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16. 08. 2017
Wappen der Thüringer Landkreise, Städte und Gemeinden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Matthias Stier   
04. 12. 2006
Beitragsinhalt
Das Wappen des Freistaates Thüringen
Landkreise Altenburger Land - Zeulenroda
Städte und Gemeinden  Abtsbessingen - Buttstädt
Städte und Gemeinden  Camburg - Frießnitz
Städte und Gemeinden  Gahma - Grumbach
Städte und Gemeinden  Hachelbich - Kühndorf
Städte und Gemeinden  Langenorla - Mupperg
Städte und Gemeinden  Nägelstedt - Ruppersdorf
Städte und Gemeinden  Saalburg - Suhl
Städte und Gemeinden  Tambach-Dietharz - Zoppoten

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HACHELBICH, Gemeinde, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Sondershausen

HACHELBICHWie aus der ersten urkundlichen Erwähnung Hachelbichs aus dem Jahre 1186 hervorgeht, gehörte auch Besitz von Hachelbich zum Kloster in Gölllingen. Dieses Kloster wurde etwa im Jahre 1000 vom Benediktiner-Mönchsorden Hersfeld-Fulda gegründet. An die im Jahre 1193 errichtete Kapelle soll das silberne Kleeblattkreuz erinnern. Die zu diesem Kloster gehörenden Ländereien und Waldungen erstreckten sich auch auf das Gebiet der Hainleite. Der Höhenzug der Hainleite steht auch im ursächlichen Zusammenhang mit der Namensgebung des Ortes. Der Hachelbach ist offensichtlich der Bach, der aus dem Hag kommt. Hag und Hain stehen gleichermaßen für Wald oder Buschwerk. Eine einzigartige Erscheinung der Hainleite ist die Blutbuche, die etwa um 1680 spontan erwuchs. Sie war die Stammutter sämtlicher heute in Europa und Nordamerika stehender Blutbuchen. Sie wird stilisiert im 2. Feld dargestellt. Der Fisch soll auf Hachelbichs natürliche Bedingungen für die Fischzucht und auf die Farbe des Wassers hinweisen. Durch Zugehörigkeit zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen erfolgten Fischlieferungen an den Fürstenhof. Die Fischzucht hat sich bis in die heutige Zeit in Hachelbich fortgesetzt.

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HAINRODE/HAINLEITE, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

HAINRODE/HAINLEITENach etymologischer Deutung des Ortsnamens ist die Ansiedlung Hainrode durch Rodung entstanden. Die beiden Beile und der stumpf geästete Stamm nehmen als redende Elemente auf den Ortsnamen Bezug. Gleichzeitig lehnt sich das Wappen der Gemeinde an das Familienwappen der Herren von Bila an, welches in Blau zwei silberne Beile zeigt. Besitzungen derer von Bila sind vom 15. Jh. bis zum Anfang des 20. Jh. in der Ortschaft nachweisbar.

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HARRA, Gemeinde,Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

HARRADie drei Tannen verkörpern die waldreiche Gegend; das Wasser steht für den Flußlauf der Saale, und die zwei Bergmannshämmer symbolisieren den früheren Bergbau in der Gegend.

Ortsteile: Harra, Kießling, Lemnitzhammer.

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HARRAS, Gemeinde, seit 21. Okt. 1993 Ortsteil von Eisfeld Landkreis Hildburghausen

HARRASDas Wappen beruht auf dem Familienwappen derer von Rosenau. Das Geschlecht von Rosenau hatte Besitzungen in Harras. An einem der ältesten Gebäude des Ortes befindet sich das Rosenauer Wappen. Es wurde bereits in der Vergangenheit als Symbol für die Gemeinde genutzt.

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HASELBACH, Gemeinde, Landkreis Sonneberg

HASELBACHDer Stern steht für die Glasbläserei; die Farben Grün/Silber sind die alten Meininger Farben. Die Skier stehen für den Wintersport. Der Name Haselbach wird durch die Haselkätzchen und das blaue Band (Bach) symbolisiert.

Ortsteile: Haselbach, Hohenofen, Vorwerk Haselbach.

