Jahre 1345 sind erstmals die urkundliche Nennung eines Rates und der Gebrauch eines Stadtsiegels in Bad Salzungen nachgewiesen. Siegel und Wappen der Stadt sind in gleicher Ausführung gehalten. Sie zeigen den Bischof Bonifatius in vollem Ornat. In der rechten Hand hält er den Bischofstab und in der linken die Bibel. Da der Abt damals auch die weltliche Macht ausübte, tritt er als Schutzherr im Wappen auf. Am 1. Dez. 1949 wurde ein neues Wappen mit Brunnen und Zahnrädern für die Stadt bestätigt, da man das bisherige für veraltet und überholt hielt. Am 26. Juni 1991 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bad Salzungen die Satzung über Wappen, Siegel und Farben der Stadt von 1949 außer Kraft gesetzt und die Weiterführung des historischen Wappens (1345-1945) beschlossen.

Ortsteile: Dorf Allendorf, Hohleborn, Kaltenborn, Kloster Allendorf, Langenfeld, Luxemburg, Bad Salzungen, Sorghöfe, Wilprechtroda, Meimers, Sorga, Robaldsgrube, Wolfsberg.

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BAD SULZA, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Apolda

BAD SULZADas Wappen der Stadt Bad Sulza ergibt sich aus der Vereinigung der Wappenbilder von Stadtsulza, dem hl. Mauritius, und dem Wappenbild von Dorfsulza, der goldenen Linde. Das älteste Sulzaer Stadtsiegel von 1567 zeigt den heiligen Mauritius, Schutzpatron der Salzsieder. Als 1907 Stadt und Siedlung Sulza zusammengelegt wurden, entstand das heutige Allianzwappen, das im hinteren Feld die goldene Linde, das seit. 1810 nachweisbare Siegelzeichen von Dorfsulza zeigt. Das vorherige Wappen zeigte nur den Heiligen: Die Gemeindevertretung der Stadt Bad Sulza beschloß in ihrer Sitzung vom 16. Dez. 1949 eine Satzung, welche das Führen des Wappens und eines Siegels beinhaltet; als Siegelbild wurde das beschriebene Wappen mit Schildumrandung festgelegt.

Ortsteile: Sonnendorf, Bad Sulza.

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BAD TENNSTEDT, Stadt, Unstrut-Hainich-Kreis, Alt-Landkreis Bad Langensalza

BAD TENNSTEDTDie grünende Tanne zeigt bereits das älteste Wappen aus dem frühen 15. Jh.; ab 1489 tauchten der hessisch-thüringische Löwe sowie der Bischof mit Bibel und Weintraube auf. Die Tanne wurde wohl in der irrigen Ansicht in das Wappen aufgenommen, daß der Name Tennstedt (früher Fiskalgut Dannistaht) von Tanne herrühre. Nicht ausgeschlossen ist eine Ableitung des Ortsnamens von dem keltischen Wort Tain = Wasser. Der Löwe weist auf die einstige Oberherrschaft der thüringischen Landgrafen, der Abt auf die geistlichen Besitzungen der Klöster Hersfeld, Gandersheim und Fulda hin. Die Weintraube symbolisiert den früheren Weinbau.

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BELRIETH, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Meiningen

BELRIETHDer Turnierkragen ist ein Versuch, mit heraldischen Figuren eine Flußbrücke darzustellen, denn Belrieth war einst ein wichtiger Brückenort am Lauf der Werra. Die Eiche ist eine lokale Besonderheit.

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BENSHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Suhl

BENSHAUSENDas Bild entspricht dem des Siegels aus dem 17. Jahrhundert mit der Umschrift: DES FLECKENS BENSHAVSEN INSIEGEL und wurde bei weiteren Siegeln übernommen; der mittlere Turm soll den Kirchturm darstellen.

Ortsteile: Benshausen, Ebertshausen

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BERGA/ELSTER, Stadt, Landkreis Greiz

BERGA/ELSTERDas Wappenbild zeigt das Wahrzeichen der Stadt, eine mächtige, etwa 450 Jahre alte und unter Naturschutz stehende Eiche. Das Wappen stammt aus dem 19. Jh.; die seit dem 15. Jh. bekannten Siegel zeigten den Gekreuzigten.

Ortsteile: Berga/ Elster, Tschirma, Albersdorf, Eula, Kleinkundorf, Markersdorf, Obergeißendorf, Untergeißendorf, Wolfersdorf, Großdraxdorf, Wermsdorf, Clodra, Dittersdorf, Zickra.

