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26. 05. 2020
Frühere Verordnungen über Geschützte Landschafts(bestand)teile im Raum Erfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Detlef Tonn   
20. 04. 2008
Beitragsinhalt
Übersicht
Eintragungen in Landschaftsschutzkarte Kreis Weißensee
VO zum Schutz von Landschaftsteilen Kr.Weißensee
GLB der Stadt Erfurt [1991]
Ausweisung des GLB "Am kleinen roten Berge" [2003]
Ausweisung der GLB Gemarkung Töttelstädt [2004]
Ausweisung des GLB "Der Dreienbrunnen" [2004]

Erstveröffentlicht im Amtsblatt
der Stadt Erfurt am 14. August 1991

Geschützte Landschaftsbestandteile der Stadt Erfurt

Am 18. April 1991 beschloß der Magistrat der Stadt Erfurt die „Sicherung schutzwürdiger Biotope und Einzelobjekte in Erfurt“.

Der Beschluß ist eine einstweilige Sicherung entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Damit wurde die rechtliche Grundlage für den Schutz einzigartiger Naturgebilde sowie von noch vorhandenen Lebensräumen bedrohter Tiere und Pflanzen in und um die Stadt Erfurt geschaffen. In diesen Gebieten bzw. im Bereich der Einzelobjekte sind alle Maßnahmen verboten, die zu Veränderungen, Beeinträchtigungen oder gar Beseitigung führen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen sowie der sich nach dem Bundesnaturschutzgesetz ergebenden Festlegungen werden durch das Naturschutzamt überwacht.

Es wird darauf hingewiesen, daß nach geltendem Recht eine Duldungspflicht der Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigten der geschützten Flächen bzw. Objekte bezüglich notwendiger Maßnahmen des Naturschutzes besteht. Dies kann bei Flächen im besiedelten Bereich mit einer Pflegepflicht verbunden sein. Mit den Eigentümern/Nutzern der geschützten Gebiete wird das Naturschutzamt Schutz- und Pflegemaßnahmen abstimmen. [...]

Geschützte Landschaftsbestandteile“ im Bereich der Stadt Erfurt

lfd. Nr.

Bezeichnung

Gemarkung

Flur

Lage

Fläche
in ha

1.

Quellteich mit Silbergraben

 

 

LSG Steiger

3,5

2.

Martinsbusch

 

 

LSG Steiger

12,5

3.

Hochheimer Holz mit Hopfengrund und Wallburg

 

 

LSG Steiger

ca. 63

4.

Wiese am Wachsenburgblick

 

 

LSG Steiger

2,1

5.

Kellergrund mit Altbuchenbeständen

 

 

LSG Steiger

ca. 4

6.

Feldgehölz, Wiese und Halbtrockenrasen „Hungerbachtal“

Marbach

 

südwestl. der Ortslage

5

7.

Dreienbrunnenfeld mit Kresseklingen

Erfurt

 

 

ca. 10

8.

Feldgehölze im Halbtrockenrasen am Drosselberg

Melchendorf

4

unmittelbar südlich des Neubaugebietes

15

9.

Brachland und Kleigewässer „Schmiraer See“

Schmira

5

Gelände der ehemaligen Mülldeponie sowie Umfeld

7

10.

Feldgehölze, Teiche und Halbtrockenrasen am Kalkhügel

Bischleben

6

Gelände des ehem. Fasenenjagdgebietes, Halbtrockenrasen am Kalkhügel, drei ehem. Fischteiche nördl. d. Kalkhügels

5,5

11.

Laubmischwald mit Quellgebiet Stedtener Wald

Bischleben

4

westl. d. Ortslage Stedten, Nähe Friedhof

7

12.

Feldgehölz südlich Feuerwachturm

z. T. Ingersleben

8

südl. des Feuerwachturmes an der B 7 Erfurt - Gotha

1

13.

Feldgehölz mit Teich u. Schilfbeständen

Schmira

1

Gelände der Gärtnerei Brands

1,8

14.

Wohngebietspark Roter Berg mit Feuchtbiotop an der Schmalen Gera

Erfurt

64

 

3

15.

Trockenrasen u. Feldgehölze Roter Berg

Erfurt

64

Gehölze nördl. d. Zooparks und sich daran anschließende Trockenrasen bis zu den Pestgräben u. zur alten Ziegelei

ca. 15

16.