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HASENTHAL, Gemeinde, seit 30. März 1994 Ortsteil von Engnitzthal Landkreis Sonneberg

Wappen: In Gold ein halbiertes blaues Mühlrad, darüber eme stilisierte grüne Fichte, belegt von einem schwarzen springenden Hasen.

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HAUSEN (Eichsfeld), Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

HAUSENWährend der Bischofstab auf die frühere Zugehörigkeit der Gemeinde zum Klostergut der Zisterzienser in Reifenstein hinweist, symbolisiert das Schwert als Attribut der hl. Katharina von Alexandrien die auf ihren Namen geweihte Kirche von Hausen. Die ins Wappen gesetzten stilisierten Häuser spiegeln schließlich in redender Form den Ortsnamen wider.

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HEBERNDORF, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

HEBERNDORFDas Wappen symbolisiert den Henneberg und im Vordergrund eine Kiefer.

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HEILBAD HEILIGENSTADT, Stadt, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

HEILBAD HEILIGENSTADTHeiligenstadt wurde 973 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1227 verlieh der Mainzer Erzbischof Siegfried Ir. der zum Fürstentum Mainz gehörenden Stadt Heiligenstadt das Stadtrecht und ein Stadtsiegel. Dieses Siegel zeigt die Umschrift:"+ Sigillum Burgensium Heiligenstat."  Im Siegelfeld wird der Verleiher des Stadtrechts, Siegfried H., als Ritter dargestellt. Der linke Arm trägt einen Schild, auf dem das Mainzer Rad zu sehen ist, während der rechte Arm eine Fahne mit der gleichen Symbolik führt. In der rechten oberen Ecke ist eine zinnenbewehrte Mauer mit Turm zu sehen, sinnbildlich für die Stadtgemeinschaft bzw. das Stadtrecht.

Ortsteile: Heilbad Heiligenstadt, Kalteneber, Flinsberg, Rengelrode, Günterode.

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HEINERSDORF, Gemeinde, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

Wappen (ohne Farbangaben): Drei übereinanderliegende Dachschiefer, gekreuzte Berghämmer, Nadelbaum und Getreideähren.

Die Dachschiefer und Berghämmer stehen für den Schieferbergbau, der Nadelbaum für die Waldwirtschaft und die Getreideähren für die Höhenlandwirtschaft.

Ortsteile: Heinersdorf, Klettigshammer, Klettigsmühle.

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HEINRICHS, Ortsteil von Suhl, Stadt Suhl

HEINRICHSDiese Darstellung erscheint in einem Schild auf dem noch vorhandenen: " + DES. FLECKEN. HEINRICHS. SIEGEL c . .... 1656". Denselben Schild hat: "DES FLECKEN. HEINRICHS. SIEGEL 1723" und das Farbsiegel von 1880.

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HELDRUNGEN, Stadt, Kyffhäuserkreis, Alt-Landkreis Artern

HELDRUNGENIn der Literatur finden sich zwei Varianten des Stadtwappens von Heldrungen: 1. Otto, Hupp, Deutsche Ortswappen, Hrsg,. von der Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft Bremen, zeigt auf goldenem Grund einen schwarzen, rotbewehrten Löwen, überdeckt von einem silber-rot geschachten Schräglinksbalken. Erläuternd fügt Hupp hinzu, daß es sich hierbei um das Wappen der alten Herren von Heldrungen handele. Eine Quelle für diese Behauptung konnte von uns nicht ermittelt werden. Diese Beschreibung wurde übernommen vom Deutschen Städtebuch, Bd. 11 Mitteldeutschland, Stuttgart - Berlin 1941, S. 542. 2. C. Sagittarius, Geschichte der thüringischen Herrschaft Heldrungen, In: Miscellanea Saxonia 13, 1779, S. 319, beschreibt das Wappen der Herren von Heldrungen wie folgt: ... ein gelber aufgerichteter vor sich sehender Löwe, über welchem ein quer- oder gelehnter Balken über Eck mit roth und weiß, schachweise verändert, gezogen im blauen Felde, ... . In dieser Form führten es auch die Grafen von Mansfeld im dritten Feld ihres Wappens. Sie waren 1479 in den Besitz der Herrschaft Heldrungen gelangt. Der Neue Siebmacher, Teil I, 4 (Städtewappen), Nürnberg 1885, verzeichnet für Heldrungen nur ein Siegel (Justitia mit verbundenen Augen).