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BERKA/WERRA, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach

Wappen 1972-1990: Geteilt und halb gespalten; oben in Silber auf grünem Berg drei rote Türme, unten vorn Hammer und Schlegel gekreuzt, unten hinten ein Wellenbalken.

BERKA/WERRA
Wappen seit 1847

Ein Siegel aus dem 17. Jh. zeigt drei Türme dicht nebeneinander stehend mit merklich überhöhtem mittlerem Turm; seit Anfang des 19. Jh. sind die Türme gleich hoch. Sie werden als die drei ehemaligen Stadttore gedeutet. Die Kreuze auf den Türmen könnten auf die Zugehörigkeit zum Kloster Hersfeld hinweisen. Das Wappen wurde der Stadt mit dem Stadtrecht 1847 verliehen; später in der Tinktur verändert. 1972 wurde das Stadtwappen "aktualisiert": Die Kreuze wurden von den Türmen entfernt, und das nun geteilte Wappen wurde im unteren Teil nochmals gespalten und mit dem Zeichen des Bergmannes sowie dem Symbol der Werra versehen.

Ortsteile: Berka, Fernbreitenbach, Gospenroda, Herda, Horschlitt, Rienau, Vitzeroda.

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BERKA/WIPPER, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

BERKA/WIPPER1128 erstmals urkundlich erwähnt ist die Gemeinde Berka eng verbunden mit der Birke, daher oben die Birken. Der Wellenbalken und das Mühlrad versinnbildlichen die Wipper und die Wassermühle. Der Löwe soll die Zugehörigkeit zum Land Thüringen versinnbildlichen.

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BERNTERODE bei Heilbad Heiligenstadt, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

BERNTERODEDas Wappen zeigt die Neugewinnung von Siedlungsland im 8. Jh.; Spruch: Gerodet hat der alte Bern(hard), wie ihr seht, den Ort, wo heut Bernterode steht.

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BETHENHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Gera

BETHENHAUSENDie Gemeinde Bethenhausen führt als Hauptmotiv und redendes Element zwei zum Beten gefaltete Hände. Ebenfalls als Deutung des Ortsnamens und aus Hinweis auf das historische Gasthaus "Zur Linde" ist die oben gezinnte Spitze zu betrachten. Im Gasthaus "Zur Linde" entspringt die Brahme. Dieser Fluß prägt die Region landschaftlich. Symbolisch für das Gasthaus und die in dessen Umgebung stehenden Linden fanden zwei Lindenblätter Aufnahme in das Gemeindewappen. Die Anzahl der Blätter verweist darauf, daß die Gemeinde aus zwei Ortsteilen besteht.

Ortsteile: Bethenhausen, Caasen.

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BEULBAR-ILMSDORF, Gemeinde, seit 23. März 1994 Ortsteil von Bürgel Saale-Holzland-Kreis, Alt-Landkreis Eisenberg

BEULBAR-ILMSDORFDas Wappen setzt sich zusammen aus den Zeichen des Territoriums und der einstigen Besitzer. Die hintere Schildhälfte gibt mit den drei Balken das Wappen der Herrschaft Eisenberg an und vorn ist das Wappen der Ritter von Beulbar. Die Tinkturen dafür sind jedoch frei erfunden, da es von diesem Geschlecht nur ein farbloses Siegelbild gibt.

Ortsteile: Beulbar, Gerega, Ilmsdorf.

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BEUREN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

BEURENDer Turm der für den ehemaligen Zollturm steht, ist Symbol einer beginnenden Stadtentwicklung Beurens im Mittelalter, die allerdings wahrscheinlich mit der Verlagerung der Zollstätte nach Heiligenstadt durch den Erzbischof von Mainz beendet wurde. Sinnbildlich dokumentiert die Gemeinde ihre jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Kurstaat Mainz durch das silberne Sechsspeichenrad, die Wappenfigur des Erzbistums. In diesem Sinne verkörpert das Eichenlaub in redender Weise die Einbindung Beurens in das Territorium des Eichsfeldes.

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BIBERAU, Gemeinde, seit 7. April 1994 Ortsteil von Schleusegrund Landkreis Hildburghausen

BIBERAUDie vier Schräglinksstäbe symbolisieren die vier Ortsteile von Biberau. Der silberne Wellenbalken deutet auf eine historische Grenzlage der Siedlung im Bibertal hin, wovon auch frühere Befestigungen im heutigen Eugenstein zeugen. Die silberne Glocke bezieht sich auf eine Überlieferung aus der frühen Geschichte des Ortes und wird im Zusammenhang mit der Ersterwähnung genannt. Das Rad verweist auf den alten Handelsweg, der dem Tal der Biber folgt. Es deutet zudem auf die häufige Nutzung von Wasserkraft sowie auf einen weiteren wichtigen Aspekt der Erwerbsgeschichte des Ortes - die Leistung von Vorspanndiensten - hin.