Feldgehölze und Seerosenteich, alte Ziegelei

Erfurt

64

Teilbereiche d. Geländes der alten Ziegelei (Roter Berg) Tümpel u. angrenzende Baumbestände östl. d. Ziegeleigebäude

ca. 2

17.

Feldgehölz u. Halbtrockenrasen am Hang der ehemaligen Mülldeponie Roter Berg

Erfurt
z. T. Mittelhausen

63

 

10

18.

Feuchtbiotop mit angrenzendem Feldgehölz und Halbtrockenrasen

Erfurt
Mittelhausen

64

ehem. wassergefüllte u. z. T. mit Schilf bestandene Tongruben nördl. d. alten Ziegelei sowie angrenzende Baumbestände

18

19.

Sulzer See mit Schilfzone, Halbtrockenrasen und Feldgehölz

Erfurt
Schwerborn

61 u. 25

Gelände der wassergefüllten Kiesgrube mit dem südl. gelegenen Schüttdamm sowie die Böschungs- u. Uferabschnitte, insbesondere im südl. u. östl. Teil

50

20.

Laubmischwald am Steilhang Wartburgstraße

Erfurt

 

zwischen Wartburgstr. u. auf den Lösern, westl. d. Nienburgweg

0,5

21.

Pappelforst Bindersleben mit Quellgebiet und Wassergräben der Nesse

Bindersleben

 

nördl. der Straße Bindersleben – Ermstedt, Quellbereich der Nesse westl. d. Bahnstrecke (sog. Egelsee)

19

22.

Feldgehölz am ehem. Schießstand bei Alach

Bindersleben

1

Flughafengelände, unmittelbar östl. der Straße Bindersleben – Alach

3

23.

Halbtrockenrasen, Feldgehölze und Streuobstwiesen an der Pfaffenlehne

Erfurt

8 a

Gebiet unmittelbar südwestl. des Hauptfriedhofes, südl. bis nahe der Bahnstrecke

15

24.

Trockenrasen mit Feldgehölz südl. Möbisburg

Möbisburg

7

Trockenrasen unmittelbar südl. der Ortslage Möbisburg

11,5

25.

Trockenrasen am Strienberg

Bischleben

4/5

Gebiet unmittelbar nördl. der Straßenführung Stedten – Ingersleben, westl. der Ortslage Stedten bis zur Stadtgrenze

6,5

26.

Geraaue zwischen Erfurt und Gispersleben

Erfurt u. Gispersleben

 

alle Ufer- u. Böschungsbereiche der Gera mit Gehölzen und Grünflächen zw. Nordpark u. Gispersleben, nördl. bis zur Stadtgrenze

ca. 25

27.

ausgewählte Mauerbereiche der Zitadelle, Petersberg u. 2 Feldgehölze im Festungsbereich

Erfurt

 

Feldgehölze auf dem Petersberg am Abhang zum Domplatz sowie auf dem Plateau nördlich Lauentor, Mauerabschnitte hinter dem ehemaligen Schießstand, im Gelände der Kleingartenanlage sowie im Gebiet der Polizeidienststelle

 

28.

ausgewählte Mauerbereiche der Zitadelle Cyriaksburg

Erfurt

 

Mauerbereiche an der Caponiere

 

29.

Obstbaumallee (Hohlweg) zwischen Salomonsborn u. Gispersleben

Gispersleben

 

Obstbaumallee entlang der Stadtgrenze zw. Kreuzung mit Rosenborn (Wasserwerk) bis 800 m nordwestlich Richtung Gispersleben/Tiefthal

ca. 800m

30.

Feldgehölze u. Feuchtgebiete zw. Gispersleben und Tiefthal

Gispersleben

Flurbez. Walthers-weiden

westl. Ortslage Gispersleben unmittelbar an der Stadtgrenze

ca. 3

31.

2 Feldgehölzinseln westl. von Bischleben

Bischleben

 

Teich und umliegende Gehölze an der Augustaburg sowie Feldgehölze südwestl. davon

 

32.

Natur- und Bodendenkmal Blosenburg-Hang

 

 

 

 

Schumacher,

Dezernent für Natur und Umwelt



Letzte Aktualisierung ( 23. 10. 2014 )
 
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