Ortsteile: Bhf. Heldrungen, Braunsroda, Heldrungen.

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HELLINGEN, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

HELLINGENWährend die zwei gekreuzten Werkzeuge von einem alten steinernen Dorfgerichtswappen am Eingang des Kirchenbereichs herrühren, wobei das zweite, heute unkenntliche Werkzeug durch eine Schöpfbutte ersetzt wurde, die auf das seit 1714 besessene Braurecht und das Gemeindebrauwesen hinweisen, symbolisiert der Turm, bedeckt mit dem Wappen der Schott von Schottenstein als der ehemaligen Lehnsträger im 16. Jh., das Rittergut als das bemerkenswerteste Bauwerk der Gemeinde.

Ortsteile: Hellingen, Poppenhausen, Käßlitz, Volkmannshausen, Rieth (Rieth, Albingshausen).

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HELMSGRÜN, Gemeinde, seit 21. Mai 1993 Ortsteil von Lobenstein Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Lobenstein

HELMSGRÜN

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HERBSLEBEN, Gemeinde, Unstrut-Hainich-Kreis, Alt-Landkreis Bad Langensalza

HERBSLEBENDie Sparren sind das Stammwappen der Herren von Herbsleben, die den Ort von den Grafen von Henneberg zu Lehen hatten. Der Hirsch dürfte eine moderne Verschönerung des roten Windhundes der Herren von Wangenheim sein, die 1362 auf Ansprüche an Herbsleben verzichteten. Alte Siegel sind nicht bekannt; seit dem 17. Jh. steht dieses Wappen in den neuen Stempeln.

Ortsteile: Herbsleben, Kleinvargula.

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HERINGEN/HELME, Stadt, Landkreis Nordhausen

HERINGEN/HELMEDas Schachschild mit Helmzier ist das Wappen der Grafen von Honstein, wie es in den Emblemen mehrerer Harzstädte enthalten ist. Deren Wappen erscheint seit dem 14. Jh. im Stadtsiegel mit der Umschrift: SIGILLVM OPIDI HERINGINE. Die Heringe, Zusätze aus späterer Zeit, machen das Wappen redend.

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HESSBERG, Gemeinde, Landkreis Hildburghausen

HESSBERGGrundlage des Gemeindewappens ist das Wappen derer von Heßberg, deren Stammsitz der Ort war. Da dieses Geschlecht nicht ausgestorben ist, mußte das Wappen etwas verändert werden. Dies ist durch Seitentausch und Minderung um einen Balken geschehen.

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HEUKEWALDE, Gemeinde, Landkreis Altenburger Land, Alt-Landkreis Schmölln

HEUKEWALDEHEUKEWALDE

Der Ort befindet sich auf altem Reichsterritorium, so daß der schwarze Adler daran erinnert. Die Altenburger Burggrafen bekamen später dann das Gebiet. Ihre rote Rose ist ein Hinweis darauf. Die Ähre stellt den Ort als traditionelle Agrargemeinde dar.

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HEYERODE, Gemeinde, Unstrut-Hainich-Kreis, Alt-Landkreis Mühlhausen

HEYERODEWährend das silberne Mühleisen für die Zugehörigkeit zum Landkreis Mühlhausen steht, deutet das sechsspeichige Rad auf die frühere Einbindung in das Erzbistum Mainz hin und die Figur der ausgerissenen Eiche führt die Tradition älterer Gemeindesiegel fort.

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HILDBURGHAUSEN, Stadt, Landkreis Hildburghausen

HILDBURGHAUSENBereits für das Jahr 1331 ist ein Stadtwappen für Hildburghausen nachgewiesen. Damals zeigte dieses über einer Stadtmauer mit zwei Türmen eine Henne. 1374 erhielt Hildburghausen auf grund von Besitzveränderungen ein neues Siegel und Wappen. Bertholds Urenkelin Margarethe heiratete Balthasar, den Landgrafen von Thüringen und Markgrafen zu Meißen aus dem Hause Wettin. Sie brachte als Heiratsgut ihr mütterliches Erbe, die Städte und Gerichtsbezirke Hildburghausen, Eisfeld, Heldburg-Ummerstadt in die Ehe. So erhielt Hildburghausen das Wappen mit den vier Löwen: zweimal den silbern-roten thüringischen und zweimal den schwarzen meißnischen Löwen.