Ortsteile: Biberschlag, Engenstein, Tellerhammer, Lichtenau.

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BIRKENHÜGEL, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

BIRKENHÜGELBIRKENHÜGEL

Das Wappen deutet redend auf den Ortsnamen.

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BIRKIGT, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

BIRKIGT

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BIRKUNGEN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

BIRKUNGENDie Birke gilt als redendes Element zur Versinnbildlichung des Ortsnamens, wobei mit der Tingierung silber/rot die Landesfarben aufgenommen sind. Die langjährige Zugehörigkeit zu Mainz wird durch das sechsspeichige Rad im roten Herzschild dokumentiert.

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BISCHOFROD, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen, Alt-Landkreis Suhl

BISCHOFRODMit der Aufnahme der Figur des Krummstabes wird auf den Ortsnamen sowie auf die wahrscheinlich durch einen Bischof veranlaßte Ortsgründung durch Rodung hingewiesen. In diesem Zusammenhang ist auch der bewurzelte Laubbaum zu sehen. Den den Ort durchfließenden Weißbach symbolisiert das obere rechte Heroldsbild mit einem schräglinken Wellenbalken. Für die beiden in der Vergangenheit existenten Mühlen steht das Mühlrad.

Ortsteile: Bischofrod, Bischofrod-Keulrod.

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BLANKENBERG, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

Wappen: Ein durch drei Wellenlinien geteilter Schild; oben auf einem Hügel ein Gebäude, beseitet von zwei Bäumen; unten symbolisierte Papierrollen.

Das Wappen von Blankenberg zeigt im oberen Teil das ehemalige Schloß, beseitet von zwei Bäumen. Der untere Teil wird durch eine symbolische Wellenlinie - für die Saale - abgegrenzt und enthält drei weiße Papierrollen, die Auskunft über die Papierherstellung in der Region geben.

Ortsteile: Arlas, Blankenberg.

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BLANKENHAIN, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Weimar
BLANKENHAIN
Wappen 1945-1990
BLANKENHAIN
Wappen ab 1990

Das älteste Wappen von Blankenhain von 1273 zeigte eine Meldepflanze mit zwei Sternen in einem Schild. Dies war das Wappen des Mellinger Grafengeschlechtes, von denen die Blankenhainer abstammen. Nach dem 2. Weltkrieg bis zur Wende zeigt das Wappen den gleichenschen Löwen zwischen zwei Tannen und im Unterfeid eine Porzellanterrine, die auf die 1780 gegründete Porzellananufaktur verweist.

Ortsteile: Blankenhain, Egendorf, Krakau, Rottdorf, Keßlar, Niedersynderstedt, Lohma, Loßnitz, Tromlitz, Lengefeld, Hochdorf, Krakendorf, Schwarza, Thangelstedt, Altdörnfeld, Neudörnfeld, Lotschen, Meckfeld bei Blankenhain, Sollnitz, Obersynderstedt, Rettwitz, Saalborn.

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BLANKENSTEIN, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

BLANKENSTEINDie beiden Hämmer weisen auf den in der Gegend seit dem Mittelalter bis in das 19. Jh. betriebenen Bergbau hin. Der goldene Untergrund ist zweifach zu erklären: einmal als Licht für die Bergleute, zum anderen als reife Getreidefelder in der Gemarkung. Die blauen Wellenlinien zeigen an, daß der Ort an Saale, Selbitz und thüringischer Muschwitz liegt. Drei Papierrollen versinnbildlichen die seit über einhundert jährige Papierherstellung in Blankenstein. Der blaue Untergrund bedeutet Wasser.

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BLEICHERODE, Stadt, Landkreis Nordhausen