Ortsteile: Birkenfeld, Hildburghausen, Häselrieth, Wallrabs, Pfersdorf, Leimrieth, Ebenhards, Gerhardtsgereuth, Bürden, Weitersroda.

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HINTERNAH, Gemeinde, seit 31. Aug. 1993 Ortsteil von Nahetal Landkreis Hildburghausen, Alt-Landkreis Suhl

HINTERNAHDer Ort unterstand im Mittelalter den Grafen von Henneberg. Die Bauern des Ortes standen als Halb- und Viertelspänner den Grafen zu Diensten. Deshalb soll das Rad an dieses Dienstverhältnis erinnern. Der Hammer soll das alte Hammerwerk darstellen, das den wirtschaftlichen Aufschwung hier brachte. Berg und Tannen sind Symbole für die geographische Lage des Ortes.

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HIRSCHBERG, Stadt, Saale-Orla-Kreis, Alt-Landkreis Schleiz

HIRSCHBERGDer Hirsch spielt auf den Namen der Stadt an, der offenbar mit einem Rudegerus de Hirzperc (Rüdiger von Hirschberg) zusammenhängt, dessen Familie den Hirsch im Wappen führte. Bei dem Adler am Spalt handelt es sich vermutlich um den Reichsadler. Älteste Siegel, so eines mit der Umschrift DES KAEISER PRIVILEG STAETLEINS HIRSBERG AN DER SAAL INSIGEL, stammen aus dem 17. Jh.; das ältere Wappen zeigt das gleiche Wappenbild, aber in veränderten Tinkturen.

Ortsteile: Hirschberg, Venzka, Göritz, Lehesten, Sparnberg, Ullersreuth.

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HOCKERODA, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Kaulsdorf Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

HOCKERODAWährend im Wappen die WellendeichseI für den Zusammenfluß der Flüsse Sormitz und Loquitz steht, symbolisieren die drei Nadelbäume (Tannen) die waldreiche Umgebung des Ortes.

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HOHENKIRCHEN, Gemeinde, Landkreis Gotha

HOHENKIRCHEN

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HOHENLEUBEN, Stadt, Landkreis Greiz, Alt-Landkreis Zeulenroda
HOHENLEUBEN
Wappen 1937 bis 1990
HOHENLEUBEN
Wappen seit 1991

Die stilisierte Burg Reichenfels und die Jahreszahl 1200 weisen auf den historischen Zusammenhang von Hohenleuben und Reichenfels seit ihrer Entstehung hm. Die wuchtige Mauer symbolisiert das Stadtrecht, das offene Tor das Marktrecht und der geharnischte Schwertarm die ursprünglich Reichenfels, später dem Justizamt Hohenleuben zustehende Gerichtsbarkeit.

Ortsteile: Brückla, Hohenleuben.

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HOHES KREUZ, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

HOHES KREUZWappen: Vier Wappenschilde: jeweils Symbole mit Eichenblattmotiv: Bär auf Sitzpodest (Siemerode); Pelikan (Bischhagen); Kuckuck auf Eichenlaubzweig (Mengelrode); Kirchenmotiv (Streitholz).

Die Gemeinde Hohes Kreuz wurde am 1. Jan. 1991 aus den Gemeinden Siemerode Mengelrode, Bischhagen und Streitholz gebildet. Wappen und Siegel wurden durch Zusammenfassung der Symbole der 4 vorherigen Einzelgemeinden geschaffen.

Ortsteile: Bischhagen, Mengelrode, Siemerode, Streitholz.

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HUNDESHAGEN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

HUNDESHAGENDie Gemeinde Hundeshagen ist weithin als eichsfeldisches Musikantendorf bekannt. Ein großer Teil der Bevölkerung verdiente den Lebensunterhalt durch Gesang und Musik. Besonders typisch in der Anfangszeit waren Harfenpianistenkapellen. Somit steht die Harfe im Wappen als Symbol für die Tradition des Musikergewerbes in Hundeshagen. Von historischer Bedeutung ist das Glockenhaus von Hundeshagen. Dabei handelt es sich um eine überdachte Balkenkonstruktion, welche die drei Kirchenglocken aufnimmt und räumlich vom Kirchengebäude getrennt ist. Diese architektonische Besonderheit wird durch den Sparren und drei Glocken versinnbildlicht. Das silberne sechsspeichige Rad verweist auf die langjährige Zugehörigkeit zum Erzbistum und zum Kurstaat Mainz.

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HÜTTENGRUND, Gemeinde, seit 30. März 1994 Ortsteil von Engnitzthal Landkreis Sonneberg

HÜTTENGRUNDDer Porzellanisolator symbolisiert die früher vorherrschende Porzellanindustrie in der Gemeinde. Die Faust mit Hammer soll den Ursprung der Entstehung der Gemeinde mit Eisen- und Hammerwerken symbolisieren. Das untere Feld soll die Lage der Gemeinde im Tal zwischen bewaldeten Berghängen zum Ausdruck bringen.

Ortsteile: Blechhammer, Hüttengrund.

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ICHTERSHAUSEN, Gemeinde, Ilm-Kreis, Alt-Landkreis Arnstadt

Wappen: In Rot auf grünem Boden der golden gerüstete hl. Georg mit Fahnenlanze und Schild, links oben ein goldener Stern.

Der Ort Oechtricheshusen war schon vor dem Jahre 1133, in dem Friderun von Grumbach und ihr Sohn Marquard hier zu Ehren des hl. Georgs das später berühmte Kloster gründeten, von Bedeutung, obwohl er nie Stadtrechte erhielt. Das alte Siegel zeigte die Dorfkirche; das SIGIL DES DORFF ICHTERSHAVSEN aus dem 16. Jh. zeigt den beschriebenen Schild.

Ortsteile: Ichtershausen, Thörey, Rehestädt, Eischleben.

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ILFELD, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

ILFELD

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ILMENAU, Stadt, Ilm-Kreis, Alt-Landkreis Ilmenau

ILMENAUILMENAU

Die Krone über dem Reichsadler deutet auf das Reichsamt der Henneberger Grafen hin. Das ge schachte Feld stellt einen Ausschnitt aus dem Würzburger Stadtwappen dar und bezieht sich ebenfalls auf das von den Hennebergern dort ausgeübte Reichsamt. Die Henne auf dem grünen Dreiberg ist das Wahrzeichen des Henneberger Grafengeschlechts. Der Blattwedel mit den neun Blättern symbolisiert die neun Dörfer des früheren Amtes Ilmenau.

Ortsteile: Ilmenau, Roda, Unterpörlitz, Oberpörlitz, Heyda, Manebach.

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JENA, kreisfreie Stadt

JENABei Jenas Wappen handelt es sich eigentlich um das historische Siegel des Stadtrates. Das tatsächliche Wappen war, wie auf den Jenaer Brakteaten aus dem 14. und 15. Jh. sowie an alten Grenzsteinen in der Jenaer Flur ersichtlich ist, die Weintraube. Das älteste Siegel der Stadt Jena stammt aus dem Jahre 1382 und zeigt bereits den Erzengel Michael, den Patron der Hauptkirche, der einem Drachen die Lanze in den Rachen stößt. Als die Landgrafen von Thüringen die Stadtherrschaft von allen Lobdeburgern übernahmen, wurde zusätzlich der meißnische Löwenschild ins Siegel aufgenommen. Als Vorbild für das seit 1975 gültige Wappen diente ein neugestaltetes Stadtsiegel von 1905, das sich stark an das im Jahre 1625 eingeführte anlehnte. Die jetzige Fassung wurde am 16. Sept. 1992 durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Stadt-/Ortsteile: Ammerbach, Burgau, Göschwitz, Jena, Lichtenhain, Lobeda, Löbstedt, Wenigenjena, Winzerla, Wöllnitz, Ziegenhain, Zwätzen, Drackendorf, Maua.