BLEICHERODEDas Bild tritt erstmals auf einem sigillum civitatis blichenrode aus dem 15. Jahrhundert auf. Sowohl Haltung als auch Ausrüstung dieses Ritters haben symbolischen Charakter und wurden dem Hauswappen der Honsteiner entlehnt, so der Schachschild mit seinen zwölf in Rot und Weiß dargestellten Feldern, der vom Ritter in der linken Hand gehalten wird. Den geschlossenen Helm zieren die Honsteiner Hirschstangen, die rechte weiß und die linke rot. Sie sind das Zeichen dafür, daß den Honsteinern das Jagdrecht zustand, denn dieses zählte zu den wichtigsten Privilegien. Die in Rot und Weiß ausgeführten Helmdecken bedeuteten, daß der Honsteiner die Stadt unter seinen Schutz gestellt habe. In der rechten Hand hält der Ritter ein Schwert, das mit der Spitze nach unten zeigt. Dies soll zum Ausdruck bringen, daß der Graf von Honstein die städtische Gerichtsbarkeit ausübte. Bleicherode erhielt erst im 16. Jahrhundert - nach dem Kauf des Schultheißenamtes - das Recht zugesprochen, für Ordnung und Sicherheit selbst zu sorgen, und erst seit dieser Zeit hatte die Stadt einen eigenen Scharfrichter. Die Sage vom Stadtwappen: In alten Zeiten stand auf dem Vogelberg bei Bleicherode eine Raubritterburg. Wer hier vorbeikam, wurde vom Raubritter und seinen Gesellen überfallen und manchmal sogar getötet. Bald waren die Wege so unsicher, daß sich niemand außerhalb der Stadtmauer auf die Straße traute. In dieser Not kam ein fremder Ritter nach Bleicherode. Er zog mit den wehrfähigen Männern der Stadt vor das Raubnest und zerstörte es. Zum Dank für seine Hilfe nahmen die Einwohner von Bleicherode das Bild des Ritters in ihr Stadtwappen auf.

Ortsteile: Bleicherode, Elende.

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BODELWITZ, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Pößneck

BODELWITZBODELWITZ

Das Wappen ist in den 30er Jahren entstanden. Über den Ursprung ist heute nichts mehr bekannt. Es war noch bis in die 60er Jahre an der Fassade des Rathauses Ziegenrück angebracht. Der Adler ist der preußische und ist auch in der gleichen Tingierung ausgeführt. Er deutet darauf hin, daß der ehemalige Kreis Ziegenrück von 1815 bis 1945 eine preußische Exklave war.

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BODENRODE-WESTHAUSEN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt
BODENRODE
Wappen Ortsteil Bodenrode

 
Der Vogel stellt einen Fliegenschnäpper dar. Das Wappen wurde schon lange durch die Gemeinde geführt; es findet sich auch über dem Eingangsportal des denkmalgeschützten Hauses Gemeindegaststätte Hauptstr. 72, welches über 200 Jahre alt ist, wieder. Das Wasser soll die Leine symbolisieren.

WESTHAUSEN
Wappen Ortsteil Westhausen

 
Das Wappen zeigt Adelheid von Gleichen als Burgfräulein vor einer Befestigungsanlage, die sich einmal im Ort befunden haben soll. Die Jahreszahl 1146 stellt die erste urkundliche Erwähnung dar.

Ortsteile: Bodenrode, Westhausen

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BOTTENDORF, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Artern

BOTTENDORF

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BREITUNGEN/WERRA, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

BREITUNGEN/WERRADas Wappen weist mit der Darstellung des sächsischen Rautenkranzwappens auf die jahrhundertelange ehemalige Zugehörigkeit der Ortsteile Frauen- und Altenbreitungen zu Sachsen-Meiningen und mit dem hessisch-thüringischen Löwen auf die des Ortsteiles Herrenbreitungen zu Hessen hin. Die Seerose auf grünem Feld symbolisiert die vorrangige Bedeutung des Naturschutzes für die gewässerreiche Landschaft um Breitungen.

Ortsteile: Breitungen/ Werra, Bußhof, Farnbach, Grumbach, Knollbach, Neuhof, Winne, Creimar.

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BRENNERSGRÜN, Gemeinde, seit 11. Dezember 1993 Ortsteil von Lehesten Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Lobenstein

BRENNERSGRÜNDas frühere Brennersgrüner Wappen (Helm mit Federbusch) war der Familie Brenner im Jahre 1629 verliehen worden. Im Jahre 1781 kaufte Albrecht Christian Brenner das Waldvorwerk Brandiskirchen bei Lehesten und benannte dieses Brennersgrün. Das neue Ortswappen enthält ein vierblättriges Kleeblatt.

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KURORT BROTTERODE, Stadt, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

KURORT BROTTERODEDie Werkzeuge sind die Symbole der Bergfreiheit, die von der Gründung des Ortes an bestand und immer wieder bestätigt werden mußte, z.B. 1537 durch den Landgrafen Philipp von Hessen. Die älteste Form beschrieb J. C. Geisthirt mit der Brotteröder Kirmesfahne. Sie sei 1 m2 groß von schwarzem Samt oder Tuch mit dem selbstgestickten Bergmannswappen als Andreaskreuz (Keil und Schlägel) sowie mit Silbertressen und -quasten. 1726 erschien das Wappen mit Hammer, Schlegel und Meißel gekreuzt zum ersten Mal im Siegel Ampt und Zenth Brotrot.