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JESUBORN, Ortsteil von GehrenIlm-Kreis, Alt-Landkreis Ilmenau

JESUBORN

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KAHLA, Stadt, Saale-Holzland-Kreis, Alt-Landkreis Jena
KAHLA
Wappen von 1950

Das Wappen zeigt die Patronin der Stadtkirche von Kahla, die heilige Margarethe, deren Bild bereits im ersten Siegel der Stadt 1399 war, allerdings noch ohne den geflügelten Drachen. Der Löwenschild ist das Wappen der Grafen von Schwarzburg, die Kahla 1333 gekauft hatten; der Stern ist Beiwerk.

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KALLMERODE, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

KALLMERODEDie Gemeinde Kallmerode wird urkundlich erstmals im Jahre 1206 erwähnt. St. Martin ist Schutzpatron der Kirche. Im Gemeindesiegel wird der Heilige ebenfalls geführt. Das Erzbistum Mainz als ehemalige Gebietsherrschaft hat Münzen, sogenannte Bettlertaler, mit diesem Motiv geprägt. Der silberne Untergrund symbolisiert die Winterzeit der Legende, die darauf gestreuten Eichenblätter stehen für das Eichsfeld.

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KALTENNORDHEIM, Stadt, Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen

KALTENNORDHEIMDer Ort Kaltennordheim wurde in einer Schenkungsurkunde vom 6. Juli 795 erstmals urkundlich erwähnt: "...in pago Tollifeldum villa Nordheim." Mit der Stadtrechtverleihung 1562' erhielt Kaltennordheim das noch heute gültige Wappen. Dieses Wappen entstammt dem Siegel des STADTFLECKEN KALTENNORTHEIM und erinnert an die Zugehörigkeit zur Grafschaft Henneberg. Durch die Stadtgerechtigkeit war dem Ort von nun an auch gestattet, Jahres- und Wochenmärkte durchzuführen. Der Markt zu Pfingsten, welcher später im Volksmund als "Heiratsmarkt" bezeichnet wurde, fand erstmals 1563 statt und entwickelte sich bis heute zu einer festen Tradition.

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KAMSDORF, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

KAMSDORFDie Figur des Adlers rührt aus dem Kleinkamsdorfer Wappen her und läßt sich auf die frühere territoriale Zugehörigkeit zu Preußen zurückführen. Der rote Berg im Schildfuß steht für den zwischen Kamsdorf und Saalfeld liegenden Roten Berg, der sich bis in die Ortslage hinein erstreckt. Vom Großkamsdorfer Wappen wurden die Ahre mit gekreuztem Schlegel und Eisen übernommen. Diese Figuren weisen auf den traditionell betriebenen Bergbau und die Landwirtschaft hin.

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KATZHÜTTE, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Neuhaus

KATZHÜTTEDer Hauptschild stellt das Zeichen der Familie von Schaumberg dar, die eine große Bedeutung für die Entwicklung des Ortes hatte. Im Schildfuß erscheint das Amtswappen der Grafen von Schwarzburg, die kaiserliche Erbstallmeister waren, und zu deren Herrschaftsbereich der Ort einst gehörte. Die gestückte Schrägleiste ist ein Hinweis auf die Eisenbahnlinie, die für den Ort eine wichtige Verkehrsader darstellt.

Ortsteile: Katzhütte, Oelze.

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KAULSDORF, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

KAULSDORFDie Farben Rot und Silber symbolisieren die Landesfarben. Die Weintraube weist auf den Weinanbau in den Ortsteilen Kaulsdorf und Tauschwitz hin, welcher bis Ende des vorigen Jahrhunderts betrieben wurde. Das Eichenblatt symbolisiert den Ursprung des Namens, welcher aus dem Begriff am Eichelberg abgeleitet ist. Der Wellenbalken als diagonale Trennung soll symbolisch die Saale darstellen, an welcher der Ort liegt und der die Ortsteile Kaulsdorf und Tauschwitz und den Ortsteil Eichicht trennt.

Ortsteile: Eichicht, Kaulsdorf, Breternitz, Fischersdorf, Hockeroda, Weischwitz.

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KIESELBACH, Gemeinde, seit 1. Juli 1994 Ortsteil von Merkers-Kieselbach Wartburgkreis, Alt-Landkreis Bad Salzungen  

KIESELBACHDer Wellenbalken mit den Kieseln symbolisiert redend den Ortsnamen.

Ortsteile: Kieselbach (Kieselbach, Kambachsmühle), Merkers.

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KINDELBRÜCK, Stadt, Landkreis Sömmerda

KINDELBRÜCKDer thüringische Löwe im Wappen von Kindelbrück ist darauf zurückzuführen daß der Ort vom Landgrafen von Thüringen zur Stadt erhoben worden war.

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KIRCHGANDERN, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Heiligenstadt

KIRCHGANDERNDas Wappen ist redend: Die zentrale Wappenfigur des flugbereiten Ganter geht auf ein Bildsiegelmotiv aus dem Jahre 1950 zurück, und das Wappen führt somit ebenfalls historische Tradition fort. Auf die frühere Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz verweist schließlich das silberne sechsspeichige Rad im Herzschild.

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KITTELSTHAL, Gemeinde, seit 23. Febr. 1994 Ortsteil von Thal Wartburgkreis, Alt-Landkreis Eisenach

KITTELSTHAL

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KLEINBARTLOFF, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

KLEINBARTLOFFDer belaubte Zweig bringt die unmittelbare Nähe des Ortes zu den Buchenwaldungen des Düns zum Ausdruck. Der Mühlstein deutet auf die fünf ehemaligen zur Gemeinde gehörenden Mühlen an der Ohne hin. Torhaus und Mauer des ehemaligen Klosters sind historischer Gegenstand des Kleinbartloffer Ortsteiles Reifenstein.

Ortsteile: Kleinbartloff, Reifenstein.

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KLEINBODUNGEN, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

KLEINBODUNGEN

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KLEINSCHMALKALDEN, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Schmalkalden

KLEINSCHMALKALDENDer Ort hieß bis 1945 Kleinschmalkalden. Jahrhundertelang war die Schmalkalde zugleich Landesgrenze und trennte die beiden Ortsteile, einen hessisch-preußischen (Hessischer Löwe) und einen sächsisch-thüringischen (Sächsischer Rautenkranz). Durch die Lage des Ortes in einem engen Tal wirkte sich diese Teilung oft nachteilig aus. Noch im Kriege 1866 gehörten die Einwohner der beiden Ortsteile zwei sich feindlich gegenüberstehenden Ländern an. Erst mit dem Ende des Krieges im Jahre 1945 wurden beide Ortsteile vereinigt und die Gemeinde erhielt, ohne Wollen der Bevölkerung, den Namen Pappenheim. Durch Bürgerentscheid wurde 1990 der alte Ortsnamen wiedergewählt. Im unteren Teil des Wappens wird die "Hohe Warte" symbolisiert - ein in der Nähe des Ortes befindlicher, 1905 errichteter Aussichtsturm.

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KLETTBACH, Gemeinde, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Erfurt

KLETTBACHDas Wappen deutet mit dem silbernen Rad die einstige Zugehörigkeit zur Stadt Erfurt an. Der Schragen ist das Andreaskreuz und symbolisiert somit den Patron des Ortes.

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KLETTENBERG, Gemeinde, Landkreis Nordhausen

KLETTENBERGDas Ortswappen ist mit dem des gleichnamigen Harzgrafengeschlechtes identisch, das hier im Mittelalter große Teile der Landschaft besaß. Außerdem gibt der Hirsch einen Hinweis auf die waldreiche Umgebung des Ortes.

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KÖLLEDA, Stadt, Landkreis Sömmerda

KÖLLEDADie Figur stellt St. Wigbert, den Schutzheiligen des Klosters Hersfeld und der hiesigen Stadtkirche dar und weist damit auf die einstige Grundherrschaft der Abtei Hersfeld hin. Der Ahornast war das Wappenzeichen der Herren von Werthern, die Anfang des 16. Jh. die Nachfolge der Grafen von Beichlingen angetreten hatten.

Stadtteile: Battgendorf, Kölleda, Dermsdorf.