Ortsteile: Am Zainhammer, Kurort Brotterode, Kleiner Inselsberg.

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BRÜNN/THÜR., Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

BRÜNN/THÜR.BRÜNN/THÜR.

Der Wellenbalken gibt den Werra-Fluß an und zeigt damit auf eine geographische Situation. Das Brunnenhaus ist natürlich ein Bezug zum Ortsnamen; dieses ist einem realen Vorbild nachgestaltet worden.

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BUCHBACH, Gemeinde, seit 19. März 1994 Ortsteil von Gräfenthal Landkreis Sonneberg  Alt-Landkreis Neuhaus

BUCHBACHDas noch nicht genehmigte Wappen nimmt Bezug auf den Ortsnamen: Buche...Bach.

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BUFLEBEN, Gemeinde, Landkreis Gotha

BUFLEBENGrundlage für das Wappen der Gemeinde Bufleben bildet der aus dem Wappen der 1m Ort besessenen Herren von Hausen entlehnte Löwe. Die drei Ortsteile symbolisieren die drei Lindenblätter im Schildhaupt, die außerdem auf die auf einem Hünengrab wachsende Linde im Ort hinweisen.

Ortsteile: Hausen, Pfullendorf, Bufleben

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BÜRGEL, Stadt, Saale-Holzland-Kreis, Alt-Landkreis Eisenberg

BÜRGELDas älteste Siegel mit diesem Bild stammt aus dem Jahre 1610.

Ortsteile: Bürgel, Beulbar, Ilmsdorf, Droschka, Hetz dorf, Hohendorf, Rochgast, Lucka, Taupadel, Thalbürgel, Gerega, Silbertal, Göritzberg, Nischwitz, Gniebsdorf.

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BURGLEMNITZ, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

Wappen (ohne Farbangaben): Ähren, Fichte und Sichel.

Das derzeitige Wappen wurde zu DDR-Zeiten verliehen und soll die landwirtschaftliche Prägung des Ortes versinnbildlichen. Nach Aussagen älterer Bürger hatte Burglemnitz früher eine Linde im Wappen.

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BURGWALDE, Gemeinde, Landkreis EichsfeldAlt-Landkreis Heiligenstadt

BURGWALDEEine aus dem 16. Jh. überlieferte Abschrift der urkundlichen Ersterwähnung vom 30. März 1318 für Burgwalde nennt den Ort Borcwold, und für den 17. Sept. 1323 ist ein in München verwahrtes Originaldiplom mit der Erwähnung von Borcwolde nachweisbar. Eine Herkunft des Ortsnamens vom mittelhochdeutschen Wort bort in der Bedeutung von Tand bzw. Grenze ist denkbar. Diesem Gedankengang folgt der Wappenentwurf, indem im Wappen das Heroldsbild eines Bordes aufgenommen wurde. Zugleich wird damit der Einmaligkeitsanspruch des Wappens gewährleistet, da sich die Figur des heiligen Georg auch in zahlreichen weiteren Wappen findet. Für Burgwalde ist die Aufnahme dieses Heiligen im Wappen berechtigt, da er als Kirchenpatron bereits in früheren Gemeindesiegeln abgebildet wird.

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BUTTELSTEDT, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Weimar

BUTTELSTEDTDer Löwenschild ist der der Thüringer Landgrafen, die Oberlehnsherren von Burg und Buttelstedt waren. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Nikolaus geweiht, der deshalb ins Stadtwappen gekommen ist.

Ortsteile: Daasdorf, Buttelstedt, Nermsdorf, Weiden.

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BUTTSTÄDT, Stadt, Landkreis Sömmerda

BUTTSTÄDTBereits auf dem ersten Siegel aus dem 14. Jh. erscheint der Schutzpatron, der Erzengel Michael als Drachentöter, jedoch in den Händen die Schilde von Thüringen und Meißen haltend; erst im 16. Jh. wird er als Seelenwäger dargestellt. Auch die heraldische Lilie findet sich von Anfang an im Wappenbild, vermutlich als Symbol der "reinen Gerechtigkeit". Einige Zeit wurde nur das Lilienwappen verwendet, während lediglich das Heimatmuseum Buttstädt aus Traditionsgründen das Engelwappen führte; derzeit gilt wieder das Engelwappen als offizielles Stadtwappen.

 


Letzte Aktualisierung ( 11. 09. 2014 )
 
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