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KÖNIGSEE, Stadt, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Rudolstadt

KÖNIGSEEDas Wappen ist schon seit Beginn des 14. Jh. bekannt und blieb im wesentlichen unverändert. Während über den Geharnischten Unklarheit besteht, entstammt der Löwenschild dem Wappen der Grundherren, der Grafen von Schwarzburg. Der Ritter wird einerseits als eine Rolandstatue in der königlichen Form, das heißt mit blankem Schwert, als Symbol der hohen Gerichtsbarkeit gedeutet, andererseits könnte er einen schwarzburgischen Grafen darstellen, da es sich nicht nur bei dem Löwen, sondern auch bei der Helmzier um alte schwarzburgische Hauszeichen handelt.

Ortsteile: Garsitz, Königsee, Lichta, Unterschöbling, Köditz, Oberschöbling, Dörnfeld a. d. Heide, Horba.

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KÖNITZ, Gemeinde, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, Alt-Landkreis Saalfeld

KÖNITZDas Wappen zeigt wie das alte Dorfsiegel das Schloß Könitz.

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KRANICHFELD, Stadt, Landkreis Weimarer Land, Alt-Landkreis Weimar

KRANICHFELDDie Herren von Kranichfeld führten in ihrem Wappen einen Kranich in einem dreieckigen Schild. Als die Reußen von Plauen im 15. Jh. die Oberherrschaft erwarben, brachten auch sie den Kranich in ihr Wappen. Aus dem Lehnbrief des Kaisers Ferdinand 1. an die Reußen vom Jahre 1561 ist zu entnehmen: "...ist ein weißer oder silberfarben Schilt, dar Ine erscheinend für sich aufrechts zum ganng geschickt, ein gelber oder goldtfarber Kranich..." Anläßlich der Stadtrechtverleihung 1651 kamen auf Initiative der Gräfin Anna Sophia von Schwarzburg in das Stadtsiegel mit der zweizeiligen Umschrift INSIGEL DES NEUEN STÄDTLEINS KRANICHFELD IM FRIEENSIAHR VON DER HERRSCHAFT ERTHEILT 1650 eine blaue Wolke, aus der eine Hand einen grünen Palmzweig über das Haupt des Kranichs hält und die Jahreszahl 1650. Diese Zusätze gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das nach den Auswirkungen des 30jährigen Krieges im August 1650 begangene Friedensfest zurück. Anläßlich der Übernahme der Oberherrschaft durch das Gothaer Herzogtum im Jahre 1663 erscheint erstmals der Stein in der erhobenen Kralle des Kranichs nicht im Amtssiegel, während das Stadt siegel zur gleichen Zeit den Kranich ohne Stein darstellt. Die Deutung ist nicht sicher, es könnte ein Symbol der Wachsamkeit sein: Einem alten Irrglauben zufolge sollen Kraniche, die während der Rast Wache haben, einen Stein in der erhobenen Kralle halten. Schlafen sie ein, fällt der Stein herab und weckt sie auf.. Das heutige Wappen vereinigt beide Varianten.

Ortsteile: Kranichfeld, Am Stausee, Barchfeld a. d. Ilm, Stedten/ Ilmtal.

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KREUZEBRA, Gemeinde, Landkreis Eichsfeld, Alt-Landkreis Worbis

KREUZEBRADas Mainzer Rad steht für die frühere territoriale Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Mainz. Der Dreiberg symbolisiert den die dorfnahe Landschaft prägenden Bocksbühl sowie die hügelige Umgebung von Kreuzebra insgesamt. Die im Wappen dominierende Figur des Passionskreuzes spiegelt in redender Form den Ortsnamen wider und weist zugleich auf die in der Pfarrkirche befindliche Kreuzreliquie hin.

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KRIEBITZSCH, Gemeinde, Landkreis Altenburger Land

KRIEBITZSCHOrtsteile: Altpoderschau, Kriebitzsch, Zechau.

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KÜHNDORF, Gemeinde, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Alt-Landkreis Suhl

KÜHNDORFDie Henne ist das Zeichen der Grafschaft Henneberg und deutet die ehemalige territoriale Situation an. Grundherr in diesem Ort war allerdings der Johanniter-Orden. Das silberne Kreuz erinnert daran. Die Sparren verkörpern die vielen Fachwerkhäuser des Ortes, und der Rinderkopf ist ein Hinweis auf die Landwirtschaft.

 


Letzte Aktualisierung ( 11. 09. 2014 )
 
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